myokardiale ischämie
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2020 ◽  
Vol 49 (05) ◽  
pp. 204-208
Author(s):  
Alexander Samol ◽  
Pia Lebiedz

ZUSAMMENFASSUNGBei einem kardiogenen Schock kommt es durch ein akut reduziertes Herzzeitvolumen zu einer peripheren Minderdurchblutung. Die häufigste Ursache für einen kardiogenen Schock ist eine akute myokardiale Ischämie. Die Diagnose des kardiogenen Schocks wird klinisch (Akrenzyanose, Kaltschweißigkeit etc.), laborchemisch (BNP, Laktat) und apparativ (Echokardiografie, erweitertes hämodynamisches Monitoring) gestellt. Therapeutisch ist die schnellstmögliche Beseitigung der zugrunde liegenden Pathologie entscheidend. Dies beinhaltet die myokardiale Revaskularisierung bei Ischämie, aber auch die sofortige Punktion bzw. Drainage bei einer Perikardtamponade oder die Lysetherapie bei der Lungenarterienembolie. Zusätzlich kann die Kreislaufdepression beim kardiogenen Schock durch kreislaufunterstützende Medikamente wie z. B. Katecholamine therapiert werden. In den letzten Jahren kommen zunehmend öfter mechanische intra- oder extrakorporale Unterstützungssysteme zum Einsatz. Trotz Verbesserung der Therapiemöglichkeit bleibt die Letalität des kardiogenen Schocks unverändert hoch bei ca. 40–50 %.


2019 ◽  
Vol 8 (03) ◽  
pp. 199-203
Author(s):  
Christina Magnussen ◽  
Renate B. Schnabel

ZusammenfassungBiomarker sind objektiv gemessene Indikatoren physiologischer oder pathologischer biologischer Prozesse, die möglichst sensitiv, spezifisch, reproduzierbar und kosteneffektiv bestimmt werden sollten. Sie werden als Antwort auf akute myokardiale Ischämie, chronischen myokardialen Stress, Inflammation oder strukturelle Umbauprozesse freigesetzt. Die wichtigsten Biomarker in der klinischen Routine sind (hochsensitive) Troponine (akute Myokardischämie) und natriuretische Peptide (Druck-/Volumenbelastung). Strukturelle Marker (Fibrose/Remodeling) werden noch nicht routinemäßig eingesetzt.


2018 ◽  
Vol 47 (11) ◽  
pp. 508-511
Author(s):  
Peter Ong

ZusammenfassungDie Angina pectoris ist das Kardinalsymptom für eine myokardiale Ischämie. Zu den wichtigen Pathomechanismen für eine myokardiale Ischämie gehören die stenosierende koronare Herzkrankheit (KHK) bzw. die Koronarthrombose beim akuten Myokardinfarkt, Koronarspasmen und eine koronare mikrovaskuläre Dysfunktion. Wichtige Unterschiede zwischen Männern und Frauen liegen in der Art der Beschwerden, der Beschreibung der Symptome und der subjektiven Einschätzung der Beschwerden.


Praxis ◽  
2009 ◽  
Vol 98 (19) ◽  
pp. 1059-1066
Author(s):  
Maeder ◽  
Zellweger

Für die Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (KHK) stehen verschiedene Tests zu Verfügung, die entweder die Koronaranatomie darstellen oder die belastungsinduzierte myokardiale Ischämie nachweisen. Ob ein Test für das Patientenmanagement hilfreich ist, hängt sehr stark vom klinischen Kontext ab, das heisst von der Vortest-Wahrscheinlichkeit für eine relevante KHK. Nicht jeder Test ist für jeden Patienten geeignet. Tests sind am hilfreichsten bei Patienten mit Thoraxschmerz und intermediärer Vortest-Wahrscheinlichkeit, indem sie das Vorliegen einer KHK bestätigen oder sehr unwahrscheinlich machen. Bei tiefer oder hoher Vortest-Wahrscheinlichkeit resultieren kaum diagnostische Zusatzinformation. Bei hoher Vortest-Wahrscheinlichkeit können die Tests aber im Rahmen einer Risikostratifikation Sinn machen. Bei asymptomatischen Patienten gibt es keine etablierten Indikationen für Tests, die über die Berechnung des globalen kardiovaskulären Risikos und Einleitung primärpräventiver Massnahmen hinausgehen.


Praxis ◽  
2009 ◽  
Vol 98 (19) ◽  
pp. 1067-1074
Author(s):  
Maeder ◽  
Zellweger

Belastungs-EKG und Myokardperfusionsszintigraphie (MPS) stellen die belastungsinduzierte myokardiale Ischämie dar, wobei die MPS sensitiver ist. Das Belastungs-EKG ist die Untersuchung der Wahl bei Patienten mit normalem Ruhe-EKG und guter Belastbarkeit. Die MPS kann mit Ergometer-Belastung, pharmakologischer Belastung oder kombiniert durchgeführt werden und ist eine geeignete Untersuchung bei Patienten mit nicht-interpretierbarem EKG und/oder schlechter Belastbarkeit. Beide Untersuchungen sind geeignet für die Weiterabklärung von Patienten mit Thoraxschmerz und intermediärer Vortest-Wahrscheinlichkeit einer relevanten koronaren Herzkrankheit. Für Patienten mit hoher Vortest-Wahrscheinlichkeit können beide Untersuchungen zur Risikostratifizierung verwendet werden. Beide Tests sind nicht sinnvoll für Patienten mit Thoraxschmerz und tiefer Vortest-Wahrscheinlichkeit oder als Screening-Untersuchung bei unselektionierten asymptomatischen Patienten.


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