ventrikuläre arrhythmien
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Author(s):  
Paul Brandts ◽  
Michael Arzt ◽  
Christoph Fisser

Zusammenfassung Hintergrund Ventrikuläre Arrhythmien treten mit einer hohen Prävalenz auf und sind mit einer hohen Morbidität und Mortalität assoziiert. Sowohl die obstruktive (OSA) als auch die zentrale (ZSA) Schlafapnoe können auf Grund ihrer Pathophysiologie zu vermehrten ventrikulären Arrhythmien beitragen. Ziel Dieser Artikel soll die komplexen Zusammenhänge und Erkenntnisse jüngster Forschungen bezüglich schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) und ventrikulärer Arrhythmien und deren Therapiemöglichkeiten beleuchten. Material und Methoden Es erfolgte eine Literaturrecherche basierend auf prospektiven, retrospektiven, klinischen und experimentellen Studien sowie Reviews, Metaanalysen und aktuellen Leitlinien, die seit 2014 in der Medline-Datenbank gelistet wurden. Ergebnisse Es besteht ein bidirektionaler Zusammenhang zwischen der SBAS und ventrikulären Arrhythmien. Intermittierende Hypoxie, oxidativer Stress, wiederkehrende Arousals, intrathorakale Druckschwankungen und kardiales Remodeling tragen im Rahmen der SBAS zu einer erhöhten ventrikulären Arrhythmieneigung bei. Der Schweregrad der OSA, gemessen mittels Apnoe-Hypopnoe-Index, ist mit der Prävalenz ventrikulärer Arrhythmien assoziiert. Ähnliche Ergebnisse liegen für Patienten mit ZSA und Herzinsuffizienz vor. Studien zu ventrikulären Arrhythmien bei ZSA-Patienten ohne Herzinsuffizienz fehlen. Eine Positivdrucktherapie (PAP) bei OSA- oder ZSA-Patienten führte in verschiedenen Studien zu einer reduzierten Anzahl an ventrikulären Arrhythmien. Dieser Zusammenhang konnte jedoch nicht in allen Studien bestätigt werden. Ventrikuläre Arrhythmien treten bei der OSA gehäuft nachts auf, bei der ZSA gleichmäßig über den Tag verteilt. Diskussion Bisherige Studien weisen einen Zusammenhang zwischen der OSA bzw. der ZSA und ventrikulären Arrhythmien trotz unterschiedlicher Pathophysiologie nach. Hinsichtlich des Effektes der PAP auf ventrikuläre Arrhythmien bei Patienten mit OSA und ZSA sind weitere Studien erforderlich.


2019 ◽  
Vol 15 (04) ◽  
pp. 335-352
Author(s):  
Jürgen Schreieck ◽  
Peter Seizer

2019 ◽  
Vol 8 (06) ◽  
pp. 438-446
Author(s):  
Christoph Stellbrink

ZusammenfassungDie häufigsten und prognostisch bedeutsamsten Arrhythmien bei der Herzinsuffizienz sind Vorhofflimmern und ventrikuläre Arrhythmien. Pathophysiologisch liegen beiden Arrhythmien eine Aktivierung des neurohumoralen Systems im Rahmen des Remodelings, myokardiale Hypertrophie bzw. Fibrose sowie Änderungen der kardialen Erregungsleitung und der Repolarisation zugrunde. Vorhofflimmern führt zu einer Beeinträchtigung der kardialen Hämodynamik, erhöht die Mortalität und das Risiko für thromboembolische Komplikationen. Die Therapie fokussiert daher auf die Antikoagulation, den Erhalt des Sinusrhythmus bzw. eine Frequenzkontrolle, wenn ein Sinusrhythmus nicht mehr dauerhaft erhalten werden kann. Da die antiarrhythmische Therapie praktisch auf Amiodaron beschränkt ist, spielt die Katheterablation eine zunehmende Rolle, wenn ein Erhalt des Sinusrhythmus das therapeutische Ziel ist. Allerdings ist der Eingriff bei herzinsuffizienten Patienten komplex und sollte in erfahrenen Zentren durchgeführt werden. Auch für ventrikuläre Arrhythmien sind die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie beschränkt, daher ist bei Patienten mit ausgeprägter systolischer Herzinsuffizienz oft ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) indiziert. Allerdings ist die Datenlage für Patienten mit nicht ischämischer Kardiomyopathie etwas schlechter als für Patienten mit linksventrikulärer Dysfunktion nach Infarkt. Auch bei ventrikulären Tachykardien spielt die Katheterablation bei Herzinsuffizienz eine zunehmende Rolle, besonders bei ischämischen Patienten. Sie kann die Häufigkeit von ventrikulären Tachykardien und ICD-Schocks reduzieren, ein Nutzen hinsichtlich Mortalität ist allerdings nicht nachgewiesen.


2019 ◽  
Vol 48 (10) ◽  
pp. 396-401
Author(s):  
Steffi Butz ◽  
Sonia Busch ◽  
Johannes Brachmann ◽  
Aneida Vevecka

ZUSAMMENFASSUNGPatienten mit Lungenerkrankungen haben häufig atriale und ventrikuläre Arrhythmien. Die Pathogenese dieser Arrhythmien ist komplex und kann viele Faktoren betreffen. Unter allen Lungenerkrankungen wird besonderes Augenmerk auf den Zusammenhang zwischen Arrhythmien bei Patienten mit COPD und obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom gelegt. Dies sind die häufigsten Lungenerkrankungen, von denen angenommen wird, dass sie in Zukunft zunehmen.


Praxis ◽  
2019 ◽  
Vol 108 (8) ◽  
pp. 567-572
Author(s):  
Gonca Suna ◽  
Ardan M. Saguner ◽  
Corinna B. Brunckhorst

Praxis ◽  
2019 ◽  
Vol 108 (7) ◽  
pp. 459-460
Author(s):  
Gonca Suna ◽  
Ardan M. Saguner ◽  
Corinna B. Brunckhorst

2018 ◽  
Vol 75 (3) ◽  
pp. 180-186 ◽  
Author(s):  
Monika Wieser ◽  
Daniel Rhyner ◽  
Michele Martinelli ◽  
Thomas Suter ◽  
Bruno Schnegg ◽  
...  

Zusammenfassung. Die medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz (HI) hat im Verlauf der letzten drei Dekaden grosse Fortschritte gemacht. Evidenz-basierte medikamentöse Therapien haben Überleben und Lebensqualität entscheidend verbessert. Die medikamentöse Stufentherapie der Herzinsuffizienz beginnt mit den Angiotensin-konvertierenden-Enzym Hemmern (ACEH) oder Angiotensin-Rezeptorblockern (ARB) und Betablockern, welche bei praktisch jedem Patienten mit einer Herzinsuffizienz und reduzierter Ejektionsfraktion indiziert sind. Fällt die linksventrikuläre Ejektionsfraktion unter 35 % und / oder persistieren die Symptome (NYHA II-IV) kommt zusätzlich ein Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist (MRA) zum Einsatz. Relativ neu, aber mit überzeugenden Daten, ist die Substanzkombination Sacubitril / Valsartan. Das Erreichen der maximal verträglichen Dosis der einzelnen Medikamente ist essentiell für den Therapieerfolg. Diverse Zusatztherapien haben keinen erwiesenen Einfluss auf das Überleben, sind jedoch oft wesentlich für die Symptomfreiheit im Alltag. Wichtige Vertreter hierfür sind die Diuretika (Schleifendiuretika zeigen ein besseres Wirkungsprofil und sind den Thiaziden vorzuziehen), die Therapie eines Eisenmangels oder der Einsatz des Frequenzmodulators Ivabradin. Digoxin hat aktuell nur noch einen sehr begrenzten Stellenwert. Signifikante Rhythmusstörungen (vor allem Vorhofflimmern und ventrikuläre Arrhythmien) gehören zum klassischen Krankheitsverlauf. Neben Betablockern ist Amiodaron das Antiarrhythmikum der Wahl. Mit der frühen interventionellen Behandlung des Vorhofflimmerns mittels Pulmonalvenenablation ist gemäss neuster Daten eine Reduktion der Mortalität potentiell möglich. Neue Entwicklungen im Bereich der Antidiabetika sind bezüglich Therapieoptimierungen vielversprechend.


2017 ◽  
Vol 28 (2) ◽  
pp. 169-176
Author(s):  
Christian Wolpert ◽  
Mara Vogel ◽  
Christian Nagel ◽  
Claudia Herrera-Siklody ◽  
Norman Rüb

2017 ◽  
Vol 11 (1) ◽  
pp. 27-43 ◽  
Author(s):  
T. Deneke ◽  
M. Borggrefe ◽  
G. Hindricks ◽  
P. Kirchhof ◽  
K.-H. Kuck ◽  
...  

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