Biochemische Marker der Myokardschädigung bei ischämischer versus nicht ischämischer Ätiologie

2019 ◽  
Vol 8 (03) ◽  
pp. 199-203
Author(s):  
Christina Magnussen ◽  
Renate B. Schnabel

ZusammenfassungBiomarker sind objektiv gemessene Indikatoren physiologischer oder pathologischer biologischer Prozesse, die möglichst sensitiv, spezifisch, reproduzierbar und kosteneffektiv bestimmt werden sollten. Sie werden als Antwort auf akute myokardiale Ischämie, chronischen myokardialen Stress, Inflammation oder strukturelle Umbauprozesse freigesetzt. Die wichtigsten Biomarker in der klinischen Routine sind (hochsensitive) Troponine (akute Myokardischämie) und natriuretische Peptide (Druck-/Volumenbelastung). Strukturelle Marker (Fibrose/Remodeling) werden noch nicht routinemäßig eingesetzt.

Praxis ◽  
2009 ◽  
Vol 98 (19) ◽  
pp. 1059-1066
Author(s):  
Maeder ◽  
Zellweger

Für die Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (KHK) stehen verschiedene Tests zu Verfügung, die entweder die Koronaranatomie darstellen oder die belastungsinduzierte myokardiale Ischämie nachweisen. Ob ein Test für das Patientenmanagement hilfreich ist, hängt sehr stark vom klinischen Kontext ab, das heisst von der Vortest-Wahrscheinlichkeit für eine relevante KHK. Nicht jeder Test ist für jeden Patienten geeignet. Tests sind am hilfreichsten bei Patienten mit Thoraxschmerz und intermediärer Vortest-Wahrscheinlichkeit, indem sie das Vorliegen einer KHK bestätigen oder sehr unwahrscheinlich machen. Bei tiefer oder hoher Vortest-Wahrscheinlichkeit resultieren kaum diagnostische Zusatzinformation. Bei hoher Vortest-Wahrscheinlichkeit können die Tests aber im Rahmen einer Risikostratifikation Sinn machen. Bei asymptomatischen Patienten gibt es keine etablierten Indikationen für Tests, die über die Berechnung des globalen kardiovaskulären Risikos und Einleitung primärpräventiver Massnahmen hinausgehen.


2006 ◽  
Vol 210 (S 5) ◽  
Author(s):  
G Heise ◽  
B Stiller ◽  
J Lemmer ◽  
Y Weng ◽  
M Hübler ◽  
...  

Author(s):  
Christian E. Mueller ◽  
Klaus Bally ◽  
Jean-Michel Gaspoz ◽  
Michael Jung ◽  
Franois Mach ◽  
...  

Author(s):  
R. Hesterberg ◽  
F. Dati ◽  
G. Lüben ◽  
C. D. Stahlknecht ◽  
J. Sattler ◽  
...  
Keyword(s):  

Herz ◽  
2004 ◽  
Vol 29 (6) ◽  
pp. 609-617 ◽  
Author(s):  
Christiane E. Angermann ◽  
Georg Ertl

2019 ◽  
Vol 68 (02) ◽  
pp. 95-101
Author(s):  
Thomas Ellwanger
Keyword(s):  

ZusammenfassungZahlreiche Erkrankungen können ihren Ursprung im Darm haben. Dazu zählen akute und chronische Abdominalbeschwerden, aber auch eine erhöhte Infektanfälligkeit oder psychische Symptome wie Antriebslosigkeit und Schlafstörungen. Denn die Darmschleimhaut ist eine Schnittstelle zwischen Soma und Psyche. Neben einer veränderten Darmmikrobiota spielt v. a. die Störung der Schleimhautgrenzfläche eine Rolle: Ist die Darmbarriere übermäßig durchlässig und gelangen z. B. vermehrt Endotoxine ins Körperinnere, kann eine Silent Inflammation die Folge sein.Die Diagnostik der Darmmikrobiota sowie biochemischer Stuhlparameter können wichtige Hinweise für eine gestörte Darmbarriere geben. Der Artikel erläutert anhand eines Patientenfalls das diagnostische Vorgehen, die naturheilkundlichen Therapieansätze und die möglichen Therapieerfolge.


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