digitale medizin
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2020 ◽  
Vol 17 (02) ◽  
pp. 94-104
Author(s):  
Andreas Schneeweiss ◽  
Andreas D. Hartkopf ◽  
Volkmar Müller ◽  
Achim Wöckel ◽  
Michael P. Lux ◽  
...  

ZusammenfassungIn dieser Übersichtsarbeit werden die neuesten Entwicklungen in der Prävention und in der Behandlung des frühen Mammakarzinoms dargestellt. Mit großen epidemiologischen Studien zu genetischen und nicht genetischen Risikofaktoren wird das Brustkrebsrisiko immer besser beschreibbar. Durch neue Analysen konnte sowohl die Evidenz für hoch penetrante Gene als auch für niedrig penetrante Gene verbessert werden. Neue Daten zu Denosumab und Atezolizumab liegen in der Neoadjuvanz vor, genauso wie eine gepoolte Auswertung zahlreicher Studien zu Capecitabin in der kurativen Situation. Ebenso gibt es eine Aktualisierung der Gesamtüberlebensdaten von Pertuzumab in der Adjuvanz mit einer längeren Nachbeobachtungszeit. Letztlich hält die digitale Medizin stetigen Einzug in die Wissenschaft. Eine kürzlich durchgeführte Studie zur automatisierten Brustkrebserkennung mittels künstlicher Intelligenz schafft die Grundlagen für eine künftige Überprüfung in klinischen Studien.


2020 ◽  
Vol 17 (4) ◽  
pp. 264-266
Author(s):  
Andreas Rembert Koczulla ◽  
Holger Wöhrle
Keyword(s):  

2020 ◽  

Die digitale Transformation verändert in atemberaubendem Tempo unser Wissen über die Entstehung von Krankheiten und unser Handeln in Diagnostik sowie Therapie dieser. Digitalisierung ist nicht nur ein technologisches Phänomen, die digitale Transformation bringt weitreichende Anpassungsprozesse in allen Bereichen von Medizin und Gesundheitssystem mit sich. Nicht nur die Art und Weise wie Medizin ausgeübt wird, sondern auch die Interaktion zwischen Patienten, Medizin und Pflege befinden sich im Wandel. Hierdurch tun sich zweifelsohne große Fortschritte und Chancen auf, gleichzeitig entstehen aber auch Ungewissheiten. Health Professionals brauchen viel mehr Wissen in diesen Bereichen, um in die Rolle der aktiven Mitgestalter zu kommen. Dieses Kompendium vermittelt strukturiert und verständlich das Wissen des neuen dynamischen Fachgebietes der digitalen Medizin. Das Werk beleuchtet die technologischen und kulturellen Dimensionen der digitalen Transformation und verortet diese im Kontext von Medizin und Gesundheit. Damit schließt es die Wissenslücken aus Studium und Ausbildung und ist Basis für die Curricula zur digitalen Medizin in Studium und Ausbildung von Medizin, Pflege und medizinischen Fachberufen.


2019 ◽  
Vol 44 (4) ◽  
pp. 427-449 ◽  
Author(s):  
Bernhard Wieser

ZusammenfassungDieser Beitrag untersucht, wie sich mit der Entwicklung digitaler Gesundheitstechnologien das Verständnis von Krankheit und Gesundheit ändert. Digitale Technologien sind in einem bedeutsamen Sinn transgressiv. Sie gehen über die kurative und präventive Medizin hinaus und überschreiten die Grenzen zu einer wunscherfüllenden Medizin, die nach Verbesserung und Optimierung des menschlichen Körpers und seiner Leistungsfähigkeit sucht. Vor allem ist digitale Medizin eine Vision. Nicht, was es bereits gibt, sondern was möglich sein könnte, wird mit diesem Begriff in Verbindung gebracht. Digitale Medizin gibt ein Versprechen ab: Wenn es gelingt, medizinisches Wissen und gesundheitsbezogene Daten umfassend zu integrieren, wird es möglich, Krankheiten besser zu heilen, ja sogar ihr Auftreten zu verhindern. In Form eines medizinischen Avatars gießt sich diese Vision in eine konkrete technologische Gestalt. Ein solcher digitaler Zwilling stellt ein Abbild aller physiologischen und psychischen Vorgänge bereit, auf dessen Basis gesundheitsbezogene Prozessabläufe simuliert und therapeutische Maßnahmen evaluiert werden können. Aufgabe sozialwissenschaftlicher Reflexion ist es nun, im Sinne eines Vision Assessments die Implikationen neuer Technologien zu diskutieren, bevor sie Realität geworden sind. Besonders bedeutsam sind im diskutierten Zusammenhang die technologisch vermittelten Möglichkeiten eines lückenlosen Monitorings und einer umfassenden Simulation. Durch digitale Gesundheitstechnologien ändert sich nicht nur der Interventionsmodus medizinischen Handelns, sondern auch das, was wir autonomes Subjekt nennen. Gesundheit wird zu einer quantifizierbaren Zielvorgabe und zu einer Optimierungspraxis. Letztlich befördert dies die Ökonomisierung des Sozialen und verändert in tiefgreifender Weise, wie wir uns verhalten, um unsere Gesundheit zu erhalten, Krankheiten heilen oder präventiv verhindern.


HNO ◽  
2019 ◽  
Vol 67 (5) ◽  
pp. 324-325
Author(s):  
M. P. Schönermark
Keyword(s):  

2019 ◽  
Vol 144 (07) ◽  
pp. 442-446
Author(s):  
Jörg Vehreschild ◽  
Annika Claßen ◽  
Carolin Jakob

Was ist neu? Von der personalisierten zur digitalen Medizin Über Impfungen und gezielte Erregerdiagnostik und -therapie ist die Infektionsmedizin Vorreiterin der personalisierten Medizin. Datenprozesse im Rahmen neuer Infektionsepidemien sind Musterbeispiele der Möglichkeiten der digitalen Medizin. Klinische Entscheidungshilfen Die oft gut definierten Krankheitsbilder der Infektiologie und das hohe Niveau der verfügbaren Leitlinien sind ideale Voraussetzungen für computerunterstützte Behandlungsentscheidungen. Datengetriebene Infektionsforschung Durch die Verbindung von Daten aus elektronischen Patientenakten mit den umfassenden Datensätzen neuer Technologien aus der sogenannten „Omics“-Forschung können neue Zusammenhänge erkannt und Prognosen verbessert werden. Elektronische Gesundheitsakte Die elektronische Gesundheitsakte eröffnet großes Potenzial im Sinne einer zielgerichteten Behandlung, insbesondere bei infektiologischen Notfällen. Telemedizin In Deutschland fehlen Infektiologen, ein Strukturwandel kann nur schrittweise vollzogen werden. Telemedizinische Konsultationen können helfen, infektiologische Expertise in unzureichend versorgte Regionen zu bringen. Mobile Health Die fast vollständige Verbreitung mobiler Digitalgeräte schafft neue Möglichkeiten für die Gestaltung der Arzt-Patient-Kommunikation sowie der heimatnahen Nachsorge. Mobile Versorgung chronischer Infektionen Beim Langzeitmanagement chronischer Erkrankungen sowie bei der Versorgung in Regionen mit schwacher Infrastruktur entstehen Möglichkeiten einer verbesserten medizinischen Behandlung. Balance der Interessen Die Digitale Medizin birgt Risiken durch die Schaffung großer Datensätze mit potenziell stigmatisierenden Patienteninformationen. Softwaresysteme, die Entscheidungen von klinischer Relevanz beeinflussen, bedürfen sorgfältiger Prüfung und Transparenz.


Der Internist ◽  
2019 ◽  
Vol 60 (4) ◽  
pp. 317-318 ◽  
Author(s):  
G. Hasenfuß ◽  
C. F. Vogelmeier
Keyword(s):  

2019 ◽  
Vol 144 (03) ◽  
pp. 207-212 ◽  
Author(s):  
Claus Vogelmeier ◽  
Jürgen Floege ◽  
Thomas Gamstätter

ZusammenfassungAnlässlich des 200. Geburtstag ihres Gründers, Friedrich Theodor von Frerichs, setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) mit dem vorliegenden Papier Perspektiven für ihre Arbeit in den kommenden Jahren, die durch Herausforderungen für Medizin und Wissenschaft geprägt sein werden. Basierend auf den 10 als zentral erfassten, kritisch beleuchteten Themenbereichen – Ärzte als Forscher, „Klug entscheiden“, digitale Medizin, Ökonomisierung der Medizin, Aus- und Weiterbildung, demografischer Wandel und Multimorbidität, internistische Systemmedizin, Infektiologie und Hygiene, Intensivmedizin und Notaufnahme sowie Pflege und medizinische Assistenzberufe – soll das Papier die grundlegenden Positionen der Fachgesellschaft darlegen.


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