elektronische gesundheitsakte
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rheuma plus ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Johannes Pallua ◽  
Michael Schirmer

ZusammenfassungDie Entwicklung der „digitalen Gesundheit“ hat zahlreiche Implikationen für die moderne Medizin, mit vielen Möglichkeiten und Herausforderungen auch für die Rheumatologie. Fundamentale Voraussetzung dafür ist die IT-Dokumentation. Die Verpflichtung zur Dokumentation zusammen mit einer regelmäßigen Qualitätsevaluierung ergibt sich für den Arzt aufgrund der gesetzlichen Vorgaben. Die Vielzahl an klinischen Anforderungen muss durch eine gute Dokumentations-IT auch technisch bewältigt werden. Die Qualität der Dokumentation ist für alle weiteren Datenanwendungen entscheidend. Die Vielfalt der rheumatologischen Diagnosen, zusammen mit den oft zahlreich involvierten anderen Fachdisziplinen, erfordert eine flexible und situationsspezifische Dokumentations-IT, welche die fachlichen Entwicklungen am neuesten Stand abbilden kann. In Österreich ist die elektronische Gesundheitsakte als Grundlage der Dokumentations-IT zwar zentral verwaltet, ist aber durch dezentrale Lösungen zu ergänzen. Eine gute Dokumentations-IT erfüllt in Zukunft sicher mehr als eine reine Dokumentation von klinischen Daten und Leistungen. Dadurch kann sich eine gute Dokumentations-IT zu einem wertvollen Werkzeug des Arztes entwickeln, das diesem hilft, umfassend in Hinblick auf alle vorliegenden Befunde die besten Entscheidungen zu treffen.


2019 ◽  
Vol 144 (07) ◽  
pp. 442-446
Author(s):  
Jörg Vehreschild ◽  
Annika Claßen ◽  
Carolin Jakob

Was ist neu? Von der personalisierten zur digitalen Medizin Über Impfungen und gezielte Erregerdiagnostik und -therapie ist die Infektionsmedizin Vorreiterin der personalisierten Medizin. Datenprozesse im Rahmen neuer Infektionsepidemien sind Musterbeispiele der Möglichkeiten der digitalen Medizin. Klinische Entscheidungshilfen Die oft gut definierten Krankheitsbilder der Infektiologie und das hohe Niveau der verfügbaren Leitlinien sind ideale Voraussetzungen für computerunterstützte Behandlungsentscheidungen. Datengetriebene Infektionsforschung Durch die Verbindung von Daten aus elektronischen Patientenakten mit den umfassenden Datensätzen neuer Technologien aus der sogenannten „Omics“-Forschung können neue Zusammenhänge erkannt und Prognosen verbessert werden. Elektronische Gesundheitsakte Die elektronische Gesundheitsakte eröffnet großes Potenzial im Sinne einer zielgerichteten Behandlung, insbesondere bei infektiologischen Notfällen. Telemedizin In Deutschland fehlen Infektiologen, ein Strukturwandel kann nur schrittweise vollzogen werden. Telemedizinische Konsultationen können helfen, infektiologische Expertise in unzureichend versorgte Regionen zu bringen. Mobile Health Die fast vollständige Verbreitung mobiler Digitalgeräte schafft neue Möglichkeiten für die Gestaltung der Arzt-Patient-Kommunikation sowie der heimatnahen Nachsorge. Mobile Versorgung chronischer Infektionen Beim Langzeitmanagement chronischer Erkrankungen sowie bei der Versorgung in Regionen mit schwacher Infrastruktur entstehen Möglichkeiten einer verbesserten medizinischen Behandlung. Balance der Interessen Die Digitale Medizin birgt Risiken durch die Schaffung großer Datensätze mit potenziell stigmatisierenden Patienteninformationen. Softwaresysteme, die Entscheidungen von klinischer Relevanz beeinflussen, bedürfen sorgfältiger Prüfung und Transparenz.


2018 ◽  
Vol 23 (05) ◽  
pp. 42-44
Author(s):  
Jens Bonnet ◽  
Freier Journalist

Bis Ende 2018 muss in Deutschland die technische Basis zur Einführung einer elektronischen Patientenakte stehen. Österreich ist schon weiter. Hier startete Ende 2015 die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) – bis heute begleitet von zum Teil heftigen Protesten von Ärzten und Datenschützern. Die große Mehrheit der Versicherten nimmt ELGA an, nur rund drei Prozent nutzten bislang ihr verbrieftes Ausstiegsrecht.


2018 ◽  
Vol 23 (04) ◽  
pp. 60-61
Author(s):  
Jens Mau

Wer in Deutschland von Telemedizin spricht, verweist meist noch auf die Zukunft. Einer, der schon lange an dieser Zukunft arbeitet, ist Prof. Dr. Siegfried Jedamzik. Er ist Vater vieler telemedizinischer Projekte in Bayern und nun soll er ein weiteres großes organisieren: Die elektronische Gesundheitsakte für die Bürger Bayerns.


2018 ◽  
Vol 23 (04) ◽  
pp. 62-63
Author(s):  
Guntram Doelfs

Apple bringt noch im Frühjahr eine mobile elektronische Gesundheitsakte auf das iPhone. Der Clou der Funktion namens „Heath Records“: Sie beherrscht die HL7-Standard FHIR zum Austausch von Medizindaten und versteht den HL7-Standard CDA. So ausgestattet, könnte sie mit vielen KIS kommunizieren. Damit nicht genug: Apple baut nun auch Kliniken für die eigenen Mitarbeiter.


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