thermische ablation
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Phlebologie ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Lars Müller ◽  
Jens Alm

Zusammenfassung Einleitung Die endovaskuläre Behandlung mittels Lasertechniken oder Radiofrequenz zur Primärbehandlung der Varikose ist weit etabliert und durch umfangreiche Literatur und Leitlinienempfehlungen fundiert. Demgegenüber existiert nur eine geringe Zahl publizierter Studien zur endovenösen Behandlungsform beim Rezidiv. Methoden In dieser Arbeit wird zunächst diese vorhandene Literatur analysiert. Im Anschluss werden eigene Erfahrungen und Techniken zur endovaskulären Rezidivbehandlung präsentiert und mögliche Limitationen der Methode diskutiert. Ergebnisse In einer PubMed-Recherche wurden 7 relevante Arbeiten zu Beobachtungsstudien gefunden. In einer Arbeit wurden die Ergebnisse einer prospektiv-randomisierten Studie zum Vergleich Radiofrequenz versus Operation dargestellt. In den meisten publizierten Studien erfolgte eine Fallselektion, wobei das Vorhandensein eines längeren Stammvenensegments Voraussetzung für eine thermische Ablation darstellte. Die Ergebnisse bezüglich Morbidität und Verschlussraten sind günstig, Langzeitdaten fehlen allerdings. In der eigenen Praxis werden regelmäßig Crossenrezidive endovenös therapiert, hauptsächlich mit den aktuellsten radialen Lasern. Es werden dabei auch solche Befunde behandelt, die keinen oder nur kurzstreckig einen geraden Venenverlauf aufweisen, zum Beispiel Crossenstümpfe oder Neovaskularisationen, die einer thermischen Behandlung zugänglich sind. Technische Hilfsmittel, die eine effektive Ablation eines Rezidivs in den meisten Fällen ermöglichen, werden in dieser Arbeit dargestellt. Besonders hervorzuheben ist die direkte Punktion eines Crossenstumpfes oder kürzerer Venensegmente sowie das Auffädeln im Rahmen der Punktion von gewundenen Venensegmenten. Zu diskutieren sind anatomische Konstellationen, in denen eine endovenöse thermische Ablation eventuell nicht die Methode der ersten Wahl darstellt. Beispiele hierfür sind extrem gewundene, stark dilatierte Venenabschnitte oder aber sehr diffuse, kleinkalibrige Neovaskularisationen. Schlussfolgerung Zusammengefasst erscheint die endovenöse thermische Ablation bei der Rezidivvarikose als eine effektive Behandlungsmethode, die auch bei anatomisch herausfordernden Situationen mit kurzem Crossenstumpf und gewundenen Venenverläufen funktioniert. Eine breiter aufgelegte Begleitforschung wäre allerdings wünschenswert.


Der Hautarzt ◽  
2019 ◽  
Vol 71 (1) ◽  
pp. 12-19
Author(s):  
Karsten Hartmann

ZusammenfassungDie thermische Ablation der Stammvarikose hat sich zu einem Standardverfahren in der Behandlung des Krampfaderleidens entwickelt. Der klinische Erfolg der endovenös-thermischen Verfahren ist vergleichbar mit der Stripping-Operation, ein signifikanter Unterschied zwischen diesen Gruppen konnte in Langzeitanalysen nicht nachgewiesen werden. Lediglich in der Genese der mit Duplexultraschall-detektierten Krossenrezidive gibt es einen Unterschied: Eine Neoangiogenese tritt nach Stripping-Operation auf, ein Rezidiv über eine belassene V. saphena accessoria anterior vorwiegend nach endovenöser Ablation der Stammvene. Kosteneinsparungen durch vermehrt ambulant durchgeführte endovenöse Verfahren im Vergleich zur Stripping-Operation, die immer noch (im Vergleich zu anderen Ländern) in Deutschland oft stationär durchgeführt wird, sind inzwischen nachgewiesen. Eine endovenöse Krossektomie sollte angestrebt werden. Nichtthermische endoluminale Katheterverfahren sind vorwiegend der Behandlung der V. saphena parva vorbehalten.


Phlebologie ◽  
2019 ◽  
Vol 48 (03) ◽  
pp. 193-195
Author(s):  
K. Hartmann
Keyword(s):  

Thermische Ablation kostengünstiger als chirurgische Operation!Die Arbeitsgruppe Mumme, Mühlberger, Sidhwa und Hummel haben mit ihrer Arbeit „Alarmierend hohe Rate saphenofemoraler Rezidive nach endovenöser Lasertherapie“ (Phlebologie 2019;48:18–22) mehrere Behauptungen aufgestellt, die nochmals genauer beleuchtet werden müssen.


2012 ◽  
Vol 32 (04) ◽  
pp. 232-236
Author(s):  
F. Streitparth ◽  
B. Gebauer
Keyword(s):  

ZusammenfassungThermische Ablation von krankhaftem Gewebe kann durch Radiofrequenz, Laser, Mikrowelle oder hochfokussierten Ultraschall erreicht werden. Bei Kindern und Jugendlichen findet thermische Ablation am häufigsten bei der Therapie des symptomatischen Osteoidosteoms Anwendung. Bei dieser Indikation hat die thermische Ablation, insbesondere die Radiofrequenzablation (RFA), die Chirurgie als Standardverfahren weitgehend abgelöst. Beim Osteoidosteom kann in 90 % nach der ersten Ablation eine komplette Symptomfreiheit der Patienten erreicht werden. Rezidive, die in ca. zehn Prozent der Fälle auftreten, können mittels einer Wiederholung der thermischen Ablation in fast allen Fällen behandelt werden. Die bei Erwachsenen häufige Anwendung der thermischen Ablation zur Therapie von malignen Erkrankungen ist bei Kindern und Jugendlichen selten. Die thermische Ablation kann aber auch bei dieser Patientengruppe additiv oder in Kombination mit Resektionen oder Chemotherapien eingesetzt werden.


Phlebologie ◽  
2011 ◽  
Vol 40 (04) ◽  
pp. 221-221 ◽  
Author(s):  
Karsten Hartmann
Keyword(s):  

Das VNUS-Closure-Fast(VNUS-CF)-Verfahren ist eine radiofrequenzbetriebene, segmen-tale, thermische Ablation zur Ausschaltung insuffizienter Stammvenen. Das VNUS-Closure-Fast-Verfahren zeigt weit bessere Verschlussraten als das VNUS-Closure-Plus-Verfahren und hat dieses somit abgelöst.


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