lokale tumorkontrolle
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2021 ◽  
Vol 78 (7) ◽  
pp. 349-358
Author(s):  
Frank Zimmermann ◽  
Anna-Lena Eberhardt ◽  
Robert Förster ◽  
Daniel R. Zwahlen

Zusammenfassung. Die modernen Verfahren in der Umsetzung einer Strahlentherapie, von der kritischen Indikationsstellung über die sorgfältige Therapieplanung bis hin zur präzisen Durchführung immer kürzerer Therapiesequenzen, haben vor allem in den häufigen, klinisch relevanten Einsatzgebieten (Mamma- und Prostatakarzinom; Knochenmetastasen) zu hohen lokalen Tumorkontrollen bei ausgezeichneter Lebensqualität geführt. So erfolgt eine sorgfältige vergleichende Betrachtung des Einsatzes systemischer Behandlungen gegenüber adjuvanten Strahlentherapien bei frühen Mammakarzinomen mit möglichem Verzicht auf eine Strahlenbehandlung, die rein lokale Strahlentherapie des vormaligen Tumorbettes im Rahmen eines brusterhaltenden Vorgehens und hypofraktionierte Strahlenbehandlungen der gesamten Brust bei höherem Risikoprofil mit Halbierung der Therapiezeiten gegenüber dem Vorgehen im letzten Jahrzehnt. Bei der primären Strahlentherapie des Prostatakarzinoms konnte die Therapiezeit halbiert werden und die aktuellen Entwicklungen zeigen in Richtung einer einwöchigen ambulanten Therapie bei lokal begrenztem Tumorleiden, unter Einsatz höchst präziser stereotaktischer Techniken und einer akkuraten Therapieplanung auf der Basis multifunktionaler Bildgebung. Beim ossär metastasierten Tumorleiden können mit identischen Techniken in vielen Fällen bereits radiochirurgische Einzeittherapien angeboten werden, die ein hohes analgetisches Potential besitzen und eine langanhaltende lokale Tumorkontrolle erzielen. Allen genannten Verfahren ist neben der ausgezeichneten Lebensqualität der behandelten Patientinnen und Patienten und einer deutlichen Verkürzung der Therapiesequenzen auch eine bessere Auslastung der Therapiegeräte und damit Entlastung des Gesundheitssystems bei geringerem Gerätebedarf in der Schweiz zu eigen.


Der Hautarzt ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Katja Dicke ◽  
Vasileios Dervenis ◽  
Axel Hauschild ◽  
Thomas Dirschka

2020 ◽  
Author(s):  
F Bludau ◽  
U Obertacke ◽  
G Welzel ◽  
F Giordano ◽  
L Winter

Der Chirurg ◽  
2020 ◽  
Vol 91 (11) ◽  
pp. 962-969
Author(s):  
Katharina Joechle ◽  
Eleni Gkika ◽  
Anca-Ligia Grosu ◽  
Ulrich T. Hopt ◽  
Hannes P. Neeff ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die intraoperative Radiotherapie (IORT) kann bei lokal weit fortgeschrittenen Tumoren und zu erwartender bzw. nicht vermeidbarer R1-Situation ergänzend zur chirurgischen Resektion eingesetzt werden. Ziel ist eine verbesserte lokale Tumorkontrolle und damit ein besseres Langzeitüberleben. Indikationen sind sowohl primäre intraabdominelle und retroperitoneale Tumoren als auch Rezidivtumoren. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden die eigenen Erfahrungen mit der Durchführung einer IORT bei viszeralchirurgischen Resektionen zusammengefasst. Methodik Patienten, die von Januar 2008 bis Dezember 2018 eine IORT kombiniert mit abdomineller Tumorresektion in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Universitätsklinikums Freiburgs erhalten hatten, wurden in diese Arbeit eingeschlossen und hinsichtlich Kurz- und Langzeitergebnisse evaluiert. Ergebnisse Die häufigste Indikation zur Durchführung einer IORT stellten Sarkome gefolgt von Rektum- und Analkarzinomen dar. Die mediane angewandte Strahlendosis der IORT betrug 15 Gy (8–19 Gy). Bei einem medianen „comprehensive complication index“ (CCI) von 11,9 traten bei 24 % der Patienten Komplikationen (Dindo-Clavien ≥ °III) auf. Die 90-Tage-Mortalität betrug 0 %. Besonders für Analkarzinomrezidive war die lokale Kontrolle nach einem Jahr trotz R0-Resektion unzureichend. Schlussfolgerung In unserem Patientenkollektiv war die IORT mit vertretbarer Morbidität einsetzbar. Dennoch sind Indikationsstellung und Patientenselektion kritische Punkte für die Durchführung der Behandlung. Der Effekt der IORT zur Verbesserung der lokalen Kontrolle und damit auch des Langzeitüberlebens sollte in weiteren Studien evaluiert werden.


2017 ◽  
Vol 234 (07) ◽  
pp. 874-885 ◽  
Author(s):  
Georgios Blatsios ◽  
Gertrud Haas ◽  
Claus Zehetner ◽  
Nikolaos Bechrakis

ZusammenfassungIn der Behandlung von Aderhautmelanomen wurden in den letzten Jahrzehnten signifikante Fortschritte erzielt. Die lokale Tumorkontrolle kann mit Strahlentherapie je nach Methodik in bis zu 98% der Fälle erreicht werden. Chirurgische Techniken werden zur Behandlung von Strahlenkomplikationen, wie dem sogenannten toxischen Tumorsyndrom, oder zur primären Therapie des Tumors in Kombination mit oder ohne Strahlentherapie angewendet. Hierzu werden endo- und transsklerale Resektionstechniken für Melanome der Aderhaut und des Ziliarkörpers oder Iridotrabekulozyklektomie für Melanome der Iris und des Ziliarkörpers verwendet. Darüber hinaus spielt die Tumorbiopsie eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Diagnose, Behandlung und Nachbehandlung von choroidalen Melanomen. Diese Übersichtsarbeit erläutert die therapeutischen Indikationen und chirurgischen Techniken sowie die Ergebnisse und Komplikationen im Rahmen der Exzision und Biopsie von Aderhautmelanomen.


2014 ◽  
Vol 17 (6) ◽  
pp. 24-25
Author(s):  
Werner Hohenberger

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