klinischer einsatz
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Author(s):  
Marius Keller ◽  
Harry Magunia
Keyword(s):  

ZusammenfassungVasopressoren kommen besonders in kritischen, nicht selten lebensbedrohlichen Situationen der Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin zum Einsatz. Die Wahl der geeigneten Substanz sowie die Erkennung und Beherrschung möglicher Nebenwirkungen sind von großer Bedeutung. Im folgenden Beitrag sollen daher die klinisch wichtigsten Substanzen vorgestellt und deren pharmakologische Charakteristika beleuchtet werden.


Author(s):  
Marcus Katoh ◽  
Peter Schott ◽  
Patrick Freyhardt ◽  
Ludger Feyen ◽  
Henrike-Renate Ziegler ◽  
...  

Ziel Anhand von Fallbeispielen sollen die Anwendungsmöglichkeiten, Technik und initialen Ergebnisse der transarteriellen periartikulären Embolisation (TAPE) dargestellt werden. Material und Methoden Die TAPE wurde bei 3 Patienten mit chronischen Schmerzen an unterschiedlichen Gelenken angewendet. Im ersten Fall lag eine aktivierte Arthrose des Schultergelenks, im zweiten Fall eine Epicondylitis humeri ulnaris („Golfer-Ellenbogen“) und im dritten Fall ein Patellaspitzensyndrom („Jumpers Knee“) vor. Ergebnisse Bei allen 3 Patienten konnte die TAPE technisch erfolgreich durchgeführt werden. Dabei wurden entweder durch einen transradialen oder transfemoralen Zugang die Endäste der entsprechenden Gelenkarterien superselektiv mittels Mikrokatheter sondiert und mit in Kontrastmittel aufgelöstem Imipenem/Cilastatin embolisiert. Postinterventionell kam es bei der Behandlung des Kniegelenks zu einer Hautrötung, die sich innerhalb einer Woche wieder zurückbildete. Weitere Komplikationen traten nicht auf. Bei allen Patienten zeigte sich bereits am ersten postoperativen Tag eine Linderung der Beschwerden, die anhand von klinischen Tests und der subjektiven Einschätzung der Schmerzen auf einer visuellen Analogskala dokumentiert werden konnte. Schlussfolgerung Die initialen Erfahrungen, die in unserer Klinik mit der TAPE gemacht werden konnten, sind ermutigend und zeigen, dass das Verfahren das Potenzial zur Erweiterung der gering invasiven Therapieoptionen bei Patienten mit therapierefraktären chronischen Gelenkschmerzen und Enthesiopathien hat. Kernaussagen 


Der Radiologe ◽  
2020 ◽  
Vol 60 (9) ◽  
pp. 823-830
Author(s):  
Sylvia Nyilas ◽  
Grzegorz Bauman ◽  
Gregor Sommer

Zusammenfassung Klinisches/methodisches Problem Die differenzierte Beurteilung von Gasaustauschprozessen, Lungenzirkulation sowie die Erkennung struktureller Veränderungen sind wesentlich für die Therapie von Patienten mit Mukoviszidose (zystische Fibrose, CF). Klinische Lungenfunktionstests sind oft nicht hinreichend spezifisch sowie häufig nicht durchführbar. Radiologische Standardverfahren Standardverfahren in der Lungendiagnostik sind die konventionell radiologische Thoraxbildgebung und die Computertomographie (CT) zur morphologischen Darstellung. In aktuellen Studien wird zur strukturellen Darstellung der Lunge zusätzlich die Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet. Die funktionelle Bildgebung ist vorerst nur auf spezialisierte Zentren beschränkt. Methodische Innovationen Zur Darstellung der Lungenventilation stehen die MRT mit hyperpolarisierten Gasen und die Fourier-Dekompositions/Matrix-Pencil-MRT (FD/MP-MRT) zur Verfügung. Zur Perfusionsbestimmung können u. a. die dynamische kontrastmittelverstärkte MRT (DCE-MRT) oder kontrastmittelfreie Methoden wie die FD-MRT angewendet werden. Leistungsfähigkeit Die funktionelle MRT erlaubt einen genaueren Einblick in die Pathophysiologie der Lungenfunktion auf regionaler Ebene. Vorteile gegenüber den röntgenbasierten Verfahren sind die fehlende Strahlenbelastung, die Vielzahl der über verschiedene Kontraste zugänglichen Parameter der Lungenfunktion sowie die gute Wiederholbarkeit. Bewertung Funktionelle Messungen sind insbesondere zur frühzeitigen Erkennung von Lungenfunktionseinschränkungen unabdingbar. Ausreichende Erfahrungen in der klinischen Anwendung bei CF existieren nur für bestimmte MRT-Verfahren. Empfehlung für die Praxis Ein klinischer Einsatz der genannten Verfahren sollte mit Ausnahme der DCE-MRT nur innerhalb von Studien erfolgen.


2019 ◽  
Vol 122 (9) ◽  
pp. 690-696 ◽  
Author(s):  
F. Dittrich ◽  
A. Busch ◽  
K. Harren ◽  
M. Jäger ◽  
S. Landgraeber ◽  
...  

2019 ◽  
Vol 40 (03) ◽  
pp. 319-325
Author(s):  
R. Faber ◽  
Kai-Sven Heling ◽  
Horst Steiner ◽  
Ulrich Gembruch
Keyword(s):  

ZusammenfassungDer Einsatz der Methode der Dopplersonografie in der Pränatal- und Geburtsmedizin hat sich allgemein durchgesetzt. Sie wird beim Screening auf Aneuploidie und Präeklampsie im 1. Trimester zunehmend angewendet, aber vor allem zur fetalen Zustandsdiagnostik bzw. Überwachung gefährdeter Feten bei IUGR, Anämie und anderen Erkrankungen im 2. und 3. Trimester eingesetzt. Die korrekte Anwendung der Methode der Dopplersonografie ist die Voraussetzung für die richtige Interpretation der Ergebnisse und daraus abgeleiteter klinischer Entscheidungen. Diese Qualitätsanforderungen sollen hiermit für alle Anwender formuliert werden und gleichzeitig als Grundlage für die durch die DEGUM zertifizierten Kurse dienen. Im 1. Teil werden die allgemeinen technischen Grundlagen, Gefäßgebiete, Auswertung der Spektralkurven, Fehlerquellen, Patientensicherheit und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zertifizierung behandelt.


2017 ◽  
Vol 18 (05) ◽  
pp. 249-254
Author(s):  
R. Likar ◽  
W. Pipam ◽  
M. Köstenberger ◽  
S. Neuwersch

Zusammenfassung Hintergrund Cannabinoide gelten als wirksam in der Behandlung der chemotherapieinduzierten Übelkeit und Emesis (CINV). Palliativpatienten leiden neben einer Vielzahl anderer Begleitsymptome vor allem an Übelkeit und Erbrechen, deren Ursache vielseitig sein kann. Über den Einsatz von Dronabinol bei nicht chemotherapieinduzierter Übelkeit und Emesis gibt es nur wenige Berichte. Methodik In einer retrospektiven Erhebung von 2012 – 2013 wurden Daten von Palliativpatienten mit therapierefraktärer Übelkeit und Emesis ausgewertet, die mit Dronabinol behandelt wurden. Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit wurde dreimal täglich dokumentiert. Ergebnisse Insgesamt wurden 33 Patienten mit Dronabinol behandelt. Im Verlauf der Dronabinol-Therapie zeigte sich eine Verbesserung in allen drei Symptomen. Der Anteil der Patienten, die stark unter Übelkeit, Erbrechen bzw. Appetitlosigkeit litten, nahm ab. Schlussfolgerung Bei therapierefraktärer Übelkeit und Emesis ist die Behandlung mit Dronabinol zusätzlich zu etablierten Antiemetika sinnvoll. Für die Therapie des reduzierten Appetits ist Dronabinol erste Wahl, da hier kaum andere Optionen in der Palliativmedizin zur Verfügung stehen.


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