Expatriates und freiwilliges Engagement in der Schweiz
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Published By Springer Fachmedien Wiesbaden

9783658330422, 9783658330439

Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungNachdem ich in den letzten Kapiteln den Fokus auf die theoretischen Grundlagen und Begriffe sowie den aktuellen Forschungsstand gelegt habe, möchte ich im folgenden Kapitel auf das methodische Vorgehen der Studie eingehen. Dabei werde ich zunächst die rekonstruktive Anlage der Studie beschreiben, die sich aus zwei Teilprojekten zusammensetzt. Da ich in diesen Teilen unterschiedliche Forschungsinteressen verfolge, verwende ich verschiedene Erhebungsmethoden und Stichproben.


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungDer in der vorliegenden Studie erarbeitete, theoretische Rahmen stützt sich auf Ansätze zum Thema Transnationalität bzw. transnationale Migration. (vgl. Dahinden 2009a; Pries 2008; Faist 2008; Kokot 2002; Vertovec 2009) Unter „Transnationalität“ im weitesten Sinne versteht man die multiplen Verbindungen, „die Personen an verschiedenen Orten gleichzeitig und über nationale Grenzen hinweg aufrechterhalten“. (Dahinden 2009a: 17) Migrantinnen und Migranten führen – entsprechend diesem Ansatz – geographisch getrennte Räume zu einem einzigen Aktionsraum – dem transnationalen Raum – zusammen, indem sie sich fortwährend zwischen unterschiedlichen sozialen, politischen, kulturellen und ökonomischen Kontexten hin und her bewegen.


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungIn meiner Studie habe ich den Blick auf ein Phänomen der neuen Zuwanderung der Schweiz gelegt und mich mit dem freiwilligen Engagement von Expatriates im Kanton Zug auseinandergesetzt. Dabei habe ich mich zum einen auf die Expatriates selbst konzentriert und herausgearbeitet, welchen Platz Expatriates im Kanton Zug dem Engagement in ihren alltäglichen Lebenswelten einräumen. Anhand von narrativen Interviews mit Expatriates habe ich vier Expatriate-Typen herausgearbeitet, die sich hinsichtlich ihrer Orientierungen zum freiwilligen Engagement unterscheiden.


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungIn der vorliegenden Arbeit interessiere ich mich für die Lebenswelt hochqualifizierter und privilegierter Migrantinnen und Migranten im Kanton Zug, vielfach fällt in diesem Zusammenhang der Begriff der Expatriates (oder die Kurzform Expats). Mein Forschungsinteresse fällt dabei auf eine heterogene Gruppe von Zugewanderten, die in der Regel wirtschaftlich gut bis sehr gut situiert ist und die im Vergleich zu nicht-privilegierten, geringqualifizierten Migrantinnen und Migranten salopp ausgedrückt eher als die „first class“-Migration (vgl. Amit 2007) beschrieben wird. So wird im Alltagsgebrauch häufig zwischen Migrantinnen und Migranten und Expatriates unterschieden (mit Ersteren sind für gewöhnlich die weniger gutsituierten Zugewa0nderten gemeint), obwohl es sich bei Letzteren gleichfalls um Migrantinnen und Migranten handelt (d. h. je nachdem, welche Definition verwendet wird), wenn auch mit anderen Herausforderungen und Bedürfnissen. Aber wer sind die Expatriates nun eigentlich?


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungIm letzten Kapitel habe ich die Sichtweisen der im Kanton Zug lebenden Expatriates dargestellt. Nun zeige ich in diesem Kapitel die Perspektiven der etablierten zivilgesellschaftlichen Vereinigungen und Organisationen im Kanton Zug. Die Ergebnisse beider empirischen Teile werde ich anschliessend im Sinne einer Gesamtschau zusammenführen, mit den theoretischen Konzepten und Ansätzen verknüpfen und diskursiv erörtern (vgl. Kapitel 9).


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungIn den wirtschaftlichen Grossregionen der Schweiz wird das gesellschaftliche Leben zunehmend von internationalen Angestellten und ihren Familien mitgeprägt. Häufig wird für diese Personengruppe die Bezeichnung Expatriates (oder die Kurzform Expats) verwendet. Viele dieser – oftmals von ihren Arbeitgebern in die Schweiz entsendeten – Expatriates arbeiten in global agierenden Grossunternehmen mit internationalem Arbeitsumfeld (Müller-Jentsch 2008: 48ff); so ist auch tendenziell Englisch die vorherrschende Sprache am Arbeitsplatz.


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungDie Begriffe Zivilgesellschaft und das damit verbundene freiwillige resp. zivilgesellschaftliche Engagement sind seit vielen Jahren Gegenstand zahlreicher Diskussionen, Projekte und Konzepte. „Sowohl in den öffentlichen Debatten als auch in der sozialwissenschaftlichen Forschung“ (Olk/Hartnuss 2011: 145) haben diese Begriffe seit Mitte der 1980er Jahre an Bedeutung gewonnen.


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungIm folgenden abschliessenden Kapitel werde ich die zentralen Ergebnisse der empirischen Analyse, die auf Einzelinterviews und Gruppendiskussionen basieren, präsentieren. Ausserdem werde ich diese in Bezug zu den eingangs erörterten theoretischen Konzepten und Ansätzen reflektieren. So erscheint es mir hier sinnvoll, noch einmal die Zielsetzung meiner Untersuchung zu verdeutlichen. In dieser Studie setze ich mich mit dem freiwilligen resp. zivilgesellschaftlichen Engagement von Expatriates im Kanton Zug auseinander.


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungWährend ich in den vorangegangenen Kapiteln die Zielsetzung der Arbeit, die theoretischen Grundlagen sowie das methodische Vorgehen ausführlich dargelegt habe, will ich nun in diesem Kapitel detailliert auf die empirischen Ergebnisse eingehen. Wie bereits eingangs erwähnt, hat die Arbeit zwei empirische Teile, die sich zum einen mit der Perspektive der im Kanton Zug lebenden Expatriates befassen, zum anderen aber auch die Perspektive etablierter Akteur*innen zivilgesellschaftlicher Vereinigungen und Organisationen im Kanton Zug mit einbeziehen (vgl. Kapitel 8). Die Ergebnisse beider empirischen Teile werden in Kapitel 9 mit den theoretischen Grundlagen verknüpft und in einer Gesamtschau präsentiert und abschliessend diskutiert.


Author(s):  
Mario Störkle

ZusammenfassungDie vorliegende Arbeit hat zum Ziel, das freiwillige Engagement von Expatriates in der Schweiz zu untersuchen. Der Untersuchungsraum dieser qualitativ ausgerichteten Studie ist dabei der Kanton Zug. Ein Kanton, dessen gesellschaftliches Leben in den letzten Jahren stark von Expatriates geprägt wurde. Doch Expatriates und freiwilliges Engagement? Wie passt das zusammen?


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