therapeutische verfahren
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2021 ◽  
Vol 44 (04) ◽  
pp. 344-354
Author(s):  
Daniel Puhr-Westerheide ◽  
Harun Ilhan ◽  
Max Seidensticker

ZusammenfassungDie Eindämmung und Tumorkontrolle von Lebermetastasen ist von entscheidender Bedeutung für das Überleben von Patienten mit metastasierten Malignomen unterschiedlicher Entitäten, insbesondere auch bei neuroendokrinen Tumoren (NETs). Lokal ablative und lokoregionäre therapeutische Verfahren stellen sichere und effektive Therapieoptionen zur Behandlung von Lebermetastasen dar. In den aktuellen ENETS Konsensus-Leitlinien werden interventionelle Tumortherapien bei NET-Lebermetastasen in verschiedenen Situationen vorgeschlagen. Der Werkzeugkasten der lokalen (Thermoablation und lokale Radiotherapie) und der lokoregionären (selektive interne Radioembolisation (SIRT) und Chemoembolisation (TACE)) Verfahren bietet maßgeschneiderte Therapien für Patienten in unterschiedlichen Tumorstadien – von kurativen Therapieansätzen bis hin zur palliativen Symptomlinderung. Diese Übersichtsarbeit erläutert die vorhandenen Therapieoptionen, skizziert die Risiken der einzelnen Verfahren, stellt die aktuelle Evidenzlage vor und gibt eine Rationale an die Hand, welches therapeutische Verfahren in welcher klinischen Situation zu bevorzugen ist.


2021 ◽  
pp. 1-2
Author(s):  
Percy Lehmann

<b>Background:</b> The efficacy for actinic keratosis (AK) clearance of field-directed treatments has been investigated in randomized studies against placebo, but the comparison of results is difficult for several methodological reasons. <b>Objectives:</b> The present study aims to compare efficacy of MAL-photodynamic therapy (MAL-PDT), ingenol mebutate gel (IMB) and diclofenac plus hyaluronate gel (DHA) on multiple AKs assessing a new performance index of efficacy, the cumulative AK area and evaluating dermoscopical and high-frequency ultrasound (HFUS) changes. <b>Methods:</b> Patients with ≥5 Olsen II AKs in a 25 cm2 area of the scalp and face were enrolled and randomized to one of the treatment choices. Number of AKs and cumulative area were assessed before and after treatment. Dermoscopy and HFUS were performed on a single AK and surrounding photo-damaged skin in the treatment area. <b>Results:</b> Cumulative AKs area reduced significantly more with PDT compared to other treatment options and with IMB in comparison to DHA. PDT was also the only treatment option that increased at a significant level the dermal density in both target AK and the surrounding skin and decreased significantly the SLEB thickness in the perilesional skin at HFUS. <b>Conclusions:</b> MAL-PDT is more effective than IMB and DHA for reducing the cumulative AK area which is calculated digitally from 3D pictures and should be the preferred performance index for the evaluation of the efficacy of treatments for AKs, rolling out clinical and dermoscopy evaluation. MAL-PDT improves all HFUS features of chronic photodamages of the dermis of the skin underlying and surrounding the AK spots.


2021 ◽  
pp. 791-896
Author(s):  
Margret Alm ◽  
Viola Andresen ◽  
Christian Ell ◽  
Christiane Fibbe ◽  
Wolfgang Fischbach ◽  
...  

Author(s):  
Klaus Maria Perrar ◽  
Erika Sirsch, MScN ◽  
Andreas Kutschke, BScN ◽  
Gabriele Bartoszek, MScN ◽  
Franziskus Knoll OP ◽  
...  

Pneumologie ◽  
2020 ◽  
Vol 74 (10) ◽  
pp. 665-669
Author(s):  
M. Bauer ◽  
U. Kröger ◽  
P. Lenga

Zusammenfassung Anamnese und klinischer Befund Notfallmäßige Vorstellung eines 66-jährigen Mannes in der interdisziplinären Notaufnahme aufgrund rechtsseitiger und z. T. atemabhängiger Thoraxschmerzen. Die Beschwerden bestanden seit mehreren Tagen und hatten einen progredienten Charakter. Purulenter Auswurf und Fieber wurden verneint. Anamnestisch war eine COPD mit gelegentlichen pulmonalen Exazerbationen bekannt. Mehrere Wochen vor dem aktuellen Ereignis war eine ambulant erworbene Pneumonie antibiotisch therapiert worden. Zudem berichtete der Patient über mehrere operative Eingriffe im Bereich der Wirbelsäule in den letzten Monaten. Untersuchungen und Diagnose In der transthorakalen Echokardiografie (TTE) Nachweis eines Fremdkörpers (Palacos) im rechten Ventrikel, welcher sich in der ergänzenden CT-Untersuchung des Thorax und der transösophagealen Echokardiografie (TEE) als eine Zahnstocher-ähnliche Struktur bestätigte. Therapie und Verlauf Extraktion des Fremdkörpers mittels rechtsanteriorer Mini-Thorakotomie. In der Folge Ausbildung eines iatrogenen Pneumothorax mit beidseitiger nosokomialer Pneumonie und Drainagenversorgung. Nach kurzfristiger Rekonvaleszenz erneute Wiedervorstellung mit beidseitigen pulmonalen Infiltraten. Unter invasiver Beatmung erneute Diagnose eines linksseitigen Pneumothorax, welcher mit einer Bülau-Drainage versorgt wurde. Aufgrund des Nachweises von positiven Blutkulturen erneute Durchführung einer TEE-Untersuchung. Erstdiagnose einer Trikuspidalklappenendokarditis. Trotz eines erfolgreichen operativen biologischen Trikuspidalklappenersatzes mit Anlage einer epikardialen Schrittmacherelektrode verstarb der Patient ungefähr ein ¾ Jahr, nachdem er wegen einer Dyspnoe-Symptomatik notfallmäßig vorstellig wurde. Diskussion Dieser Fall zeigt, dass eine typische klinische Symptomatik, die mit einer vorbekannten chronischen Erkrankung assoziiert ist, immer wieder an andere und seltenere Erkrankungen denken lassen muss. Auch alltägliche diagnostische und therapeutische Verfahren sind mit einem Restrisiko möglicher Komplikationen behaftet.


2019 ◽  
Vol 144 (15) ◽  
pp. 1069-1073
Author(s):  
Marcus Bauer ◽  
Ulrike Kröger ◽  
Peter Lenga

Zusammenfassung Anamnese und klinischer Befund Notfallmäßige Vorstellung eines 66-jährigen Mannes in der interdisziplinären Notaufnahme aufgrund rechtsseitiger und z. T. atemabhängiger Thoraxschmerzen. Die Beschwerden bestanden seit mehreren Tagen und hatten einen progredienten Charakter. Purulenter Auswurf und Fieber wurden verneint. Anamnestisch war eine COPD mit gelegentlichen pulmonalen Exazerbationen bekannt. Mehrere Wochen vor dem aktuellen Ereignis war eine ambulant erworbene Pneumonie antibiotisch therapiert worden. Zudem berichtete der Patient über mehrere operative Eingriffe im Bereich der Wirbelsäule in den letzten Monaten. Untersuchungen und Diagnose In der transthorakalen Echokardiografie (TTE) Nachweis eines Fremdkörpers (Palacos) im rechten Ventrikel, welcher sich in der ergänzenden CT-Untersuchung des Thorax und der transösophagealen Echokardiografie (TEE) als eine Zahnstocher-ähnliche Struktur bestätigte. Therapie und Verlauf Extraktion des Fremdkörpers mittels rechtsanteriorer Mini-Thorakotomie. In der Folge Ausbildung eines iatrogenen Pneumothorax mit beidseitiger nosokomialer Pneumonie und Drainagenversorgung. Nach kurzfristiger Rekonvaleszenz erneute Wiedervorstellung mit beidseitigen pulmonalen Infiltraten. Unter invasiver Beatmung erneute Diagnose eines linksseitigen Pneumothorax, welcher mit einer Bülau-Drainage versorgt wurde. Aufgrund des Nachweises von positiven Blutkulturen erneute Durchführung einer TEE-Untersuchung. Erstdiagnose einer Trikuspidalklappenendokarditis. Trotz eines erfolgreichen operativen biologischen Trikuspidalklappenersatzes mit Anlage einer epikardialen Schrittmacherelektrode verstarb der Patient ungefähr ein ¾ Jahr, nachdem er wegen einer Dyspnoe-Symptomatik notfallmäßig vorstellig wurde. Diskussion Dieser Fall zeigt, dass eine typische klinische Symptomatik, die mit einer vorbekannten chronischen Erkrankung assoziiert ist, immer wieder an andere und seltenere Erkrankungen denken lassen muss. Auch alltägliche diagnostische und therapeutische Verfahren sind mit einem Restrisiko möglicher Komplikationen behaftet.


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