psychosoziale hilfen
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2008 ◽  
Vol 08 (01) ◽  
pp. 38-44 ◽  
Author(s):  
Georg Romer ◽  
Birgit Möller ◽  
Silke Wiegand-Grefe

ZusammenfassungKinder körperlich oder psychisch kranker Eltern gelten als Risikogruppe für kinder- und jugendpsychiatrische Auffälligkeiten. In Deutschland leben nach epidemiologischen Schätzungen 4% aller Kinder und Jugendlichen mit einem körperlich kranken und 1–3% aller Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil zusammen. Neben genetischen Faktoren spielen assoziierte psychosoziale Risiko- und Schutzfaktoren eine wesentliche Rolle bei der Frage, ob betroffene Kinder seelische Gesundheitsprobleme entwickeln. Eine kompensierende Schutzfunktion scheint einer angemessenen Krankheitsbewältigung in der Familie sowie stabilen, tragfähigen und vertrauensvollen inner- und außerfamiliären Beziehungen zuzukommen. Präventive psychosoziale Hilfen sind notwendig, um betroffene Familien frühzeitig zu unterstützen. Beispielhaft werden die an unserem Universitätsklinikum entwickelten präventiven Beratungsprogramme ,,SIP“ (Children of somatically parents) für Familien mit körperlich kranken Eltern und ,,CHIMPs“ (Children of mentally ill parents) für Familien mit psychisch kranken Eltern vorgestellt.


1994 ◽  
Vol 14 (02) ◽  
pp. 44-54 ◽  
Author(s):  
K. Schimpf

ZusammenfassungNach einer Einführung und Erwähnung der speziellen Therapie der milden Hämophilie A mit Desmopressin befaßt sich die Übersicht mit folgenden Themen: Allgemeine Prinzipien der Substitutionstherapie der Hämophilien; Behandlung der Blutungen mit Faktorenkonzentraten und hier im einzelnen Behandlung bei Bedarf, Dauerbehandlung und Dosierungen bei Dauerbehandlungen, die zur kompletten Blutungsfreiheit bei Hämophilie A und Hämophilie B führen sollen; Substitution bei Operationen und Verletzungen; Definition der ärztlich kontrollierten Selbstbehandlung und ihre Handhabung; Nebenwirkungen der Substitutionstherapie als da sind : sogenannte akute Nebenwirkungen, thromboembolische Komplikationen, immunhämatologische Nebenwirkungen, Hemmkörperbildung sowie Therapien zur Überwindung und Eliminierung des Hemmkörpers, infektiöse Nebenwirkungen; Allgemeines zur Rehabilitation oder Verhütung von blutungsbedingten sekundären Körperbehinderungen durch Sport, Krankengymnastik, konservative und operative orthopädische Verfahren, schließlich psychosoziale Hilfen zur Bewältigung des chronischen Leidens an Hämophilie.


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