kosten im gesundheitswesen
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2021 ◽  
Vol 59 (1) ◽  
pp. 33-43
Author(s):  
Christian Bangerter ◽  
Roman Boss

Zusammenfassung Hintergrund Beschwerden am Bewegungsapparat sind häufig und verursachen hohe Kosten im Gesundheitswesen. In der heutigen Medizin existieren viele Behandlungskonzepte und Modelle, die zum Ziel haben, die komplexe Realität zu vereinfachen und ein praktisches Handeln am Patienten zu erleichtern. Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos ist ein medizinisches Diagnose- und Behandlungskonzept, bei dem Beschwerden und Funktionseinschränkungen am Bewegungsapparat, unter Berücksichtigung der Beschwerdegestik des Patienten, interpretiert und entsprechend behandelt werden. Ziel Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Herangehensweise, Diagnostik und Behandlung im FDM anhand eines Patienten mit komplexen Beinbeschwerden vorzustellen. Patient und Methoden Der 29-jährige Patient leidet seit Langem an beidseitigen dorsalen Oberschenkel- und Wadenschmerzen, die ihn v. a. beim Sitzen und Sporttreiben stark einschränken. Nach umfangreicher schulmedizinischer Diagnostik erhielt er die Diagnose „muskuläre Dysbalance“. In der körperlichen Untersuchung konnten die Oberschenkelbeschwerden des Patienten einzig durch „pinching“ (Kneifen) reproduziert werden. Die Wadenbeschwerden traten bei Dehnung, Druckpalpation und „pinching“ auf. Nach dem FDM wurden die Beschwerden als eine Kombination von Zylinderdistorsionen und Triggerbändern interpretiert. Über einen Zeitraum von 3 Monaten wurden 8 halbstündige Behandlungen durchgeführt. Die eingesetzten Maßnahmen beinhalteten sowohl Zylindertechniken (Pinch-Technik, „cupping“, Squeegee-Technik) als auch die Triggerbandtechnik und Heimübungen. Ergebnisse Die Beschwerden des Patienten ließen sich durch die Therapie deutlich reduzieren. Der Patient ist im Alltag und in der Freizeit kaum noch eingeschränkt und kann seinen sportlichen Aktivitäten wieder nachgehen. Schlussfolgerung In der medizinischen Welt wird zunehmend gefordert, dass eingesetzte diagnostische und therapeutische Interventionen evidenzbasiert und kosteneffektiv sein sollen. Das FDM wird sich dieser Prüfung weiter stellen müssen, um von Geldgebern, der Gesellschaft und von Fachpersonen als wirksames und effektives medizinisches Konzept anerkannt zu werden.


2021 ◽  
pp. 209-213
Author(s):  
Sabrina Stadelmann

ZusammenfassungViele Länder Europas reformieren ihre Rentensysteme. Eines der Hauptziele ist die Erhöhung des Rentenalters, um die finanzielle Stabilität der Rentensysteme angesichts steigender Lebenserwartung zu sichern. So wollen z. B. Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien und die Niederlande das Rentenalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre anheben. Was sind die zu erwartenden Folgen einer Pensionierung für die Gesundheit? Wenn die Pensionierung tatsächlich Auswirkungen auf den Gesundheitszustand hat, sind weitere Folgen für die Kosten im Gesundheitswesen zu erwarten.Norma B. Coe und Gema Zamarro (2011), Retirement effects on health in Europe, Journal of Health Economics 30, 77–86.


2020 ◽  
Vol 77 (4) ◽  
pp. 147-156
Author(s):  
René Fahrner ◽  
Daniel Inderbitzin

Zusammenfassung. Die akute Appendizitis ist eine der häufigsten akuten chirurgischen Krankheitsbilder. Vermeintlich wird diese Erkrankung meist als einfach zu diagnostizieren und zu behandeln angesehen. Dies gilt zwar für eine Mehrzahl der Patienten, jedoch gibt es auch regelmässig Fälle, bei denen die Diagnostik schwierig und die adäquate Therapie nicht immer eindeutig ist. Die Diagnostik umfasst neben der Anamnese und der klinischen Untersuchung in vielen Ländern zunehmend die intensivere Nutzung von bildgebenden Verfahren (Ultraschall, Computertomographie, ggfs. Magnetresonanztomographie), was wiederum zu unnötiger Strahlenbelastung v. a. junger Patienten und erhöhten Kosten im Gesundheitswesen führen kann. Im Gegensatz dazu, führen Verzögerungen in der Diagnosestellung und Therapie und die damit verbundenen Komplikationen häufig zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Zusätzlich kommt hinzu, dass in den letzten Jahren ein Wandel in der Therapie-Strategie stattgefunden hat und nicht immer die notfallmässige Operation als Standardtherapie empfohlen wird. Die nicht-operative, konservative Therapie kommt immer mehr zum Einsatz, wobei es noch keine eindeutigen Ergebnisse und klare Identifizierung von Patienten-Gruppen gibt, die von dieser Therapie zweifelsfrei profitieren. Diese Probleme und Kontroversen sollen in diesem Artikel beleuchtet werden. Insbesondere soll dabei auch auf rechtliche Aspekte und interkollegiale Konflikte zwischen Zuweisern, Spitalärzten, Angehörigen und Patienten eingegangen werden. Einmal mehr zeigt sich, dass das vermeintlich einfache Krankheitsbild, doch nicht immer so einfach ist.


2018 ◽  
Vol 23 (01/02) ◽  
pp. 76-76
Author(s):  
Dirk Mewis

Die medizinische Bildgebung wird nicht nur in der Diagnostik immer wichtiger. So lassen sich durch intraoperative Bildgebung große Eingriffe durch minimal-invasive Operationen ersetzen. Die Systeme unterstützen die frühzeitige Erkennung von Krankheiten sowie die zielgerichtete Steuerung von Therapien und tragen so zu einer Senkung der Kosten im Gesundheitswesen bei. Was bieten die neuen Systeme? Antworten auf diese Fragen finden Sie in dieser Ausgabe. Lesen Sie außerdem, wie bildgebende Verfahren die Endoskopie verändern.


2017 ◽  
Vol 22 (03) ◽  
pp. 81-81

Der Klinik-Science-fiction Zum conhIT-Jubiläum blicken wir in die Zukunft und fragt Experten aus Kliniken und der Industrie, wie sich die Welt der Krankenhäuser durch die IT in den nächsten zehn Jahren verändern wird. Damit Geschäftsführer richtig entscheiden Klinikleiter brauchen Informationen, mit denen sie etwas anfangen können. Die Schwierigkeit besteht darin, die verschiedenen Daten aus Medizin, Warenwirtschaft, und Abrechnung zu kombinieren. Gelingt dies, dann haben Kliniken einen echten Wettbewerbsvorteil. Senkrechtstarter Philipp Hämmerle Er leitet die Schön Klinik Berchtesgardener Land und beweist Eigensinn – kma sprach mit Philipp Hämmerle über seine ungewöhnlichen Ideen, die ihm hohe Mitarbeiterzufriedenheit bescheren. In der nächsten kma lesen Sie in Branche kompakt: Die Bedeutung der medizinischen Bildgebung wächst beständig. Auch außerhalb der Diagnostik. Systeme und Softwarelösungen unterstützen die frühzeitige Erkennung von Krankheiten sowie die zielgerichtete Steuerung von Therapien und tragen so zu einer Senkung der Kosten im Gesundheitswesen bei. Was bieten die neuen Systeme? Welche Vorteile haben sie und welche Prototypen entwickelt die Industrie derzeit? Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserer April-Ausgabe. Lesen Sie außerdem, wie bildgebenden Verfahren die Endoskopie verändern.


2013 ◽  
Vol 18 (02) ◽  
pp. 52-54 ◽  
Author(s):  
Nicklas Geisendorf

„Kosten im Gesundheitswesen: Eindämmung auf jeder Ebene nötig”. Die einleitende Überschrift der Lünendonk-Trendstudie Facility Service im Gesundheitswesen könnte es nicht besser zusammenfassen. Kliniken müssen an allen Ecken und Enden sparen. Dabei fallen zunehmend die Sekundärprozesse ins Auge, also die Betriebs- und Instandhaltungskosten von Gebäuden und nicht-medizinischer Technik.


2010 ◽  
Vol 18 (1) ◽  
pp. 4-6
Author(s):  
Andrea Icks ◽  
Michael Roden

EinleitungDer Diabetes mellitus ist von großer Public Health-Relevanz. Dies ergibt sich aus seiner zunehmenden Häufigkeit, dem Risiko für frühzeitige Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Folgen sowie die dadurch erhöhte Inanspruchnahme von Leistungen und Kosten im Gesundheitswesen. Die Entstehung von Diabetes und auch schwerere Verläufe sind verzögerbar oder vermeidbar. Prävention und Therapie erfordern interdisziplinäre Ansätze mit aktiver Einbindung der Betroffenen in integrierte Versorgungskonzepte.


2010 ◽  
Vol 9 (10) ◽  
Author(s):  
Dirk Schulenburg ◽  
Charlotte Heckmann

In Zeiten steigender Kosten im Gesundheitswesen bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen der Ärzteschaft wächst das Interesse an Kooperationsmodellen, die - auch unter der Beteiligung von Nichtärzten - dieser Entwicklung entgegenzuwirken geeignet sind.Die Beteiligung sog. Dritter, d.h. Personen, die keine medizinische oder heilberufliche Tätigkeit ausüben, an den wirtschaftlichen Einnahmen der Praxis eines niedergelassenen Arztes erscheint jedoch insbesondere vor dem Hintergrund des Berufsrechtes der Musterberufsordnung für die deutschen Ärztinnen und Ärzte (MBO) problematisch.


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