4 phasen
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Author(s):  
Sabrina Ochsen ◽  
Sascha Bernholt ◽  
Andrea Bernholt ◽  
Ilka Parchmann

ZusammenfassungDie Gestaltung eines interessefördernden (Chemie‑)Unterrichts ist Anspruch von Unterricht und bildungswissenschaftlicher sowie fachdidaktischer Forschung. Gemäß des 4‑Phasen-Modells der Interessenentwicklung ist es sinnvoll, auf die Förderung des labileren situationalen Interesses zu fokussieren, da dies den Ausgangspunkt zur Entwicklung eines stabileren individuellen Interesses darstellen kann. Faktoren, sogenannte Trigger, die in verschiedensten Studien als potenziell interessefördernd identifiziert worden sind, sind vielfältig. Trotz einer langen Forschungstradition ist bis heute unklar, welche Auswirkungen der Einsatz von kombinierten Triggern im Unterricht auf das situationale Interesse hat und inwiefern Lernercharakteristika die Perzeption von Triggern beeinflusst. Daher wurde eine explorative Beobachtungsstudie im Chemieunterricht in neun gymnasialen Klassen der achten Jahrgangsstufe durchgeführt. Mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse konnten unterschiedliche Trigger extrahiert und verschiedenen Unterrichtsphasen zugeordnet werden. Der Einsatz von Alltagskontexten wurde bspw. am häufigsten in Einstiegsphasen gefunden. Weiterhin wurde der Einfluss des mittleren situationalen Interesses der Lernenden auf die Wahrnehmung von Triggern untersucht: Experimente werden von niedriginteressierten Lernenden generell als interessant wahrgenommen, während die Wahrnehmung der Hochinteressierten differenzierter bezüglich u. a. der Einbettung in den Unterricht ist. Auf Basis der Ergebnisse werden erste Hypothesen zu möglichen Wirkmechanismen aufgestellt.


2019 ◽  
Vol 57 (01) ◽  
pp. 27-36 ◽  
Author(s):  
Dietrich Hüppe ◽  
Yvonne Serfert ◽  
Peter Buggisch ◽  
Stefan Mauss ◽  
Klaus Böker ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung In Deutschland sind mehr als 250 000 Patienten an einer chronischen Hepatitis C (CHC) erkrankt. Seit 2014 sind zahlreiche potente direkt antivirale Substanzen gegen HCV zugelassen worden. Ziel des Deutschen Hepatitis-C-Registers (DHC-R) ist es, die Epidemiologie und Versorgung von Patienten mit CHC abzubilden und die Effektivität und Sicherheit der neuen Behandlungsmöglichkeiten im Praxisalltag zu untersuchen. Methoden Das DHC-R ist eine prospektive, multizentrische, nicht interventionelle Registerstudie. Bundesweit sind 327 Zentren für die Dokumentation freigeschaltet. Alle in Deutschland zugelassenen Medikamente wurden im DHC-R dokumentiert. Für die aktuelle Auswertung wurden 4 Phasen unterschieden: 2/2014 bis 12/2014, 1/2015 bis 12/2015, 1/2016 bis 7/2017 und 8/2017 bis 7/2018. Ergebnisse Zwischen Februar 2014 und Juli 2018 wurden 12 170 Patienten in das Register eingeschlossen (61,3 % Männer), eine antivirale Therapie erhielten 11 268. Das Behandlungsalter sank von 52,3 (Phase 1) auf 49,3 Jahre (Phase 4), der Anteil der Behandelten mit einer Drogenanamnese nahm zu (von 26,9 auf 43,1 %). 2014 wurden viele Patienten mit Leberzirrhose (35,1 %) behandelt, deren Anteil im Verlauf deutlich abnahm (Phase 4: 16,5 %). Die HCV-Genotypenverteilung änderte sich im Zeitverlauf deutlich, zuletzt stieg der Anteil des HCV-Genotyps 3 (30 % in Phase 4). Die Ausheilungsrate (PP-Analyse) steigerte sich von 92,8 % im Jahre 2014 auf zuletzt 97,4 % bei sehr guter Verträglichkeit. Zusammenfassung Das DHC-R beschreibt die Versorgungssituation der Patienten mit CHC in Deutschland, zeigt epidemiologische Tendenzen auf und belegt die ausgezeichneten Behandlungsmöglichkeiten.


2018 ◽  
Vol 143 (03) ◽  
pp. 183-188 ◽  
Author(s):  
Markus Cornberg

Was ist neu? Natürlicher Verlauf und Therapieindikation Die Nomenklatur der 4 Phasen der chronischen Hepatitis-B-Virus (HBV) -Infektion wurde modifiziert. Es wird zwischen HBeAg-positiver Infektion, HBeAg-positiver Hepatitis, HBeAg-negativer Infektion und HBeAg-negativer Hepatitis unterschieden. Eine klare Therapieindikation besteht bei einer Hepatitis, insbesondere bei Leberfibrose oder Leberzirrhose. Die Therapie von Schwangeren mit hoher HBV-DNA > 200 000 IU/ml zur Verhinderung der vertikalen Transmission auf das Neugeborene hat nun einen höheren Stellenwert. Unter immunsuppressiver Therapie kann eine inaktive oder „ausgeheilte“ HBV-Infektion in lebensbedrohlicher Form reaktivieren. Die Prävention einer HBV-Reaktivierung ist daher ein zentrales Thema in neuen Leitlinien. Therapie der chronischen Hepatitis B Neben dem Standard (direkt antiviral wirkende Nukleosid/Nukleotidanaloga [NA]) steht mit Tenofovir-Alafenamid (TAF) ein neues NA zur Verfügung. Die antivirale Wirksamkeit ist mit Tenofovir-Disoproxil (TDF) vergleichbar. Durch höhere intrazelluläre Konzentrationen des Wirkstoffs Tenofovir ist eine geringere Ausgangsdosis des Prodrugs TAF erforderlich, sodass Nebenwirkungen geringer sein können. Die Anwendung beschränkt sich aber auf Patienten mit Niereninsuffizienz und oder Osteoporose, die Therapie mit NA ist meist eine Dauertherapie. Bei HBeAg-negativen Patienten sollte die Therapie erst nach Erreichen eines HBsAg-Verlusts abgesetzt werden. Allerdings kann man in Einzelfällen die NA-Therapie jetzt früher abbrechen. Geeignete Kandidaten sind Patienten ohne fortgeschrittene Fibrose mit einer langjährigen HBV-DNA-Suppression (> 3 Jahre) – mit einem engmaschigen Kontrollintervall als Voraussetzung. Das neue Ziel in der HBV-Therapie heißt „HBV-cure“, d. h. die funktionelle Heilung der chronischen Infektion. Hier laufen aktuell zahlreiche Phase-I- bis II-Studien. Hepatitis Delta Bei der Hepatitis Delta ist weiterhin pegyliertes Interferon-alfa (PEG-IFN) die einzig effektive Therapie. Die Therapiedauer sollte mindestens 48 Wochen betragen. Eine längere Therapiedauer kann bei deutlichem Abfall des HBsAg sinnvoll sein, um einen HBsAg-Verlust zu erreichen. Aktuell werden hoffnungsvolle neue antivirale Konzepte (z. B. Lonafarnib, Myrcludex) in Phase-II-Studien evaluiert. Da die Hepatitis Delta einen „Orphan Disease“-Status hat, können diese Medikamente schneller entwickelt bzw. zugelassen werden.


Author(s):  
Claudia Kostka ◽  
Sebastian Kostka
Keyword(s):  

VPT Magazin ◽  
2016 ◽  
Vol 02 (08) ◽  
pp. 14-15
Author(s):  
Hans Ortmann
Keyword(s):  

Author(s):  
Claudia Kostka ◽  
Sebastian Kostka
Keyword(s):  

2011 ◽  
Vol 9 (2) ◽  
pp. 86-95 ◽  
Author(s):  
Martinus Richter ◽  
Stefan Zech ◽  
Jens Stüber ◽  
Abdelrahman Qazzaz
Keyword(s):  

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