kollektives handeln
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(FIVE YEARS 4)

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7
(FIVE YEARS 1)

2021 ◽  
Vol 74 (1) ◽  
pp. 44-52
Author(s):  
Christoph Scherrer ◽  
Ismail Doga Karatepe
Keyword(s):  

Der Beitrag unterstreicht die Bedeutung des kollektiven Handelns und die Rolle des Staates bei der Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen von Landarbeitern und Kleinbauern. Die Autoren argumentieren, dass wirtschaftliche Aufwertung nicht automatisch zu sozialer Aufwertung für Arbeiter und Kleinproduzenten führt, und sie untersuchen die Bedingungen, die einer sozialen Aufwertung förderlich sind. Die asymmetrischen Machtverhältnisse zwischen den Akteuren in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette errichten Barrieren, die die soziale Aufwertung von Kleinbauern und Landarbeitern behindern. Durch kollektive Aktionen der gegenwärtig in den landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten Unterprivilegierten und durch die Bemühungen der Staaten können diese Barrieren abgebaut werden. Ausgehend von keynesianischer Entwicklungstheorie, Arbeitsmarkttheorien und dem Machtressourcenansatz dokumentiert der Beitrag drei erfolgreiche Beispiele aus Pakistan und Brasilien, wo kollektives Handeln und staatliches Engagement Barrieren gegen die Aufwertung teilweise abgebaut haben.


2021 ◽  
pp. 229-250
Author(s):  
Immo Fritsche ◽  
Markus Barth ◽  
Gerhard Reese
Keyword(s):  

2021 ◽  
Vol 1 (1) ◽  
pp. 106-120
Author(s):  
Barbara Sak

Dieser kurze Beitrag zielt darauf ab, zu untersuchen, wie sich das transdisziplinäre wissenschaftliche Denken rund um die Konzepte von Commons, Gemeinwohl und kollektiver Ökonomie in den letzten drei Jahrzehnten auf internationaler Ebene entwickelt hat. Es wird außerdem vorgeschlagen, einige Forschungsansätze zu Begriffen und gesellschaftlichen Konstrukten, die bis ins alte Ägypten zurückreichen, wieder aufzugreifen und/oder zu vertiefen. Nach einigen Überlegungen zu den unterschiedlichen Auffassungen der Konzepte beginnt der Beitrag mit der Darstellung verschiedener Denkansätze zu diesen Begriffen, die insbesondere von einem internationalen wissenschaftlichen Netzwerk von Praktikern, Experten und Forschern, dem CIRIEC (Internationales Forschungs- und Informationszentrum für öffentliche Wirtschaft, Sozialwirtschaft und Genossenschaftswesen), entwickelt wurden. Die Kombination von wissenschaftlicher Forschung und praktischen Ansätzen bei der Untersuchung von Organisationen und Governance-Formen, die dem kollektiven Interesse dienen, ermöglicht es, weitere Erkenntnisse über Commons und öffentliche Güter zu gewinnen. Dieser Ansatz integriert auch modernisierte Inhalte von Commons wie Open Access, geteilte Ressourcen und Wissen. Dieser Beitrag zeigt dann, wie kollektives Handeln von verschiedenen Interessengruppen, einschließlich Forschern, Veränderungen in der öffentlichen Politik bewirken kann, auch auf weltweiter Ebene, bis hin zu den Vereinten Nationen. Um solche politikorientierten Handlungen und Ergebnisse zu fördern, muss das volle Potenzial der Sozialwirtschaft, der öffentlichen Güter und der Gemeingüter besser verstanden und aufgezeigt werden. Abschließend werden verschiedene unzureichend untersuchte Bereiche aufgeführt, um zu weiterer Forschung und Publikation zu motivieren. Dies ist insbesondere das Ziel dieser wissenschaftlichen Zeitschrift.


Die Klimakrise spitzt sich zu, der Klimawandel wird immer stärker spürbar. Warum gelingt es vielfach trotzdem nicht, dringend notwendige Eindämmungsmaßnahmen einzuleiten und zu handeln? Die Autorinnen und Autoren beleuchten aus psychologischer und interdisziplinärer Sicht die Hindernisse, die einer produktiven Auseinandersetzung mit der Krise im Wege stehen. Sie bieten Inspirationen für den Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels und stellen Grundideen für ein konstruktives und kollektives Handeln dar. Dabei denken sie individuelles Handeln auf gesellschaftlicher Ebene und zeigen, dass jede*r in der Klimakrise wirksam werden und dabei gesund bleiben kann. Mit Beiträgen von Markus Barth, Katharina Beyerl, Julian Bleh, Helmut Born, Hans-Joachim Busch, Andreas Büttgen, Stuart Capstick, Parissa Chokrai, Felix Creutzig, Trevor Culhane, Aram de Bruyn-Ouboter, Katja Diehl, Lea Dohm, Immo Fritsche, Erhard Georg, Robert Goldbach, Tobias Gralke, Delaram Habibi-Kohlen, Gregor Hagedorn, Karen Hamann, Markus Hener, Nicole Herzog, Karolin Heyne, Sandra Hieke, David Hiss, Remo Klinger, Jan-Ole Komm, Ebba Laing, William F. Lamb, Helen Landmann, Odette Lassonczyk, Sebastian Levi, Giulio Mattioli, Jan C. Minx, Finn Müller-Hansen, Felix Peter, David J. Petersen, Kay Rabe von Kühlewein, Gerhard Reese, Toni Raimond, Anne-Kristin Römpke, Kaossara Sani, Christin Schörk, Mareike Schulze, Sara Schurmann, Benedikt Seger, Katharina Simons, Maximilian Soos, Julia K. Steinberger, J. Timmons Roberts, Nisha Toussaint-Teachout, Katharina van Bronswijk, Marlis Wullenkord und Ingo Zobel.


2020 ◽  
pp. 147-162
Author(s):  
Luca Marie Döninghaus ◽  
Konstantin Gaber ◽  
Renée Gerber ◽  
Jonas Laur ◽  
Helena Redmer ◽  
...  
Keyword(s):  

2020 ◽  
Vol 49 (1) ◽  
pp. 49-65
Author(s):  
Robert Jungmann
Keyword(s):  

ZusammenfassungDer sozialwissenschaftliche Fokus auf stabile Kollektivakteure scheint heute nicht mehr zu neuartigen Formen des flexiblen und kurzzeitigen Kollektivhandelns zu passen. Der Beitrag entwickelt ein graduelles Konzept kollektiven Handelns. Dieses ermöglicht es, in Analysen nicht mehr die problematisierten, stabilen Kollektivakteure voraussetzen zu müssen. Unter Rekurs auf klassische Konzepte kollektiven Handelns werden drei Aspekte herausgearbeitet, die das Kollektivhandeln von jedem Zusammenwirken, Kollektivverhalten oder koordiniertem Handeln unterscheidet. Darauf aufbauend werden drei Formen des Kollektivhandelns in ihrer je spezifischen Konstitution diskutiert: Kollektivinterventionen, stabilisierte Kollektive und kompetente Kollektivakteure. Das Konzept wird am Beispiel eines naturwissenschaftlichen Projektnetzwerkes illustriert. Die so entfaltete Heuristik bietet abstrakte Bezugspunkte für ein Forschungsprogramm an, das die neuen mit klassischen Kollektiven vergleicht.


2020 ◽  
Vol 28 (1) ◽  
pp. 68-71
Author(s):  
Gerhard Reese ◽  
Claudia Menzel

ZusammenfassungDer Klimawandel stellt die Menschheit vor noch nicht da gewesene Herausforderungen. Wegen des schieren Ausmaßes der bevorstehenden Konsequenzen des Klimawandels ist es gerade jetzt notwendig zu handeln statt zu hadern. Der Beitrag zeigt auf, unter welchen Bedingungen kollektives Handeln gelingen kann. Hier werden sowohl aktuelle soziale Bewegungen aber auch gesundheitsrelevante Aspekte betrachtet, die mit dem Schutz von Natur und Umwelt einhergehen.


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