öffentliche güter
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2021 ◽  
Author(s):  
Elisabeth Göbel
Keyword(s):  

Die NIÖ hat den Mythos der unsichtbaren Hand des Marktes nachhaltig in Frage gestellt. Reale Menschen in einer realen Wirtschaft haben mit zahlreichen Problemen zu kämpfen, die das Marktergebnis beeinflussen. Zentrale Probleme sind externe Effekte, öffentliche Güter, unvollständige Informationen und Marktmacht. In dieser realen Wirtschaftswelt gilt: institutions matter.


2021 ◽  
Vol 50 (5) ◽  
pp. 23-28
Author(s):  
Michael Broer ◽  
Klaus-Dirk Henke ◽  
Horst Zimmermann
Keyword(s):  

Die Covid-19-Pandemie wird als Ausgangspunkt für die Analyse des EU-Haushalts und des ergänzenden Wiederaufbaupakts (nächste Generation der EU) herangezogen. Die Pandemie und ihre Bekämpfung haben zu der politischen Entscheidung geführt, die zukünftige finanzielle Autonomie der EU-Kommission zu stärken. Die Schuldenhoheit kann als ein erster Schritt in Richtung einer europäischen Fiskalunion interpretiert werden. Es wird geprüft in wieweit mehr Macht für die EU in verschiedenen Handlungsfeldern wie Klimapolitik, öffentliche Sicherheit, Asyl und Migration und Medizin (europäische öffentliche Güter) Realität werden kann. Immerhin umfasst das Aufbauprogramm 750 Milliarden €. Zudem muss untersucht werden für wen, wie lange und unter welchen Bedingungen diese Gelder verwendet werden dürfen. Da die Schulden der EU erst bis 2058 zurückgezahlt werden müssen, muss geklärt werden, ob zum Ausgleich der langfristigen EU-Haushalte die erforderlichen Rückzahlungen zu Ausgabenkürzungen, zu immer mehr Staatsschulden oder vielleicht eines Tages sogar zu europäischen Steuern führen.


2021 ◽  
Vol 1 (1) ◽  
pp. 106-120
Author(s):  
Barbara Sak

Dieser kurze Beitrag zielt darauf ab, zu untersuchen, wie sich das transdisziplinäre wissenschaftliche Denken rund um die Konzepte von Commons, Gemeinwohl und kollektiver Ökonomie in den letzten drei Jahrzehnten auf internationaler Ebene entwickelt hat. Es wird außerdem vorgeschlagen, einige Forschungsansätze zu Begriffen und gesellschaftlichen Konstrukten, die bis ins alte Ägypten zurückreichen, wieder aufzugreifen und/oder zu vertiefen. Nach einigen Überlegungen zu den unterschiedlichen Auffassungen der Konzepte beginnt der Beitrag mit der Darstellung verschiedener Denkansätze zu diesen Begriffen, die insbesondere von einem internationalen wissenschaftlichen Netzwerk von Praktikern, Experten und Forschern, dem CIRIEC (Internationales Forschungs- und Informationszentrum für öffentliche Wirtschaft, Sozialwirtschaft und Genossenschaftswesen), entwickelt wurden. Die Kombination von wissenschaftlicher Forschung und praktischen Ansätzen bei der Untersuchung von Organisationen und Governance-Formen, die dem kollektiven Interesse dienen, ermöglicht es, weitere Erkenntnisse über Commons und öffentliche Güter zu gewinnen. Dieser Ansatz integriert auch modernisierte Inhalte von Commons wie Open Access, geteilte Ressourcen und Wissen. Dieser Beitrag zeigt dann, wie kollektives Handeln von verschiedenen Interessengruppen, einschließlich Forschern, Veränderungen in der öffentlichen Politik bewirken kann, auch auf weltweiter Ebene, bis hin zu den Vereinten Nationen. Um solche politikorientierten Handlungen und Ergebnisse zu fördern, muss das volle Potenzial der Sozialwirtschaft, der öffentlichen Güter und der Gemeingüter besser verstanden und aufgezeigt werden. Abschließend werden verschiedene unzureichend untersuchte Bereiche aufgeführt, um zu weiterer Forschung und Publikation zu motivieren. Dies ist insbesondere das Ziel dieser wissenschaftlichen Zeitschrift.


2020 ◽  
Vol 73 (6) ◽  
pp. 468-471
Author(s):  
Berthold Vogel
Keyword(s):  

Die Pandemie zeigt: Die Zukunft demokratischer Gemeinwesen hängt von der Investitionsbereitschaft in öffentliche Güter ab. Der Beitrag plädiert für Strategien, die den öffentlichen Sektor und die dort Tätigen stärken. Diese Investitionen müssen von den lokalen Verhältnissen her denken und von der Notwendigkeit neuer regionaler Infrastrukturen des Zusammenhalts. Wer auf diese öffentlichen Güter setzt, der vertraut zunächst auf die Solidität unserer Institutionen – mehr als auf eine vorgängige Solidarität aller Bürgerinnen und Bürger. Beides ist nicht voneinander zu trennen, wie die anhaltende und stetige Diskussion um das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft verdeutlicht. Aber eine Politik der öffentlichen Güter setzt darauf, dass die Tragfähigkeit der Institutionen politisch gestaltbar und demokratisch wie rechtsstaatlich zu gewährleisten ist – jedenfalls besser als die Organisation von Moralgemeinschaften oder die Hoffnung, dass uns die Krise zu besseren Menschen macht. Covid-19 als Weckruf? Das ist kein Appell an höhere Einsichten, sondern der praktische Aufruf, bestehende und weiter auszubauende Ressourcen unserer Gesellschaft zu nutzen und zu stärken.


2019 ◽  
Vol 48 (7-8) ◽  
pp. 32-37
Author(s):  
Matthias Greiff ◽  
Janis Cloos
Keyword(s):  

Methodische Fragen zum Verhältnis von Experimentaldaten und Theorien werden in den Wirtschaftswissenschaften intensiv diskutiert. In den letzten Jahren wird dabei häufig eine explorative Vorgehensweise gegenüber einer hypothetisch-deduktiven Vorgehensweise favorisiert. In diesem Beitrag untersuchen wir die Vor- und Nachteile der beiden Vorgehensweisen anhand von simulierten Daten zu einem Öffentliche-Güter-Spiel. Dabei erörtern wir insbesondere Fragen zur Interpretation der Ergebnisse und zum Zeitpunkt der Hypothesenformulierung.


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