berufliche ausbildung
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2020 ◽  
Vol 69 (3) ◽  
pp. 203-217
Author(s):  
Gudrun Piechotta-Henze

Zusammenfassung Im vorliegenden Artikel wird unter Einbeziehung historischer Entwicklungen der pflegerische Arbeitsbereich mit dem Fokus auf Ausbildungen und Geschlechterfrage untersucht. Es zeigt sich, dass eine Geschlechterfolie auf den feminisierten pflegespezifischen Bildungswegen liegt, die bis heute diffuse Konstruktionen und Sonderwege nach sich zieht. Abstract: Unclear Structures and Political Indifference: The Overlay of Femininity on the Vocational Education and Training for Nurses and Its Impact Ein schneller Blick auf die jüngsten Veränderungen in der pflegerischen Ausbildungslandschaft ist durchaus verheißungsvoll, da erneut ein neues Ausbildungsgesetz (Pflegeberufegesetz/PflBG) auf den Weg gebracht worden ist. Zukünftig heißen die ausgebildeten Fachkräfte Pflegefachfrau/Pflegefachmann. Ihnen obliegen nunmehr „Vorbehaltene Aufgaben“ (Abschnitt 2 § 4). Eine rein generalistische Ausbildung konnte nicht durchgesetzt werden, aber immerhin ist festgeschrieben, dass zwei Drittel der Ausbildung gemeinsam absolviert werden, im dritten Jahr können die Auszubildenden sich auch weiterhin für den Abschluss in Altenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entscheiden. Für die berufliche Ausbildung ist der mittlere Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss plus eine ein- oder zweijährige (pflegerische) Berufsausbildung (Abschnitt 1 § 11) ausreichend.


2020 ◽  
Vol 68 (1) ◽  
pp. 78-91
Author(s):  
Holger Kolb

Im Zentrum des Beitrages steht der Bedeutungsgewinn der beruflichen Ausbildung sowohl im Bereich der deutschen Migrations- und Integrationspolitik. Besonders eingegangen wird dabei auf die berufliche Ausbildung als zentrales Instrument der Regularisierung des Aufenthalts ausreisepflichtiger Personen.


Author(s):  
Hans Dietrich ◽  
Alexander Patzina ◽  
Sara Kretschmer

Zusammenfassung Rund ein Viertel der Sekundarstufe-I-Absolventen in Deutschland erwirbt bis zum 25. Lebensjahr keinen beruflichen Abschluss. Diese Gruppe der formal Geringqualifizierten weist ein deutlich erhöhtes Risiko auf, erwerbslos zu sein, ein niedriges Einkommen zu beziehen oder eine prekäre Erwerbstätigkeit auszuüben. Dieser Beitrag geht der Frage nach, welche Faktoren formal Geringqualifizierte motivieren, ab dem 25. Lebensjahr noch eine berufliche Erstausbildung aufzunehmen. Zur Begründung nachholender Bildungsentscheidungen wird einerseits auf Theorien sozialer Herkunft und andererseits auf individuelle Lebensverlaufsereignisse (Bildungs- und Erwerbsverlauf sowie Migration) Bezug genommen. Unter Verwendung von Daten des Nationalen Bildungspanel (NEPS SC6:7.0.0) belegen Logit-Regressionen, dass formal Geringqualifizierte aus bildungsnahen Elternhäusern mit höherer Wahrscheinlichkeit ab dem Alter von 25 Jahren noch eine erste berufliche Ausbildung aufnehmen als formal Geringqualifizierte anderer Herkunftsgruppen. Während der individuelle Bildungsverlauf einen schwachen Einfluss auf verspätete Bildungsentscheidungen ausübt, erweist sich der individuelle Erwerbsverlauf bis zur Bildungsentscheidung als äußerst relevant. Langzeitarbeitslose und formal Geringqualifizierte, die sich am Arbeitsmarkt etabliert haben (d. h. Personen mit hoher Erwerbserfahrung und Betriebszugehörigkeit), haben eine geringe Neigung, verspätet in berufliche Bildung zu investieren. Bei Personen mit Migrationshintergrund kommt insbesondere dem Alter beim Zuzug nach Deutschland Bedeutung zu. Insgesamt verweisen die Befunde auf ein beachtliches Potenzial für die berufliche Bildung in Deutschland, das bislang zu wenig ausgeschöpft wird.


2018 ◽  
Vol 47 (5) ◽  
pp. 349-363 ◽  
Author(s):  
Martin Neugebauer ◽  
Felix Weiss

ZusammenfassungHochschulbildung wird von Arbeitgebern gemeinhin honoriert. Der Bologna-Prozess hat dazu geführt, dass Bachelorabsolventen in mehreren europäischen Ländern in Arbeitsmärkte eintreten, in denen eine nur 3-jährige Hochschulausbildung ein bis dato unbekanntes Phänomen ist. Schwinden für diese Gruppe die gut dokumentierten Arbeitsmarktvorteile von Hochschulabsolventen? In Deutschland lassen sich Arbeitsmarkteintritte von Personen mit ähnlicher Ausbildungslänge und ähnlichem Ausbildungsfach vergleichen, wobei sich die eine Gruppe für eine etablierte berufliche Ausbildung und die andere Gruppe für ein neues Bachelorstudium entschieden hat. Auf Basis des Mikrozensus finden wir, dass ein universitärer Bachelorabschluss mit einem höheren Einkommen assoziiert ist als ein beruflicher Abschluss und mit einem ähnlichen Einkommen wie ein beruflicher Fortbildungsabschluss. Hinsichtlich des Arbeitslosigkeitsrisikos zeigt sich, dass Personen mit universitärem Bachelorabschlüssen am häufigsten arbeitslos sind. Bachelorabsolventen von Fachhochschulen hingegen erreichen beides, hohe Einkommen und ein geringes Arbeitslosigkeitsrisiko. Insgesamt deuten unsere Befunde darauf hin, dass akademische Bildung weiterhin nachgefragt wird und sich lohnt – auch unter den neuen Rahmenbedingungen.


2017 ◽  
Vol 51 (10-11) ◽  
pp. 935-942
Author(s):  
Vivien Petras ◽  
Maria Gäde

Zusammenfassung Das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (IBI) ist das einzige deutsche universitäre Institut mit dieser disziplinären Ausrichtung. Die Lehre und Forschung deckt den Informationskreislauf in seiner Gesamtheit ab, wobei der Fokus auf bibliothekswissenschaftlichen Forschungs- und Anwendungsfragen liegt. Dieser Artikel beschreibt kurz die wissenschaftliche Ausrichtung des IBI und seine Perspektive auf die berufliche Ausbildung, bevor die angebotenen Bachelorstudiengänge Kombinationsbachelor Bibliotheks- und Informationswissenschaft und Informationsmanagement und –technologie am Institut beschrieben werden. In einem weiteren Artikel in diesem Heft werden die Masterstudiengänge beschrieben.


2016 ◽  
Vol 5 (3) ◽  
pp. 189-195 ◽  
Author(s):  
Berthold Eckstein

Zusammenfassung. Arbeitgeber erwarten von Bewerberinnen und Bewerbern um einen Ausbildungsplatz eine fundierte schulische Grundbildung. Für die meisten Betriebe gehört das Rechnen mit Brüchen und Dezimalzahlen zu dieser Grundbildung. 102 arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene, die an einem Projekt zur Vorbereitung auf eine berufliche Ausbildung teilnahmen, absolvierten einen informellen Mathematiktest, der u. a. das Rechnen mit Brüchen und Dezimalzahlen verlangte. Anschließend wurden Gespräche mit den jungen Leuten geführt. Es zeigte sich, dass einem großen Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer grundlegendes Wissen über Brüche und Dezimalzahlen fehlt. Dies gilt auch für Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit mittlerem oder höherem Schulabschluss. Die stofflichen Hürden, die mit dem Übergang von den natürlichen Zahlen zu den Bruchzahlen verbunden sind, wurden im Unterricht der Sekundarstufe I offensichtlich nicht hinreichend bearbeitet. Aus diesem Befund ergeben sich Schlussfolgerungen für den Unterricht, für die nachholende Grundbildung im Übergangsbereich Schule – Beruf und für die Lerntherapie.


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