periodische atmung
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2001 ◽  
Vol 58 (6) ◽  
pp. 387-393 ◽  
Author(s):  
M. Maggiorini

Jeder zweite Trecker oder Bergsteiger, der rasch (> 300 m/Tag) auf Höhen über 4000 m steigt, hat nach 6 bis 12 Stunden Symptome der Höhenkrankheit. Wir unterscheiden zwei Formen der Höhenkrankheit: die akute Bergkrankheit und das Höhenlungenödem. Die milde und benigne Form der akuten Bergkrankheit äußert sich mit Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, seltener mit Erbrechen, Schwindelgefühl und Schlaflosigkeit. Die schwere und maligne Form der akuten Bergkrankheit wird Höhenhirnödem genannt und präsentiert sich mit den Symptomen der milden akuten Bergkrankheit mit einer zusätzlichen Gangataxie bis zur Stehunfähigkeit und/oder einer Beeinträchtigung des Bewusstseins bis zum Koma. Die Ursache der akuten Bergkrankheit ist eine zerebrale Dysfunktion, die pathophysiologischen Mechanismen bleiben aber unklar. Das Höhenlungenödem gehört zur Höhenkrankheit, unterscheidet sich aber pathophysiologisch von der akuten Bergkrankheit. Das Höhenlungenödem präsentiert sich klinisch mit stark eingeschränkter Leistungsfähigkeit und Müdigkeit, retrosternalem Druckgefühl, Atemnot, Orthopnoe, Husten, Rasseln in den Atemwegen und blutig tingiertem Auswurf. Pathognomonisch für das Höhenlungen-ödem ist eine Hypoxie-induzierte schwere pulmonal-arterielle Hypertonie. Zweidrittel der Patienten mit Höhenlungenödem hat wegen der schweren Hypoxämie Symptome der malignen akuten Bergkrankheit. Die Behandlung der Höhenkrankheit besteht primär in der Beseitigung der Hypoxie. Acetazolamid (Diamox®), ein Karboanhydrasehemmer, stimuliert die Ventilation und eliminiert die für die Höhe charakteristische periodische Atmung, es eignet sich gut für die Prophylaxe und Behandlung der benignen akuten Bergkrankheit. Die schwere akute Bergkrankheit wird mit Dexamethason (Decadron®) behandelt. Nifedipin (Adalat®), ein wirksamer pulmonaler Vasodilatator, ist das Medikament erster Wahl zur Prophylaxe und Behandlung des Höhenlungenödems.


2000 ◽  
Vol 57 (7) ◽  
pp. 458-462 ◽  
Author(s):  
Wißkirchen ◽  
Teschler

Anders als die obstruktive Schlafapnoe ist die zentrale Schlafapnoe nicht durch einen Kollaps der oberen Atemwege im Schlaf gekennzeichnet, sondern basiert meist auf einer Instabilität der Atemregulation mit periodisch oszillierendem oder ausfallendem Atemantrieb, wofür eine Vielzahl von Erkrankungen ursächlich in Betracht kommen. Die Patienten fallen gewöhnlich nicht durch Hypersomnolenz, sondern insomnische Beschwerden auf. Die häufigste zentrale Schlafapnoe ist die periodische Atmung oder Cheyne-Stokes-Atmung. Sie findet sich überwiegend bei schwerer Herzinsuffizienz und zerebralen Erkrankun-gen mit Hirnstammbeteiligung. Bei herzinsuffizienten Patienten hat das Auftreten einer periodischen Atmung prognostische Bedeutung. An validierten Therapieformen stehen zur Zeit die nasale Sauerstoffgabe, die Anwendung von nasal kontinuierlichem Atemwegsdruck (sog. nCPAP) und medikamentöse Therapien zur Verfügung. Neuere Beatmungsverfahren werden zur Zeit erprobt.


1998 ◽  
Vol 2 (1) ◽  
pp. 21-25 ◽  
Author(s):  
Birgit Hederer ◽  
Dolores Friebel ◽  
E. Paditz
Keyword(s):  

1998 ◽  
Vol 2 (1) ◽  
pp. 14-20 ◽  
Author(s):  
Sabine Scholle ◽  
Michaela Poley ◽  
S. Glaser ◽  
G. Zwacka
Keyword(s):  

1934 ◽  
Vol 15 (2) ◽  
pp. 198-210 ◽  
Author(s):  
Von C.-E. RÄIHÄ ◽  
T. SALMI
Keyword(s):  

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