patientenspezifische implantate
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2021 ◽  
Vol 53 (02) ◽  
pp. 123-132
Author(s):  
Alexander Schramm ◽  
Sebastian Pietzka ◽  
Frank Wilde

ZusammenfassungDie modernen Techniken des 3D-Druckverfahrens ermöglichen den Einsatz von Operationsschablonen und patientenspezifischen Implantaten. Basierend auf 3-dimensionalen Bilddatensätzen der Patienten (optische Scans, CT- oder DVT-Datensätzen) können komplexe bignathe Umstellungsoperationen sowie Kinnplastiken virtuell geplant und intraoperativ geführt umgesetzt werden. Durch die Verwendung CAD/CAM generierter Osteotomie- und Bohrschablonen und patientenspezifischer Osteosyntheseplatten besteht seit dem Jahr 2015 erstmals auch die Möglichkeit bei komplexen bignathen Operationen die Maxilla splintfrei in allen 3 Dimensionen planbar, präzise und reproduzierbar einzustellen. Die validierten Präzisionsdaten zu Planung und Endergebnis liegen signifikant unter denen der 2D-geplanten Operationen. Die Techniken der splintfreien Oberkieferpositionierung und schablonengeführten Kinnverlagerung ermöglichen erstmals und routinehaft die präzise Umsetzung des präoperativen Planes bei der Dysgnathieoperation, insbesondere im Ausbildungsbetrieb.


OP-Journal ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Fabian Matthias Eckstein ◽  
Alexander-Nicolai Zeller ◽  
Philippe Korn ◽  
Philipp Jehn ◽  
Simon Spalthoff ◽  
...  

ZusammenfassungDie Verwendung von patientenspezifischen Implantaten zur Rekonstruktion von Defekten des Schädels und der Kiefer hat sich in den letzten Jahren als Standard in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie etabliert. Anfänglich wurden die zum Einsatz kommenden Implantate intraoperativ direkt an die Defektsituation angepasst. Mit dem Fortschritt in der 3-dimensionalen Bildgebung und im Zuge der zunehmenden Digitalisierung wurden zunächst patientenspezifische 3-D-gedruckte Biomodelle zur direkten Anpassung konfektionierter Implantate im Operationssaal verwendet. Heute kommen vermehrt Implantate zum Einsatz, die im Rahmen eines computerassistierten Designprozesses (CAD) und einer anschließenden computerassistierten Herstellung (CAM) vollständig digital geplant werden. Anfangs war die Verwendung dieser CAD/CAM-gefertigten Implantate auf Defekte mit einfachen Geometrien, wie die Rekonstruktion des Schädeldachs, beschränkt. Durch Fortschritte in der digitalen Planung und der digital gestützten Herstellung können CAD/CAM-gefertigte patientenspezifische Implantate heute auch zur Versorgung komplexer Defektsituationen im präventiven und funktionalisierten Design verwendet werden. Neben der Orbitarekonstruktion und der alloplastischen Rekonstruktion des Unterkiefers kommen individualisierte Implantate auch zur komplexen dentalen Rehabilitation und funktionellen Wiederherstellung der Kiefergelenke zum Einsatz.


OP-Journal ◽  
2017 ◽  
Vol 33 (03) ◽  
pp. 281-305 ◽  
Author(s):  
Carl-Peter Cornelius ◽  
Gerson Mast ◽  
Philipp Goetz ◽  
Michael Ehrenfeld ◽  
Marc-Christian Metzger ◽  
...  

ZusammenfassungCMF-Traumen im Alter 65+ sind durch besondere Merkmale gekennzeichnet: Lokalisation und Frakturmuster, Stand des Involutionsprozesses mit Abnahme von Knochenquantität und -qualität, Begleitverletzungen, altersassoziierte physische und psychische Funktionseinbußen und präexistente Komorbiditäten. Der Stand des Wissens und aktuelle bevölkerungsbezogene Daten dieser Variablen werden zu Anfang dieser Übersicht dargestellt. Vor diesem Hintergrund wird dann zu den verschiedenen Frakturen und Frakturtypen in den einzelnen Regionen des Gesichtsschädelskeletts Stellung genommen und die Indikation zu einem konservativen oder operativen Prozedere in den Alterspopulationen diskutiert. Spezielle Aufmerksamkeit kommt dabei Fraktursituationen bei Zahnlosigkeit und Atrophie im Ober- und/oder Unterkiefer zu. Innerhalb des weitgesteckten Gesamtspektrums der Frakturszenarien haben schonende, situationsadaptierte, ggf. auch unkonventinelle Lösungen Priorität vor Standardtherapieverfahren. Neue Techniken wie computerassistierte Chirurgie und patientenspezifische Implantate spielen eine immer größere Rolle und werden an Einzelbeispielen demonstriert. Betont werden muss, dass die physischen Reserven und nötigenfalls die geriatrietypische Multimorbidität jedes Patienten individuell einzuschätzen ist und vorrangige Bedeutung vor dem kalendarischen Lebensalter hat.


2017 ◽  
Vol 10 (3) ◽  
pp. 172-182 ◽  
Author(s):  
A. Schramm ◽  
F. Wilde

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