computerassistierte chirurgie
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Arthroskopie ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Céline S. Moret ◽  
Michael T. Hirschmann

Zusammenfassung Hintergrund Die Langlebigkeit einer Knieprothese hängt von der korrekten Ausrichtung der Prothesenkomponenten und der mechanischen Achse des Beins sowie einer optimalen Weichteilbalancierung ab. Um dieses Ziel präziser und sicherer zu erreichen, wurde die computerassistierte Chirurgie entwickelt. Ziel dieses Artikels ist es, die Navigation und Robotik zu bewerten und die aktuellen Ergebnisse zu diskutieren. Methode Umfassende Literaturrecherche in der Datenbank PubMed und dem Suchdienst Google Scholar. Ergebnisse Die computerassistierte Chirurgie führt zu einer präziseren Ausrichtung der mechanischen Beinachse und der Positionierung der Prothesenkomponenten. Trotzdem sind die klinischen Ergebnisse zur Kniefunktion und die Resultate der patientenbezogenen Fragebögen (PROMs) kontrovers. Sie zeigen, wie für die Überlebensrate, keinen signifikanten Unterschied zur konventionellen Technik. Hohe Anschaffungs- und Unterhaltskosten limitieren zudem die Verbreitung dieser Systeme. Schlussfolgerung Momentan bietet die bildgestützte Navigation dem Chirurgen bei gewissen Operationsschritten eine wertvolle Unterstützung für ein präziseres und sichereres Arbeiten. Trotzdem sind Langzeitstudien zur Kniefunktion, zu den PROMs, zur Überlebensrate dringend erforderlich. In der Robotik zeigen nur kurzfristige Ergebnisse ähnliche Trends wie bei der Navigation. Die Robotiksysteme müssen und werden sich weiterentwickeln, um den Anforderungen der Nutzer und Patienten zu entsprechen (Kosten, Größe, Programmierung).


2021 ◽  
Author(s):  
Teresa Weber-Chüo ◽  
Max Rockstroh ◽  
Stefan Franke ◽  
Mathias Hofer ◽  
Andreas Dietz ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die zunehmende Digitalisierung in der Chirurgie macht die Entwicklung moderner Operationskonzepte notwendig. Dabei werden neue Ansätze der Systemvernetzung und Integration auf Basis offener Standards der medizinischen Geräte verfolgt. Methodik Gemeinsam mit dem Innovationszentrum für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) konnte die Demonstration eines integrierten OP-Saals am Beispiel der Cochlea-Implantation durchgeführt werden. Evaluiert wurden das präoperative Management, die intraoperativen Prozeduren sowie die postoperative Dokumentation von insgesamt n = 30 Studienteilnehmern (2 Gruppen). Neben der Erhebung objektiver Parameter kamen qualitative Fragebögen und quantitative, intervallskalierte Fragen zur Anwendung. Ergebnisse Präoperativ wurde die digitale Präsentation klinischer Daten der Patienten von beiden Gruppen als hilfreich angesehen (Gruppe 1: Median = 5, Gruppe 2: Median = 4). Dies gilt auch für die personalisierten OP-Einstellungen, die intraoperativen Darstellungsmöglichkeiten sowie die dynamische, Operateur-zentrierte Visualisierung (Median = 4). Ähnlich positive Schlussfolgerungen wurden für die postoperative Dokumentation und die postoperative Nachsorge gezogen (Median = 4). Ein signifikanter Unterschied in der Gesamtbewertung des integrierten Operationskonzepts zwischen beiden Expertengruppen konnte nicht festgestellt werden (p > 0,05). Schlussfolgerungen Die positiven Studienergebnisse zeigen, dass die theoretische Idee der Systemvernetzung auf der Basis offener Standards am Beispiel einer Cochlea-Implantation erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann. Damit scheint der intelligente „Operationssaal der Zukunft“ keine fiktive Idee mehr zu sein, sondern ein realistisches Abbild der modernen chirurgischen Medizin.


OP-Journal ◽  
2017 ◽  
Vol 33 (03) ◽  
pp. 281-305 ◽  
Author(s):  
Carl-Peter Cornelius ◽  
Gerson Mast ◽  
Philipp Goetz ◽  
Michael Ehrenfeld ◽  
Marc-Christian Metzger ◽  
...  

ZusammenfassungCMF-Traumen im Alter 65+ sind durch besondere Merkmale gekennzeichnet: Lokalisation und Frakturmuster, Stand des Involutionsprozesses mit Abnahme von Knochenquantität und -qualität, Begleitverletzungen, altersassoziierte physische und psychische Funktionseinbußen und präexistente Komorbiditäten. Der Stand des Wissens und aktuelle bevölkerungsbezogene Daten dieser Variablen werden zu Anfang dieser Übersicht dargestellt. Vor diesem Hintergrund wird dann zu den verschiedenen Frakturen und Frakturtypen in den einzelnen Regionen des Gesichtsschädelskeletts Stellung genommen und die Indikation zu einem konservativen oder operativen Prozedere in den Alterspopulationen diskutiert. Spezielle Aufmerksamkeit kommt dabei Fraktursituationen bei Zahnlosigkeit und Atrophie im Ober- und/oder Unterkiefer zu. Innerhalb des weitgesteckten Gesamtspektrums der Frakturszenarien haben schonende, situationsadaptierte, ggf. auch unkonventinelle Lösungen Priorität vor Standardtherapieverfahren. Neue Techniken wie computerassistierte Chirurgie und patientenspezifische Implantate spielen eine immer größere Rolle und werden an Einzelbeispielen demonstriert. Betont werden muss, dass die physischen Reserven und nötigenfalls die geriatrietypische Multimorbidität jedes Patienten individuell einzuschätzen ist und vorrangige Bedeutung vor dem kalendarischen Lebensalter hat.


OP-Journal ◽  
2011 ◽  
Vol 27 (02) ◽  
pp. 130-137 ◽  
Author(s):  
Harald Essig ◽  
Martin Rücker ◽  
Frank Tavassol ◽  
Horst Kokemüller ◽  
Nils-Claudius Gellrich

HNO ◽  
2009 ◽  
Vol 57 (10) ◽  
pp. 990-997 ◽  
Author(s):  
G. Strauß

HNO ◽  
2008 ◽  
Vol 56 (4) ◽  
pp. 376-382 ◽  
Author(s):  
M. Caversaccio ◽  
G. Zheng ◽  
L.-P. Nolte

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