Patientenspezifische Implantate in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

OP-Journal ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Fabian Matthias Eckstein ◽  
Alexander-Nicolai Zeller ◽  
Philippe Korn ◽  
Philipp Jehn ◽  
Simon Spalthoff ◽  
...  

ZusammenfassungDie Verwendung von patientenspezifischen Implantaten zur Rekonstruktion von Defekten des Schädels und der Kiefer hat sich in den letzten Jahren als Standard in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie etabliert. Anfänglich wurden die zum Einsatz kommenden Implantate intraoperativ direkt an die Defektsituation angepasst. Mit dem Fortschritt in der 3-dimensionalen Bildgebung und im Zuge der zunehmenden Digitalisierung wurden zunächst patientenspezifische 3-D-gedruckte Biomodelle zur direkten Anpassung konfektionierter Implantate im Operationssaal verwendet. Heute kommen vermehrt Implantate zum Einsatz, die im Rahmen eines computerassistierten Designprozesses (CAD) und einer anschließenden computerassistierten Herstellung (CAM) vollständig digital geplant werden. Anfangs war die Verwendung dieser CAD/CAM-gefertigten Implantate auf Defekte mit einfachen Geometrien, wie die Rekonstruktion des Schädeldachs, beschränkt. Durch Fortschritte in der digitalen Planung und der digital gestützten Herstellung können CAD/CAM-gefertigte patientenspezifische Implantate heute auch zur Versorgung komplexer Defektsituationen im präventiven und funktionalisierten Design verwendet werden. Neben der Orbitarekonstruktion und der alloplastischen Rekonstruktion des Unterkiefers kommen individualisierte Implantate auch zur komplexen dentalen Rehabilitation und funktionellen Wiederherstellung der Kiefergelenke zum Einsatz.

2021 ◽  
Vol 53 (02) ◽  
pp. 123-132
Author(s):  
Alexander Schramm ◽  
Sebastian Pietzka ◽  
Frank Wilde

ZusammenfassungDie modernen Techniken des 3D-Druckverfahrens ermöglichen den Einsatz von Operationsschablonen und patientenspezifischen Implantaten. Basierend auf 3-dimensionalen Bilddatensätzen der Patienten (optische Scans, CT- oder DVT-Datensätzen) können komplexe bignathe Umstellungsoperationen sowie Kinnplastiken virtuell geplant und intraoperativ geführt umgesetzt werden. Durch die Verwendung CAD/CAM generierter Osteotomie- und Bohrschablonen und patientenspezifischer Osteosyntheseplatten besteht seit dem Jahr 2015 erstmals auch die Möglichkeit bei komplexen bignathen Operationen die Maxilla splintfrei in allen 3 Dimensionen planbar, präzise und reproduzierbar einzustellen. Die validierten Präzisionsdaten zu Planung und Endergebnis liegen signifikant unter denen der 2D-geplanten Operationen. Die Techniken der splintfreien Oberkieferpositionierung und schablonengeführten Kinnverlagerung ermöglichen erstmals und routinehaft die präzise Umsetzung des präoperativen Planes bei der Dysgnathieoperation, insbesondere im Ausbildungsbetrieb.


1997 ◽  
Vol 24 (7) ◽  
pp. 540-548 ◽  
Author(s):  
N. KAWAHATA ◽  
H. ONO ◽  
Y. NISHI ◽  
T. HAMANO ◽  
E. NAGAOKA
Keyword(s):  

1984 ◽  
Vol 63 (10) ◽  
pp. 9
Author(s):  
J C Bowell
Keyword(s):  

2019 ◽  
Vol 128 (05) ◽  
pp. 241-243
Author(s):  
Sebastian Ruge ◽  
Kristin Ostendorf ◽  
Bernd Kordaß
Keyword(s):  

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