kognitive leistungen
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2021 ◽  
pp. 39-58
Author(s):  
Tobias Böttger ◽  
Klaus Zierer
Keyword(s):  

Die weltweiten Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben auch das Bildungssystem beeinflusst. Vielerorts fand Unterricht im Frühjahr 2020 aus der Distanz statt. Mittlerweile sind großangelegte Studien zu den Auswirkungen der Schulschließungen auf Schüler*innen erschienen. Deren Befunde sind in Bezug auf Schulstufe und Fachbereich heterogen. Im vorliegenden Review werden neun Studien näher beschrieben, um das Zustandekommen reflektierter Urteile über deren Ergebnisse zu ermöglichen.


2021 ◽  
Vol 42 (04) ◽  
pp. 175-180
Author(s):  
Eva Heuberger

ZusammenfassungKlinische Studien zur Wirksamkeit von Aromatherapie attestieren ätherischen Ölen ein großes Potenzial für die Behandlung von affektiven Beschwerden und kognitiven Defiziten. Nach Jellinek basiert die psychogene Wirksamkeit von ätherischen Ölen und Duftstoffen jedoch nicht nur auf pharmakologischen, sondern auch auf psychologischen Wirkmechanismen, sodass die resultierenden Effekte durch verschiedene, intrapersonelle Faktoren beeinflusst werden können. In diesem Beitrag werden die einzelnen Mechanismen vorgestellt und anhand von Beispielen aus der Emotions- und Kognitionsforschung diskutiert. Der Zusammenhang zwischen Anwendungsart und Wirksamkeit von ätherischen Ölen wird ebenso beleuchtet wie ihre möglichen unerwünschten Wirkungen. Die Kenntnis der verschiedenen Wirkmechanismen ermöglicht einen gezielten Einsatz von ätherischen Ölen und kann die Aromatherapie zu einer noch effizienteren phytotherapeutischen Behandlungsform machen.SchlüsselwörterAromatherapie, Kognition, Emotion, olfaktorische Stimuli,hedonische Valenz


2021 ◽  
Vol 45 (04) ◽  
pp. e27-e37
Author(s):  
Sören Fiedler ◽  
Franziska Walter ◽  
Nina Krüger ◽  
Monika Daseking

ZusammenfassungIn dieser Case-Control-Studie wurden kognitive Leistungen (WPPSI-IV) von Vorschulkindern mit rezeptiven und/oder expressiven Sprachdefiziten mit den Leistungen einer nach Alter, Geschlecht gematchten sprachunauffälligen Kontrollgruppe verglichen (N = 186).Insbesondere die sprachbezogenen Indizes sowie umgebungsbedingte Faktoren, wie mütterlicher Bildungshintergrund und Mehrsprachigkeit, werden in der Teilstichprobe der sprachbeeinträchtigten Kinder exploriert.Jeweils die Leistungen der beiden Gruppen im Sprachverständnis, Wortschatzerwerb, Allgemeinen Fähigkeitsindex und Gesamt-IQ unterscheiden sich signifikant mit kleinen bis mittleren Effekten voneinander.Signifikante Unterschiede der sprachbezogenen Indizes in Abhängigkeit des mütterlichen Bildungsniveaus und der Ein-/Mehrsprachigkeit der Kinder verweisen auf die hohe Bedeutung der häuslichen Umgebung für die Sprachentwicklung. Praktische Implikationen bezüglich des Einsatzes der WPPSI-IV bei sprachbeeinträchtigen Kindern werden erörtert.


Author(s):  
Inga Liepelt-Scarfone ◽  
Susanne Gräber ◽  
Elke Kalbe ◽  
Oliver Riedel ◽  
Hubert Ringendahl ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Das Vorliegen von leichten kognitiven Störungen bei der Parkinson-Erkrankung ist aktuell der beste Prädiktor für die Entwicklung einer Demenz bei Morbus Parkinson. Expertengruppen der Movement Disorder Society haben für die Diagnose leichter kognitiver Störungen und Parkinson-Demenz standardisierte diagnostische Verfahren vorgeschlagen. Diese können aufgrund fehlender Übersetzungen oder geeigneter Normen nicht ohne Weiteres auf den deutschsprachigen Raum angewendet werden. Fragestellung Entwicklung evidenzbasierter Empfehlungen zur deutschsprachigen neuropsychologischen Diagnostik bei Morbus Parkinson. Methode Anhand einer ersten systematischen Literaturrecherche wurden Empfehlungen (Konsensuskriterien, Guidelines und Reviews) zur neuropsychologischen Diagnostik zusammengetragen. In einer zweiten Literaturrecherche wurden normierte neuropsychologische Testverfahren in deutschsprachigen Studien identifiziert. Berechnet wurde die Effektstärke dieser Tests zur Diskrimination zwischen Gesunden und Parkinson-Patienten bzw. Parkinson-Patienten mit verschiedenen kognitiven Diagnosen (ohne kognitive Störungen, mit leichten kognitiven Störungen und mit Demenz). Ergebnisse Nach Volltextsuche wurden 48 neuropsychologische Tests aus 127 Artikel zu Testempfehlungen extrahiert. In der zweiten Literaturrecherche wurden aus 1716 Artikeln final 23 in das Review aufgenommen. Die höchsten Effektstärken zur Diskrimination der neuropsychologischen Leistung von Gesunden und Parkinson-Patienten wurden für Tests in den Domänen Exekutivfunktionen, Aufmerksamkeit und visuell-kognitive Leistungen ermittelt. Testempfehlungen der Autoren basieren auf den Ergebnissen beider Literaturrecherchen und ermöglichen eine Level-II-Diagnose für Patienten mit leichten kognitiven Störungen und Parkinson-Demenz. Diskussion Die vorliegenden Empfehlungen haben das Potenzial für eine Verbesserung der deutschsprachigen standardisierten neuropsychologischen Testdiagnostik bei Parkinson-Patienten.


2020 ◽  
Vol 31 (7-8) ◽  
pp. 54-54
Author(s):  
Redaktion Facharztmagazine
Keyword(s):  

2020 ◽  
Vol 36 (02) ◽  
pp. 52-57
Author(s):  
Max Oberste ◽  
Philipp Zimmer
Keyword(s):  

ZusammenfassungIm Rahmen von neurodegenerativen und psychiatrischen Erkrankungen, als Folge von medizinischen Behandlungen (z. B. mit neurotoxischen Zytostatika) sowie im normalen Altersgang werden kognitive Leistungsminderungen beschrieben. Neben vielen anderen positiven Effekten von Sport und Bewegung scheinen diese sich auch positiv auf das zentrale Nervensystem auszuwirken. Das wissenschaftliche und klinische Interesse an Sport- und Bewegungsinterventionen, die auf eine Linderung kognitiver Symptome zielen, fordert von Sportwissenschaftlern sowie Sport- und Bewegungstherapeuten Kenntnisse im Umgang mit und bei der Interpretation kognitiver Leistungstests. Neben denen in der Klinik häufig eingesetzten Kurztests zur Beurteilung der globalen kognitiven Leistungsfähigkeit, die z. B. Hinweise auf eine beginnende Demenz geben können, werden in der Forschung sehr spezifische Testverfahren genutzt, um spezifische kognitiven Subdomänen zu beurteilen. Das macht ein Verständnis der Abgrenzungen zwischen kognitiven Funktionsbereichen und Subdomänen für die Interpretation der Testergebnisse essenziell. Im vorliegenden Artikel wird ein Überblick über kognitionspsychologische Taxonomien gegeben. Bei der Auswahl geeigneter Testverfahren kann auf bestehende, etablierte Testbatterien aus den medizinischen Fachbereichen der betreffenden Patientenpopulation zurückgegriffen werden. Hierzu werden einige verbreitete Testbatterien exemplarisch genannt. Die Gültigkeit der Ergebnisse von Untersuchungen zu den Effekten von Sport und Bewegung auf kognitive Leistungen kann durch Lerneffekte und Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen hinsichtlich Zuwendung durch die Versuchsleiter (Hawthorne-Effekt) und / oder Erwartungen der Patienten hinsichtlich kognitiver Benefits (Placebo-Effekte) gefährdet sein. Es werden methodische Maßnahmen vorgestellt, durch die diese Gefährdungen der Validität reduziert bzw. vermieden werden können.


2019 ◽  
Vol 98 (07) ◽  
pp. 489-496
Author(s):  
Tobias Weißgerber ◽  
Carmen Müller ◽  
Timo Stöver ◽  
Uwe Baumann

ZusammenfassungZiel der Arbeit war es, die Hörleistung von Senioren ohne selbst empfundene Hörminderung hinsichtlich des Sprachverstehens in Ruhe sowie im Störgeräusch zu untersuchen und auf Zusammenhänge mit dem Lebensalter und der kognitiven Leistungsfähigkeit zu prüfen. Es wurden 40 Probanden im Alter von über 60 Jahren (Durchschnittsalter: 69,3 ± 7,1 Jahre) in die Studie eingeschlossen. Anhaltspunkte für bedeutende Defizite der kognitiven Leistungsfähigkeit der Probanden wurden mit einem Demenzscreening-Test (DemTect) untersucht. Weiterhin wurden der mittlere Hörverlust (PTA_4) sowie mittlerer Hochtonhörverlust (PTA_HT) bestimmt. Das Sprachverstehen in Ruhe wurde mit dem Freiburger Sprachverständlichkeitstest und im Störgeräusch mit dem Oldenburger Satztest mit verschiedenen Störgeräuschen (zeitlich kontinuierliches und amplitudenmoduliert) gemessen.Die Ergebnisse des DemTect-Testes waren bei 65 % der Probanden altersgemäß, bei den restlichen 35 % ergab sich der Verdacht auf eine milde Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten. Die Hörverluste PTA_4 und PTA_HT der Probanden korrelierten signifikant sowohl mit dem Alter als auch mit den Ergebnissen des DemTect-Tests. Das Sprachverstehen der Probanden in Ruhe und im Störgeräusch nahm signifikant sowohl mit dem Alter als auch in den Parametern zur Einschätzung der kognitiven Leistungsfähigkeit ab. Um eine fehlende oder späte Versorgung mit Hörgeräten aufgrund einer nicht oder nicht frühzeitig erkannten Hörminderung bei Senioren zu vermeiden, wären routinemäßig Hörtests wünschenswert, sodass zum einen eine rechtzeitige Gewöhnung an die Hörhilfe und ein besserer Hörerfolg erzielt und zum anderen die Lebensqualität erhalten werden kann.


2019 ◽  
Vol 28 (2) ◽  
pp. 85-95 ◽  
Author(s):  
Friedrich Linderkamp ◽  
Sören Lüdeke

Zusammenfassung. Die vorliegende Metaanalyse berechnet die Wirksamkeit achtsamkeitsbasierter Interventionen bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS gemäß empirischer Studien aus den Jahren 2008 – 2018. Als abhängige Maße werden die ADHS-Symptomatik, kognitive Leistungen (Aufmerksamkeitsleistungen in standardisierten Tests) sowie ADHS-spezifische Komorbiditäten berücksichtigt. Insgesamt wurden 16 Studien einbezogen. Im Ergebnis zeigt sich hinsichtlich der Reduktion der gesamten ADHS-Symptomatik eine große Effektstärke von d = 1.08. Zudem konnten eine Verringerung der Unaufmerksamkeitssymptomatik ( d = 0.47), mittlere Effekte auf Hyperaktivität / Impulsivität sowie moderate bis große Effekte auf komorbide internalisierende Störungen (Depressionen, Angststörungen) festgestellt werden. Die Metaanalyse liefert Hinweise darauf, dass achtsamkeitsbasierte Interventionen bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS wirksam sind. Jedoch bestehen auf Ebene der Einzelstudien beträchtliche methodische Limitationen.


2018 ◽  
Vol 222 (01) ◽  
pp. 13-18 ◽  
Author(s):  
Ludwig Gortner ◽  
Sascha Meyer

ZusammenfassungObschon die intrauterine Exposition gegenüber Drogen vom Typ Opioide, Cannabinoide sowie Kokain eine nicht ganz seltene Entität ist, liegen nur wenige systematische Arbeiten zu deren langfristigen Konsequenzen für die Entwicklung Betroffener vor. Wesentliche Konsequenzen der Exposition gegenüber Opioiden sind innerhalb der ersten 2 Lebensjahre eine Reduktion der motorischen Entwicklungs-Scores, die sich bis zum Schulkindesalter und Adoleszenz verbessern. In diesen Altersabschnitten finden sich für kognitive und Verhaltensuntersuchungen in Metaanalysen deutliche, allerdings nicht signifikante Trends zu verminderten Leistungen nach Exposition. Die Nachuntersuchungen nach intrauteriner Exposition gegenüber Cannabinoiden zeigen in einem Teil der Studien verminderte kognitive Leistungen und eine verschlechterte Lesefunktion sowie Störungen der Exekutivfunktionen der komplexen Planung. Bei Jungen zeigen sich in der Verhaltensanalyse vermehrt externalisierende Störungen. Die pränatale Kokainexposition führt hinsichtlich der Variablen Kognition, Sprache sowie Verhalten zu einer schwach signifikanten Verminderung der Leistungen Betroffener bis zur Adoleszenz. Insgesamt ist bei der Interpretation der Nachsorgedaten zu beachten, dass widersprüchliche Resultate publiziert wurden, die zumindest partiell durch differente Umgebungsbedingungen während der Kindheit zu erklären sind. Die aufgeführten Daten sollten ein Grund mehr sein, primäre und sekundäre Präventivbemühungen zu intensivieren.


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