plexus myentericus
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2001 ◽  
Vol 58 (3) ◽  
pp. 128-133
Author(s):  
M. Katschinski

Die relevantesten ösophagealen Motilitätsstörungen außer der Refluxkrankheit sind die Achalasie, Brustschmerzen nicht-kardialer Genese und die funktionelle Dysphagie. Die Achalasie ist durch Aperistaltik im tubulären Ösophagus und eine gestörte schluckreflektorische Erschlaffung des unteren Ösophagussphinkters gekennzeichnet. Das Korrelat ist eine Degeneration nitrerger Neurone im Plexus myentericus. Die Diagnose wird röntgenologisch oder manometrisch (Goldstandard) gestellt, der endoskopische Ausschluss eines Tumors am gastroösophagealen Übergang ist erforderlich. Die Therapie besteht in pneumatischer Dilatation oder (laparoskopischer) Myotomie, in Ausnahmefällen in der endoskopischen Injektion von Botulinustoxin in den unteren Ösophagussphinkter. Brustschmerzen nicht-kardialer Genese können ösophageal bedingt sein. Hier kommen gastroösophagealer Reflux, eine viszerale Hypersensitivität oder spastische Motilitätsstörungen in Betracht. Die wichtigste Untersuchung ist die 24 h pH-Metrie mit der Korrelation von Refluxepisoden und Symptomen. Therapeutisch führen Protonenpumpenhemmer und trizyklische Antidepressiva als viszerale Analgetika. Die funktionelle Dysphagie definiert Patienten mit dem Gefühl der Passagestörung ohne mechanische Obstruktion oder neuromuskuläre Erkrankung mit histologischem Korrelat. Die Dysphagie wird objektiviert durch röntgenologische oder nukelarmedizinische Transituntersuchungen mit festem Bolus. Der zugrunde liegende Mechanismus wird manometrisch charakterisiert.


1979 ◽  
Vol 104 (1) ◽  
pp. 36-51 ◽  
Author(s):  
Walter Schmid ◽  
Eugen van der Zypen ◽  
Hansjörg Keller
Keyword(s):  

1958 ◽  
Vol 13 (12) ◽  
pp. 816-819 ◽  
Author(s):  
W. L. Tafuri ◽  
F. De Almeida Campos
Keyword(s):  

Die Verfasser studierten qualitativ und quantitativ unter statistischer Kontrolle die Anzahl der Nervenzellen des Plexus myentericus der weiblichen Maus (Mus musculos var. alba) mit der von TAFURI (1956) angewandten Technik. Die morphologischen Befunde am Plexus myentericus, im Ileum, Caecum und Dickdarm der Maus stimmen im wesentlichen mit den Beschreibungen CAJALS über die Säugetiere im allgemeinen und ebenso mit denen IRWINS, MATSUOS und OHKUBOS über das Meerschweinchen überein. Die Zellzählungen wurden nach einer von den Verfassern angegebenen Modifikation der Giemsa - Färbung an 20 Flächeneinheiten von 0,075 mm2 des Ileums, Caecums und Dickdarms durchgeführt. Die Ergebnisse wurden einer Schwankungsanalyse unterzogen. Die Durchschnitts-Anzahl der Zellen pro mm2 im Ileum, Caecum und Dickdarm ist 2960, 5021 bzw. 9080. Zwischen dem Dickdarm und dem Ileum und zwischen dem Dickdarm und dem Caecum existieren statistisch bedeutsame Differenzen, wie die Überprüfung der statistischen Signifikanz ergab (t=2,986 und p ≈ 0,01; bzw. t = 1,991 und p ≈ 0,05). Demgegenüber ist die Differenz zwischen den Mittelwerten des Caecums und des Ileums statistisch bedeutungslos (t= 0,994 und p ≈0,4)


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