atopische erkrankungen
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2020 ◽  
Vol 40 (03) ◽  
pp. 184-198
Author(s):  
Ramona Napp ◽  
Gerd Horneff

ZUSAMMENFASSUNG Ziele Untersuchung von Komorbiditäten bei juveniler idiopathischer Arthritis und Einfluss von JIA-Kategorie, Geschlecht und Therapie. Methodik Datenbank des BiKeR Registers (Biologika-in-der-Kinderrheumatologie-Register), einer prospektiven, multizentrischen nichtinterventionellen Beobachtungsstudie. Klassifikation von 51 Komorbiditäten nach MedDRA unter Verwendung der Low-Level-Terms in 15 übergeordnete Kategorien. Vorbestehende Komorbiditäten wurden zur Bestimmung der Prävalenz, auftretende für die Inzidenz verwendet. Zum Vergleich wurden Häufigkeit bei Kindern und Jugendlichen nach Literatur verwendet. Ergebnisse Bei 898 von 3804 Patienten wurden 1141 prävalente und 658 inzidente Komorbiditäten während 12 527,5 Beobachtungsjahren dokumentiert. ⅓ aller Komorbiditäten waren ophthalmologische Erkrankungen, Uveitis und deren Komplikationen. Betroffen waren vor allem Patienten mit Oligoarthritis. In absteigender Reihung folgten Hashimoto-Thyreoiditis, Makrophagenaktivierungssyndrom (MAS), Allergien, Asthma bronchiale, Psoriasis und Vaskulitis. Atopische Erkrankungen waren seltener als erwartet. Muskuloskelettale Erkrankungen wie M. Perthes, Osteochondritis dissecans, Osteoporose und Bandscheibenvorfall waren häufiger, eine Skoliose seltener. Malignome kamen signifikant häufiger vor, insbesondere bei sJIA. Patienten mit sJIA hatten auch signifikant häufiger ein MAS und eine arterielle Hypertonie. Eine Adipositas war bei JIA nicht häufiger, wohl aber ein Diabetes mellitus. Diskussion Patienten mit JIA zeigen eine Vielzahl von Komorbiditäten. Einige Komorbiditäten verdienen wegen ihrer Relevanz für die Morbidität und Mortalität im Langzeitverlauf besondere Aufmerksamkeit, vor allem Uveitis, muskuloskelettale Erkrankungen, Diabetes mellitus als kardiovaskulärer Risikofaktor und Malignome.


2013 ◽  
Vol 155 (16) ◽  
pp. 29-29
Author(s):  
D. Reinhardt

2011 ◽  
Vol 11 (04) ◽  
pp. 205-210
Author(s):  
S. Lau

ZusammenfassungAtopische Erkrankungen wie das atopische Ekzem, die Nahrungsmittelallergie, das allergische Asthma und die allergische Rhinokonjunktivitis sind häufig im Kindesalter. Allergieprävention wird von vielen Eltern und behandelnden Ärzten angestrebt, auch gibt es seit 2009 eine neue S3-Leitlinie zur Allergieprävention, aber es gibt letztendlich nach wie vor keine 100-prozentige Vorbeugung. Die epidemiologischen Studien der letzten beiden Jahrzehnte suggerieren, dass genetische und epigentische Faktoren die Hauptrolle bei der Entwicklung allergischer Erkrankungen spielen. Hierbei modulieren veränderte Umweltfaktoren wie z. B. die Ernährung oder der Kontakt zu Mikroorganismen das An- und Abschalten von proentzündlichen oder entzündungshemmenden Genen, sodass trotz gleichbleibender DNA in einer veränderten Umwelt bestimmte Gene mehr oder weniger zum Tragen kommen und die Prävalenz von inflammatorischen Erkrankungen zunimmt.Im folgenden Artikel wird ein Überblick über die Datenlage hinsichtlich Allergieprävention und Risiko- bzw. protektiver Faktoren gegeben.


2010 ◽  
Vol 19 (2) ◽  
pp. 98-98
Author(s):  
Johannes Ring

Allergologie ◽  
2007 ◽  
Vol 30 (02) ◽  
pp. 48-55
Author(s):  
G. Büchele ◽  
G. Weinmayr ◽  
J. Genuneit ◽  
G. Nagel ◽  
A. Kleiner ◽  
...  

2007 ◽  
Vol 7 (05) ◽  
pp. 279-283
Author(s):  
Vera Mahler

ZusammenfassungNach aktuellen Daten des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KIGGS) beträgt die Lebenszeitprävalenz für atopische Erkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland 22,9%, für allergische Kontaktekzeme 9,9%. Typ I-Sensibilisierungen gegen perenniale Allergene und Exposition zu hohen Allergendosen in den ersten drei Lebensjahren sind mit einer Entwicklung von Asthma bronchiale im Schulalter assoziiert. Daher sind kausale Therapieprinzipien im Kindesalter Allergenkarenz und spezifische Immuntherapie, der auch eine präventive Bedeutung zukommt.Die Allergologie im Kindesalter umfasst diagnostische, therapeutische und präventive Ansätze, insbesondere bei Rhinitis allergica, Asthma bronchiale, Nahrungsmittelallergie, atopischem Ekzem und allergischem Kontaktekzem, die im vorliegenden Artikel adressiert werden.


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