Von zwei Seiten im Fokus: atopische Erkrankungen

2010 ◽  
Vol 19 (2) ◽  
pp. 98-98
Author(s):  
Johannes Ring
2020 ◽  
Vol 40 (03) ◽  
pp. 184-198
Author(s):  
Ramona Napp ◽  
Gerd Horneff

ZUSAMMENFASSUNG Ziele Untersuchung von Komorbiditäten bei juveniler idiopathischer Arthritis und Einfluss von JIA-Kategorie, Geschlecht und Therapie. Methodik Datenbank des BiKeR Registers (Biologika-in-der-Kinderrheumatologie-Register), einer prospektiven, multizentrischen nichtinterventionellen Beobachtungsstudie. Klassifikation von 51 Komorbiditäten nach MedDRA unter Verwendung der Low-Level-Terms in 15 übergeordnete Kategorien. Vorbestehende Komorbiditäten wurden zur Bestimmung der Prävalenz, auftretende für die Inzidenz verwendet. Zum Vergleich wurden Häufigkeit bei Kindern und Jugendlichen nach Literatur verwendet. Ergebnisse Bei 898 von 3804 Patienten wurden 1141 prävalente und 658 inzidente Komorbiditäten während 12 527,5 Beobachtungsjahren dokumentiert. ⅓ aller Komorbiditäten waren ophthalmologische Erkrankungen, Uveitis und deren Komplikationen. Betroffen waren vor allem Patienten mit Oligoarthritis. In absteigender Reihung folgten Hashimoto-Thyreoiditis, Makrophagenaktivierungssyndrom (MAS), Allergien, Asthma bronchiale, Psoriasis und Vaskulitis. Atopische Erkrankungen waren seltener als erwartet. Muskuloskelettale Erkrankungen wie M. Perthes, Osteochondritis dissecans, Osteoporose und Bandscheibenvorfall waren häufiger, eine Skoliose seltener. Malignome kamen signifikant häufiger vor, insbesondere bei sJIA. Patienten mit sJIA hatten auch signifikant häufiger ein MAS und eine arterielle Hypertonie. Eine Adipositas war bei JIA nicht häufiger, wohl aber ein Diabetes mellitus. Diskussion Patienten mit JIA zeigen eine Vielzahl von Komorbiditäten. Einige Komorbiditäten verdienen wegen ihrer Relevanz für die Morbidität und Mortalität im Langzeitverlauf besondere Aufmerksamkeit, vor allem Uveitis, muskuloskelettale Erkrankungen, Diabetes mellitus als kardiovaskulärer Risikofaktor und Malignome.


Allergologie ◽  
2007 ◽  
Vol 30 (02) ◽  
pp. 48-55
Author(s):  
G. Büchele ◽  
G. Weinmayr ◽  
J. Genuneit ◽  
G. Nagel ◽  
A. Kleiner ◽  
...  

2004 ◽  
Vol 04 (04) ◽  
pp. 117-122
Author(s):  
Ute Körner

ZusammenfassungIn den letzten Jahrzehnten nahmen atopische Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen oder die atopische Dermatitis besonders in den Industrienationen deutlich zu. Die Allergiekarriere beginnt gewöhnlich im frühen Säuglingsalter mit einer Nahrungsmittelallergie bzw. atopischen Dermatitis und wechselt im Kindes- und Jugendalter in vielen Fällen zu einem Heuschnupfen oder allergischem Asthma. Präventionsmaßnahmen sind deshalb besonders im Säuglings- und Kindesalter von Bedeutung. Die vorgestellten Empfehlungen beschränken sich auf die Primär- und Sekundärprävention und richten sich in erster Linie an Risikokinder (genetische Vorbelastung), in eingeschränkter Form auch an die Gesamtbevölkerung. Sie beruhen überwiegend auf der evidenzbasierten und konsentierten »Leitlinie Allergieprävention« des »Aktionsbündnisses Allergieprävention« (abap) und beinhalten u. a. ausschließliches Stillen während der ersten 6 Monate, das verzögerte und schrittweise Einführen der Beikost, die Vermeidung der Aktiv- und Passivrauchexposition und die Reduktion des Hausstaubmilbengehaltes im Wohnraum.


1988 ◽  
pp. 57-69
Author(s):  
Jiři Dvořák

2011 ◽  
Vol 11 (04) ◽  
pp. 205-210
Author(s):  
S. Lau

ZusammenfassungAtopische Erkrankungen wie das atopische Ekzem, die Nahrungsmittelallergie, das allergische Asthma und die allergische Rhinokonjunktivitis sind häufig im Kindesalter. Allergieprävention wird von vielen Eltern und behandelnden Ärzten angestrebt, auch gibt es seit 2009 eine neue S3-Leitlinie zur Allergieprävention, aber es gibt letztendlich nach wie vor keine 100-prozentige Vorbeugung. Die epidemiologischen Studien der letzten beiden Jahrzehnte suggerieren, dass genetische und epigentische Faktoren die Hauptrolle bei der Entwicklung allergischer Erkrankungen spielen. Hierbei modulieren veränderte Umweltfaktoren wie z. B. die Ernährung oder der Kontakt zu Mikroorganismen das An- und Abschalten von proentzündlichen oder entzündungshemmenden Genen, sodass trotz gleichbleibender DNA in einer veränderten Umwelt bestimmte Gene mehr oder weniger zum Tragen kommen und die Prävalenz von inflammatorischen Erkrankungen zunimmt.Im folgenden Artikel wird ein Überblick über die Datenlage hinsichtlich Allergieprävention und Risiko- bzw. protektiver Faktoren gegeben.


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