funktionelle mrt
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Der Radiologe ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Daniel Wegener ◽  
Daniel Zips ◽  
Cihan Gani ◽  
Simon Boeke ◽  
Konstantin Nikolaou ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Der potenzielle Nutzen des verbesserten Weichteilkontrastes von MR-Sequenzen gegenüber der Computertomographie (CT) für die Radiotherapie des Prostatakarzinoms ist bekannt und führt zu konsistenteren und kleineren Zielvolumina sowie verbesserter Risikoorganschonung. Hybridgeräte aus Magnetresonanztomographie (MRT) und Linearbeschleuniger (MR-Linac) stellen eine neue vielversprechende Erweiterung der radioonkologischen Therapieoptionen dar. Material und Methoden Dieser Artikel gibt eine Übersicht über bisherige Erfahrungen, Indikationen, Vorteile und Herausforderungen für die Radiotherapie des primären Prostatakarzinoms mit dem 1,5-T-MR-Linac. Ergebnisse Alle strahlentherapeutischen Therapieindikationen für das primäre Prostatakarzinom können mit dem 1,5-T-MR-Linac abgedeckt werden. Die potenziellen Vorteile umfassen die tägliche MR-basierte Lagekontrolle in Bestrahlungsposition und die Möglichkeit der täglichen Echtzeitanpassung des Bestrahlungsplans an die aktuelle Anatomie der Beckenorgane (adaptive Strahlentherapie). Zusätzlich werden am 1,5-T-MR-Linac funktionelle MRT-Sequenzen für individuelles Response-Assessment für die Therapieanpassung untersucht. Dadurch soll das therapeutische Fenster weiter optimiert werden. Herausforderungen stellen u. a. die technische Komplexität und die Dauer der Behandlungssitzung dar. Schlussfolgerung Der 1,5-T-MR-Linac erweitert das radioonkologische Spektrum in der Therapie des Prostatakarzinoms und bietet Vorteile durch tagesaktuelle MRT-basierte Zielvolumendefinition und Planadaptation. Weitere klinische Untersuchungen sind notwendig, um die Patienten zu identifizieren, die von der Behandlung am MR-Linac gegenüber anderen strahlentherapeutischen Methoden besonders profitieren.


2021 ◽  
Vol 89 (06) ◽  
pp. 272
Keyword(s):  

Ungefähr ein Drittel aller Patienten mit Temporallappenepilepsie (TLE) leiden unter Sprachstörungen, die nach einer epilepsiechirurgischen Behandlung noch weiter fortschreiten können. Um das Sprachnetzwerk bei Epileptikern besser zu verstehen, führten Fösleitner und ihre Kollegen an der Universität Wien funktionelle MRT-Untersuchungen (fMRT) und funktionelle Konnektivitätsanalysen (FC) bei 101 Patienten mit TLE und 22 gesunden Probanden durch.


Der Radiologe ◽  
2020 ◽  
Vol 60 (9) ◽  
pp. 823-830
Author(s):  
Sylvia Nyilas ◽  
Grzegorz Bauman ◽  
Gregor Sommer

Zusammenfassung Klinisches/methodisches Problem Die differenzierte Beurteilung von Gasaustauschprozessen, Lungenzirkulation sowie die Erkennung struktureller Veränderungen sind wesentlich für die Therapie von Patienten mit Mukoviszidose (zystische Fibrose, CF). Klinische Lungenfunktionstests sind oft nicht hinreichend spezifisch sowie häufig nicht durchführbar. Radiologische Standardverfahren Standardverfahren in der Lungendiagnostik sind die konventionell radiologische Thoraxbildgebung und die Computertomographie (CT) zur morphologischen Darstellung. In aktuellen Studien wird zur strukturellen Darstellung der Lunge zusätzlich die Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet. Die funktionelle Bildgebung ist vorerst nur auf spezialisierte Zentren beschränkt. Methodische Innovationen Zur Darstellung der Lungenventilation stehen die MRT mit hyperpolarisierten Gasen und die Fourier-Dekompositions/Matrix-Pencil-MRT (FD/MP-MRT) zur Verfügung. Zur Perfusionsbestimmung können u. a. die dynamische kontrastmittelverstärkte MRT (DCE-MRT) oder kontrastmittelfreie Methoden wie die FD-MRT angewendet werden. Leistungsfähigkeit Die funktionelle MRT erlaubt einen genaueren Einblick in die Pathophysiologie der Lungenfunktion auf regionaler Ebene. Vorteile gegenüber den röntgenbasierten Verfahren sind die fehlende Strahlenbelastung, die Vielzahl der über verschiedene Kontraste zugänglichen Parameter der Lungenfunktion sowie die gute Wiederholbarkeit. Bewertung Funktionelle Messungen sind insbesondere zur frühzeitigen Erkennung von Lungenfunktionseinschränkungen unabdingbar. Ausreichende Erfahrungen in der klinischen Anwendung bei CF existieren nur für bestimmte MRT-Verfahren. Empfehlung für die Praxis Ein klinischer Einsatz der genannten Verfahren sollte mit Ausnahme der DCE-MRT nur innerhalb von Studien erfolgen.


2017 ◽  
Vol 221 (02) ◽  
pp. 55-56

Hoekzema E et al. Pregnany leads to long-lasting changes in human brain structure. Nature Neuroscience 2017; 20: 287–296 Sexualhormone sind ein wichtiger Regulator der neuronalen Morphologie und Funktion. In Tierexperimenten war eine Reproduktion mit regionalen Veränderungen der Dendriten und der Zellproliferation assoziiert. Standard- und funktionelle MRT belegten nun, dass die dramatische endokrinologische Umstellung in der Schwangerschaft auch beim Menschen mit strukturellen und funktionalen Umbauten verbunden ist. Das Gehirn bereitet gewissermaßen die Mutter-Kind-Beziehung vor.


2016 ◽  
Vol 54 (08) ◽  
Author(s):  
A Thomann ◽  
P Thomann ◽  
C Wolf ◽  
M Ebert ◽  
M Griebe ◽  
...  
Keyword(s):  

Der Radiologe ◽  
2016 ◽  
Vol 56 (2) ◽  
pp. 159-169 ◽  
Author(s):  
S. Haneder ◽  
S. Konstandin
Keyword(s):  

2015 ◽  
Vol 29 (1) ◽  
pp. 7-15
Author(s):  
Anselm C. Hoppner ◽  
Christoph Dehnicke ◽  
Frank Kerling ◽  
Friedhelm C. Schmitt
Keyword(s):  

2014 ◽  
Vol 9 (5) ◽  
pp. 429-434
Author(s):  
A.G. Schreyer ◽  
L.M. Dendl
Keyword(s):  

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