akute schmerzen
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2021 ◽  
Vol 83 (S 01) ◽  
pp. S27-S32
Author(s):  
Tabea Walther ◽  
Erik Farin ◽  
Martin Boeker ◽  
Hans-Ulrich Prokosch ◽  
Harald Binder ◽  
...  

ZusammenfassungNierensteine werden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus aufgrund ihrer Häufigkeit zu den Volkskrankheiten gezählt. Erkrankte können durch akute Schmerzen, wiederholte Krankenhausaufenthalte und relevante Folgeerkrankungen belastet sein. Daraus folgen auch erhebliche Kosten, die Gesellschaft und Gesundheitssystem tragen müssen. Die Rezidivrate liegt bei 50%. Mit dem Register für RECurrente URolithiasis (RECUR) sollen bestehenden Evidenzlücken geschlossen werden. Dabei handelt es sich um ein prospektives longitudinales Register, dessen Aufbau und Implementierung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderung „Aufbau modellhafter, patientenbezogener Register für die Versorgungsforschung“ finanziert wird. Es basiert auf der digitalen Infrastruktur der Medizininformatik-Initiative des BMBF. Ziel ist es, möglichst viele Patient*innen der 10 teilnehmenden Kliniken mit mehr als einer Nierenstein-Episode einzuschließen, um neue Erkenntnisse über Risikofaktoren, Diagnose- und Behandlungsalgorithmen zu erhalten. Im Rahmen des RECUR Projekts sollen neben klinischen Routinedaten auch „Patient Reported Outcomes“ von Patienten mit rezidivierenden Nierensteinen erhoben werden. Die Erhebung dieser Daten werden für alle teilnehmenden Standorte in Form von digitalen Fragebögen mithilfe einer Smartphone App durchgeführt und mit den medizinischen Daten aus dem Krankenhausinformationssystemen in pseudonymisierter Form zusammengeführt. Das RECUR-Register hat durch seinen vollständig föderierten, digitalen Ansatz einen modellhaften Charakter. Dieser ermöglicht die Rekrutierung vieler Patient*innen, die Erfassung eines breiten Datenspektrums und dessen Aufbereitung bei gleichzeitig geringem Verwaltungs- und Personalaufwand.


2019 ◽  
Vol 76 (10) ◽  
pp. 579-584
Author(s):  
Joël L. Gerber ◽  
Joël L. Lavanchy ◽  
Guido Beldi

Zusammenfassung. Da Hernienoperationen zunehmend ambulant durchgeführt werden, sind Hausärztinnen und Hausärzte vermehrt in die postoperative Betreuung involviert. Frühe sind von späten Folgezuständen nach Hernienchirurgie zu unterscheiden. Häufige frühpostoperative Probleme sind Hämatome, Serome und akute Schmerzen, wohingegen zu späteren Zeitpunkten Rezidive und potenziell chronifizierende Schmerzen im Vordergrund stehen. Dieser Übersichtsartikel zeigt Nachsorge, häufige postoperative Probleme und deren Therapieoptionen auf.


Pflege ◽  
2017 ◽  
Vol 30 (3) ◽  
pp. 129-138 ◽  
Author(s):  
David C. Zanon ◽  
Dieter Gralher ◽  
Maria Müller-Staub

Zusammenfassung. Hintergrund: Nach einem Hüftgelenksersatz beeinflussen Schmerzen die Rehabilitation. Fragestellung: Wie schätzen Patient(inn)en nach Hüftgelenksersatz die Qualität der erhaltenen Pflegeinterventionen bezüglich „Akuter Schmerzen“, im Vergleich zu den dokumentierten Interventionen ein? Methode: In einem Mixed Methods Design erfolgte am dritten postoperativen Tag eine Patientenbefragung (n = 37) mittels Fragebogen und Numerischer Rating Skala zum Schmerzerleben sowie eine Dokumentenanalyse mithilfe des Messinstruments Q-DIO-Pain. Dieses wurde adaptiert an das validierte Messinstrument „Quality of Diagnoses, Interventions and Outcomes“ (Q-DIO). Die Ergebnisse der Patientenbefragung wurden anschließend mit den Q-DIO-Pain Resultaten verglichen und mittels Interviews vergleichend validiert. Ergebnisse: Die häufigste genannte Schmerzstärke war null (NRS 0 – 10). Bei Bewegungen berichteten 17 – 50 % der Patient(inn)en jedoch über Schmerzstärken von drei und höher, und 11 – 22 % von fünf und höher. Zwischen den von Patient(inn)en angegebenen Interventionen und denjenigen in der Patientenakte zeigten sich, außer einer signifikanten Übereinstimmung bei „Unterstützung, die Medikamente anzupassen“ (n = 32; ICC = 0,111; p = 0,042; CI 95 % 2-seitig), keine signifikanten Übereinstimmungen. Interviews bestätigten, dass viel mehr Maßnahmen zur Pflegediagnose „Akute Schmerzen“ durchgeführt wurden als dokumentiert. Schlussfolgerung: Aufgrund der gefundenen Schmerzwerte bei Mobilisationen empfehlen wir verbesserte Schmerzassessments, Eingehen auf Schmerzen in Bewegungssituationen und die Einführung eines Pflegestandards „Schmerz“.


2010 ◽  
Vol 13 (06) ◽  
pp. 3-7
Author(s):  
Sheilah Robertson
Keyword(s):  

2010 ◽  
Vol 29 (05) ◽  
pp. 297-301
Author(s):  
M. Strittmatter

ZusammenfassungSeit Jahrhunderten prägte die strikte Trennung zwischen Psyche und Soma unsere wissenschaftliche Betrachtung und Behandlung des Schmerzes. Während akute Schmerzen mit ihrer biologisch sinnvollen Warnfunktion meist einer klaren organischen Ursache zugeordnet werden können und mit diversen Analgetika gut zu behandeln sind, treten beim chronifizierten Schmerz organisch begründbare Ursachen oft in den Hintergrund, während psychosoziale Probleme dominieren. Diese Beobachtung hat zur Modellvorstellung der bio-psychisch-sozialen Schmerzentstehung geführt. Die funktionelle Kernspintomografie hat in den letzten zehn Jahren mit ihren Ergebnissen zu einer Unterstützung dieser Modellvorstellung, insbesondere zur Aufklärung schmerzverarbeitender Prozesse auf zerebraler Ebene geführt, in die zahlreiche affektive und kognitive Kerngebiete komplex involviert sind. Auf der Basis der Erkenntnisse können inzwischen unterschiedliche nicht medikamentöse Therapieansätze insbesondere bei chronifizierten Schmerzen mit hinreichender Evidenz abgeleitet werden.


Der Urologe ◽  
2009 ◽  
Vol 48 (10) ◽  
pp. 1152-1157
Author(s):  
A. Tahmatzopoulos ◽  
O. Moormann
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