retinopathia pigmentosa
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2017 ◽  
Vol 3 (1) ◽  
pp. 28-29
Author(s):  
Birgit Lorenz

Hintergrund: Das Alagille-Syndrom ist eine autosomal-dominante Erkrankung, die durch neonatale Cholestase, typische Facies und kardiale Anomalien gekennzeichnet ist. Charakteristische okuläre Anomalien sind Embryotoxon posterius, Irisstroma-Hypoplasie mit Mosaikmuster, Mikrocornea, papilläre Drusen und Retinopathia pigmentosa. Wir legen hier den zweiten Bericht zur okulären Pathologie in zwei Fällen des Alagille-Syndroms vor. Methoden: Makroskopische und histologische Untersuchung von Präparaten von vier Augen zweier Patienten. Ergebnisse: In beiden Fällen liegt ein Embryotoxon posterius vor; in Fall 1 mit Iris-Prozessbildung bis zum Embryotoxon. Fall 1 wies ein deutlich anomales Irisstroma mit ausgeprägter Spaltbildung zwischen anteriorem und posteriorem Stroma auf. In Fall 2 war Vakuolenbildung mit Spitzenmuster zu beobachten. Schlussfolgerungen: Das Alagille-Syndrom ist primär eine hepatische Erkrankung, weist jedoch auch mehrere charakterische okuläre Krankheitsmerkmale auf, insbesondere Embryotoxon posterius. Dies und die Anomalien des Irisstromas könnten auf die fehlerhafte Migration von Neuralleistenzellen infolge der Mutation des Jagged-1-Gens zurückzuführen sein, die das Alagille-Syndrom verursacht. Patienten mit Alagille-Syndrom werden selten einer okulären Autopsie unterzogen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung könnten zum besseren Verständnis der Pathophysiologie der okulären Anomalien bei dieser Erkrankung beitragen.


2016 ◽  
Vol 30 (3) ◽  
pp. 100-105 ◽  
Author(s):  
Susanne Binder ◽  
Lyubomyr Lytvynchuk

Author(s):  
Christian G. Bien ◽  
Christian E. Elger ◽  
Ali R. Afzal ◽  
Sirajedin Natah ◽  
Ritva Häyrinen-Immonen ◽  
...  

2003 ◽  
Vol 60 (8) ◽  
pp. 473-476
Author(s):  
W. Berger

Das vorzeitige Absterben von Photorezeptorzellen, Stäbchen und Zapfen, in der menschlichen Netzhaut führt zu schwerwiegenden Sehstörungen bei den betroffenen Patienten. Die beiden wichtigsten Gruppen der Netzhautdystrophien, Makuladegeneration und Retinopathia pigmentosa (RP), unterscheiden sich durch frühe Symptome und Verlauf. Die Makuladegeneration beginnt mit dem Verlust des zentralen Gesichtsfeldes und breitet sich allmählich in die periphere Netzhaut aus. Bei der RP beginnt das Absterben der Photorezeptoren in der Peripherie und schreitet Richtung Netzhautzentrum fort. Molekulargenetische und zellbiologisch-biochemische Untersuchungen haben in den letzten 10 bis 15 Jahren umfangreiche Erkenntnisse bezüglich der Pathogenese verschiedener Netzhautdystrophien geliefert. Molekulargenetische Untersuchungen haben zwei ganz wesentliche Phänomene aufgezeigt: 1. Das gleiche klinische Bild kann durch Mutationen in einer Vielzahl von Genen verursacht werden. Die Retinopathia pigmentosa (RP) ist dafür ein Paradebeispiel. 2. Mutationen in einem Gen können verschiedene klinische Symptome hervorrufen, d.h., das klinische Bild muss nicht direkt mit dem Gendefekt korrelieren. Letzteres ist ein Indiz dafür, dass nicht immer ein monokausaler Zusammenhang besteht. Beispiele verschiedener X-chromosomaler Netzhautdystrophien, die in diesem Artikel beschrieben sind, sollen dies veranschaulichen.


1998 ◽  
Vol 213 (08) ◽  
pp. 71-73
Author(s):  
Susanne Schumacher ◽  
Michael Groh ◽  
Gottfried Naumann

1994 ◽  
Vol 204 (04) ◽  
pp. 211-216 ◽  
Author(s):  
Michael Küchle ◽  
Nhung Nguyen ◽  
Reiner Schalnus ◽  
Karin Freissler ◽  
M. Lüchtenberg ◽  
...  

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