chronische obstipation
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2021 ◽  
Vol 16 (04) ◽  
pp. 280-295
Author(s):  
Erik Allemeyer ◽  
Karsten Müssig

Paediatrica ◽  
2021 ◽  
Vol 32 (2) ◽  
Author(s):  
Margarete Bolten ◽  
Corinne Légeret

Funktionelle Defäkationsstörungen sind in der kinderärztlichen Praxis ein häufiger Vorstellungsgrund. Unter diesem Sammelbegriff versteht man Beeinträchtigungen bei der Ausscheidung der Nahrung, welche nicht allein durch organische oder biochemische Ursachen erklärt werden können. Typische Beschwerden in diesem Spektrum sind chronische Obstipation, Defäkationsschmerzen, Perianalläsionen oder großkalibrige Stühle. Weiterhin kann es zu Appetitlosigkeit, rezidivierenden Bauchschmerzen, Stuhlschmieren, Einkoten oder zu Einnässen kommen. Sekundär treten bei Kindern mit funktionellen Defäkationsstörungen häufig Verhaltensauffälligkeiten mit oppositionellem oder reaktiv aggressivem Verhalten, aber auch ängstlich-depressivem Rückzugsverhalten auf.


2021 ◽  
Vol 3 (02) ◽  
pp. 98-100
Author(s):  
Christine Iben ◽  
Reinhold Scharwey ◽  
Andreas Zohmann ◽  
Imke Tratsis

Der Fall: Ihnen wird ein 10-jähriger Golden Retriever mit einer chronisch-rezidivierenden Obstipation vorgestellt. Wie gehen Sie vor und welche Maßnahmen eignen sich, um die Lebensqualität des Hundes zu verbessern?


2020 ◽  
Vol 145 (20) ◽  
pp. 1456-1459
Author(s):  
Klaus Friedrich Becher ◽  
Saskia Rupp

Was ist Neu? Diagnostische Strategie Die Rom-IV-Kriterien für die primäre chronische Obstipation helfen, zwischen kurzfristigen Beschwerden und einem chronischen Beschwerdebild zu unterscheiden 1. Im Allgemeinen finden sich in der Altersgruppe der Hochbetagten mehrere Ursachen für eine Störung der Defäkation. Anamnese und Beachtung von Red Flags neben einem geriatrischen Basisassessment ermöglichen es, die Ursachen einzugrenzen. Die Unterscheidung zwischen einer Low-Transit-Obstipation und normaler Darmfunktion kann die therapeutische Konsequenz entscheidend beeinflussen. Therapeutische Möglichkeiten Bei der medikamentösen Intervention werden osmotische Abführmittel, stimulierende Abführmittel, Zäpfchen und Einläufe mit unterschiedlichen Zusätzen in erster Linie weiterhin sehr häufig verwendet. In zweiter Linie können das Prokinetikum Prucaloprid und seit einigen Jahren Methylnaltrexoniumbromid als ein Vertreter der peripher wirkenden µ-Opioid-Rezeptor-Antagonisten Anwendung finden 2 3. Faserreiche Ernährung vermehrt die Stuhlmasse und präbiotische Zusatzkost kann das Mikrobiom günstig beeinflussen. Zusätzliche Ballaststoffe haben wahrscheinlich keinen Nutzen bei schwerer Verstopfung, insbesondere bei Patienten mit Low-Transit-Obstipation oder Defäkationsstörungen. Bei Vorbereitungen auf Koloskopien scheint eine zusätzliche Bewegungsaktivierung positive Effekte auf die Qualität der Darmreinigung zu haben 4.


Author(s):  
Katrin Heilmann ◽  
Christian Gingert ◽  
Franc Hetzer

2018 ◽  
Vol 160 (15) ◽  
pp. 56-57 ◽  
Author(s):  
Christian Pehl

2018 ◽  
Vol 18 (01) ◽  
pp. 5-10
Author(s):  
D. Scholz ◽  
J.-H. Gosemann ◽  
G. Flemming

ZusammenfassungDie chronische Obstipation gehört zu den häufigsten Vorstellungsgründen beim Kinder-arzt. In über 95 % der Fälle liegt eine funktionelle Obstipation (keine organische Erkrankung) vor, die Genese ist meist multikausal. Die Differenzialdiagnostik sollte sich nach den Befunden einer gezielten und strukturierten Anamnese und Untersuchung richten, um ressourcensparend strukturelle, endokrine und metabolische Ursachen auszuschließen. Der Ausschluss organischer Erkrankungen ist unerlässlich, um umgehend eine adäquate Therapie durch entsprechende Spezialisten zu initiieren. Alle Kinder und Jugendlichen mit einer (funktionellen) Obstipation profitieren von einer prompten und sorgfältigen therapeutischen Intervention. Eine verzögerte oder inadäquate Behandlung kann zu einem Stuhlvermeidungsverhalten mit konsekutiver Verschlechterung der Obstipation und ernst-haften psychosozialen Konsequenzen führen. Die besten Ergebnisse hinsichtlich des lang-fristigen Therapieerfolges werden durch eine multimodale Therapie erreicht.


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