kardiale rehabilitation
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Pflege ◽  
2018 ◽  
Vol 31 (2) ◽  
pp. 75-85 ◽  
Author(s):  
Sara Mülhauser ◽  
Martine Bonhôte Börner ◽  
Hugo Saner ◽  
Maya Zumstein-Shaha

Zusammenfassung.Hintergrund: Koronare Herzkrankheit ist eine der häufigsten Todesursachen für Menschen > 60 Jahre. Vom Lebensstil abhängige Risikofaktoren sind wesentlich beteiligt. Kardiale Rehabilitation ist daher essenziell für eine optimale Behandlung. Leider verstehen die Betroffenen ihre Krankheit kaum. Motivierende Gesprächsführung kann die Krankheitswahrnehmung verbessern. Ziel / Methode: In einer randomisiert-kontrollierten Studie wurde die Wirksamkeit einer Intervention mit motivierender Gesprächsführung auf die Krankheitswahrnehmung untersucht. Personen mit stabiler koronarer Herzkrankheit wurden konsekutiv nach perkutaner transluminaler Koronarangioplastie (PTCA) in die Studie aufgenommen. Die Interventionsgruppe erhielt ein kurzes motivierendes Gespräch zur Erkrankung und den Risikofaktoren als Intervention. Die Kontrollgruppe erhielt die Standardbetreuung. Vor der Intervention und sechs Monate später wurden Daten zur Krankheitswahrnehmung (Illness Perception Questionnaire-Revised) erhoben. Ergebnisse: Total wurden 312 Personen (n = 148 Intervention, n = 164 Kontrollgruppe) in die Studie aufgenommen (Durchschnittsalter: 66,2 Jahre). Nach der Intervention zeigte sich eine signifikante Veränderung im Bereich der emotionalen Reaktionen auf die Erkrankung. Schlussfolgerung: Um die Krankheitswahrnehmung bei Personen mit stabiler koronarer Herzkrankheit zu verbessern, ist eine kurze Intervention mit motivierender Gesprächsführung möglicherweise wirksam. Ob eine Intensivierung der Intervention das Resultat weiter verbessert, muss noch untersucht werden.


Praxis ◽  
2015 ◽  
Vol 104 (24) ◽  
pp. 1317-1322
Author(s):  
Andreas Hoffmann

Zusammenfassung. Die kardiale Rehabilitation hat einerseits die (Re-)Konditionierung und anderseits die Sekundärprophylaxe bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen oder ausgeprägtem Risikoprofil zum Ziel. Sie basiert auf Information und Motivation, Risikobeurteilung, angepasster körperlicher Aktivität, Vermittlung von Entspannungstechniken, psychologischer Unterstützung und optimierter Medikation. Sie kann ambulant oder stationär durchgeführt werden, vorzugsweise in Gruppen und in einer den Strukturen der Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation (SAKR) angehörenden Institution. Die Resultate grosser Studien belegen eine Reduktion von Mortalität und Morbidität bei Absolventen von strukturierten, Qualitäts-kontrollierten Programmen. Während die Mehrheit der herzoperierten Patienten in den Genuss einer formellen Rehabilitation kommt, wird diese im Anschluss an Katheter-Revaskularisationen deutlich zu wenig beansprucht.


Praxis ◽  
2015 ◽  
Vol 104 (24) ◽  
pp. 1299-1300
Author(s):  
Jean-Paul Schmid

Praxis ◽  
2014 ◽  
Vol 103 (2) ◽  
pp. 85-93 ◽  
Author(s):  
Roland von Känel

Nach einem Myokardinfarkt findet sich bei jedem fünften Patient eine major depression. Diese ist ein Risikofaktor für das erstmalige Auftreten einer koronaren Herzkrankheit sowie für eine schlechte Prognose nach Myokardinfarkt. Ein ungünstiges Gesundheitsverhalten, metabolische und pathophysiologische Veränderungen und eine schlechte Compliance mit der kardialen Therapie vermögen diese Zusammenhänge teilweise zu erklären. Die besondere psychologische Qualität mit Stresserleben während des Infarkts und immunologische und entzündliche Vorgänge scheinen für die Manifestation einer Depression nach Myokardinfarkt bedeutsam. Während Psychotherapie, Antidepressiva und körperliche Aktivität die depressive Verstimmung bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit reduzieren, senkt die kardiale Rehabilitation auch das Mortalitätsrisiko. Die Identifizierung von besonders kardiotoxischen Charakteristika der Depression soll ermöglichen, in Zukunft noch wirksamere Therapien zu entwickeln.


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