scholarly journals Jahresbericht 2006 der Schweizerischen Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation (SAKR)

2008 ◽  
Vol 11 (01) ◽  
pp. 31-32
2003 ◽  
pp. 253-256
Author(s):  
P. Buser ◽  
S. Osswald ◽  
M. Pfisterer ◽  
H.-R. Zerkowski ◽  
W. Brett ◽  
...  

Praxis ◽  
2015 ◽  
Vol 104 (24) ◽  
pp. 1317-1322
Author(s):  
Andreas Hoffmann

Zusammenfassung. Die kardiale Rehabilitation hat einerseits die (Re-)Konditionierung und anderseits die Sekundärprophylaxe bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen oder ausgeprägtem Risikoprofil zum Ziel. Sie basiert auf Information und Motivation, Risikobeurteilung, angepasster körperlicher Aktivität, Vermittlung von Entspannungstechniken, psychologischer Unterstützung und optimierter Medikation. Sie kann ambulant oder stationär durchgeführt werden, vorzugsweise in Gruppen und in einer den Strukturen der Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation (SAKR) angehörenden Institution. Die Resultate grosser Studien belegen eine Reduktion von Mortalität und Morbidität bei Absolventen von strukturierten, Qualitäts-kontrollierten Programmen. Während die Mehrheit der herzoperierten Patienten in den Genuss einer formellen Rehabilitation kommt, wird diese im Anschluss an Katheter-Revaskularisationen deutlich zu wenig beansprucht.


2005 ◽  
Vol 62 (12) ◽  
pp. 827-835 ◽  
Author(s):  
Saner

Altern ist an sich ein kardiovaskulärer Risikofaktor. Die Gefäßveränderungen sind charakterisiert durch eine Intima- und Mediaverdickung mit Zunahme der Steifigkeit und Anstieg der Pulswellengeschwindigkeit. Am Herzen kommt es mit zunehmendem Alter zu einer veränderten Massen-Volumenbeziehung mit Abnahme der diastolischen Funktion. Diese Veränderungen sind zum Teil bedingt durch einen «natürlichen» Alterungsprozess, wahrscheinlich spielt aber auch eine Abnahme der körperlichen Aktivität im Alter eine wichtige Rolle. Bezüglich kardiovaskulärer Risikofaktoren nimmt der Nikotinabusus im Alter ab, dafür werden arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus häufiger. Die Bekämpfung der kardiovaskulären Risikofaktoren ist im Alter besonders wichtig, da das Risiko von Akutkomplikationen erhöht ist. Dabei stehen die Lebensstilfaktoren mit regelmäßiger körperlicher Aktivität ebenso im Vordergrund wie bei jüngeren Patienten. Auch ein Rauchstopp bringt bis zu einem Alter von 75–80 Jahren wesentliche gesundheitliche Vorteile. Antioxidativ wirksame Vitamine bringen als Supplement keinen sicheren Schutz vor der Gefäßalterung. Aspirin ist in der Sekundärprävention bis ins hohe Alter wirksam. Betablocker und ACE-Hemmer werden nach Myokardinfarkt bei älteren Patienten eher zu wenig eingesetzt. Die Statine tragen ebenfalls bis zu einem Alter von 80 Jahren zum Schutz vor kardiovaskulären Komplikationen bei. Der Myokardinfarkt verläuft bei älteren Patienten häufig stumm und mit atypischer Symptomatik. Die interventionelle Therapie ist bei älteren gleich erfolgreich wie bei jüngeren Patienten, aber mit einer erhöhten Komplikationsrate verbunden. Die ambulante kardiale Rehabilitation ist auch beim älteren Patienten sinnvoll mit positiven physischen und psychischen Auswirkungen, insbesondere auch bei sozialer Isolation.


Praxis ◽  
2014 ◽  
Vol 103 (2) ◽  
pp. 85-93 ◽  
Author(s):  
Roland von Känel

Nach einem Myokardinfarkt findet sich bei jedem fünften Patient eine major depression. Diese ist ein Risikofaktor für das erstmalige Auftreten einer koronaren Herzkrankheit sowie für eine schlechte Prognose nach Myokardinfarkt. Ein ungünstiges Gesundheitsverhalten, metabolische und pathophysiologische Veränderungen und eine schlechte Compliance mit der kardialen Therapie vermögen diese Zusammenhänge teilweise zu erklären. Die besondere psychologische Qualität mit Stresserleben während des Infarkts und immunologische und entzündliche Vorgänge scheinen für die Manifestation einer Depression nach Myokardinfarkt bedeutsam. Während Psychotherapie, Antidepressiva und körperliche Aktivität die depressive Verstimmung bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit reduzieren, senkt die kardiale Rehabilitation auch das Mortalitätsrisiko. Die Identifizierung von besonders kardiotoxischen Charakteristika der Depression soll ermöglichen, in Zukunft noch wirksamere Therapien zu entwickeln.


Herz ◽  
1999 ◽  
Vol 24 (S1) ◽  
pp. 9-23 ◽  
Author(s):  
Birna Bjarnason-Wehrens ◽  
Hans-Georg Predel ◽  
Christine Graf ◽  
Richard Rost

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