postoperative schmerzen
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Author(s):  
Lydia Frenzel ◽  
Matthias Vogel ◽  
Christian Riediger ◽  
Jörg Frommer ◽  
Christoph Lohmann ◽  
...  

Zusammenfassung Ziel der Studie Trotz erfolgreicher Operation klagt ungefähr jeder Fünfte Patient nach einem Kniegelenkersatz fortwährend über chronische Schmerzen. Vorangegangene Studien diskutieren in diesem Zusammenhang, dass operative Eingriffe bei einigen Patienten postoperativen traumatischen Stress auslösen. In dieser explorativen Untersuchung soll festgestellt werden, ob nach Totalem Kniegelenkersatz postoperative Dissoziation als Ausdruck von postoperativen traumatischem Stress (neu)auftritt. Außerdem soll untersucht werden, ob diese Patienten nach einem Jahr häufiger chronische postoperative Schmerzen aufweisen und inwiefern sich der Schmerzverlauf zu den anderen Patienten unterscheidet. Methodik Es wurden 201 Patienten untersucht, die eine primäre Knie-TEP erhielten. Sie beantworteten zu 3 Messzeitpunkten u. a. Fragebögen zu Knie-Schmerzen (WOMAC) und zur Feststellung von Dissoziation (FDS-20): 1 Tag präoperativ (T1), 10 Wochen postoperativ (T2) und 1 Jahr postoperativ (T3). Ergebnisse In die Analysen wurden 145 Patienten eingeschlossen. Die Inzidenz von postoperativer Dissoziation beträgt 8,3%. Dabei berichten die Patienten mit postoperativer Dissoziation nicht nur häufiger über chronische postoperative Schmerzen nach einem Jahr (p=0,016), sondern der Schmerz reduziert sich postoperativ auch in einem geringerem Maß als bei den Patienten ohne postoperative Dissoziation (p=0,025). Diskussion Die Befunde liefern Indizien dafür, dass postoperative Dissoziation als Ausdruck von postoperativem traumatischen Stress nach Totalem Kniegelenkersatz neuauftritt. Auch wenn Dissoziation kurzfristig ein Abwehrmechanismus zur Regulation von unerträglichen Affekten zu sein scheint, geht sie langfristig mit mehr chronischen postoperativen Schmerzen einher. Die Patienten mit postoperativer Dissoziation profitieren darüber hinaus weniger in einem 1-jährigen follow up von einem Totalem Kniegelenkersatz hinsichtlich der Schmerzreduktion. Schlussfolgerung Strategien zur Verringerung der Dissoziation könnten zu stärkerer Schmerzreduktion nach Knie-TEP Implementierung führen und sollten in zukünftigen Interventionsstudien untersucht werden.


2020 ◽  
Vol 77 (6) ◽  
pp. 252-257
Author(s):  
Johannes Grolimund

Zusammenfassung. Chronische, postoperative Schmerzen sind häufig, so auch bei Patienten nach handchirurgischen Eingriffen. Bezüglich der Identifikation von Risiko- und Schutzfaktoren hinsichtlich chronischer, postoperativer Schmerzen wurden beträchtliche Fortschritte erzielt. Psychologische Aspekte – das heisst kognitive, affektive und solche auf Verhaltensebene – einschliesslich Depressivität, Angst, Schmerzkatastrophisieren und Vertrauen des Patienten in den Behandler spielen eine zentrale Rolle für die Vorhersage der Wahrscheinlichkeit, chronische, postoperative Schmerzen zu entwickeln. Diese Faktoren sind messbar und dienen als wichtige Ansatzpunkte für spezifische, psychologische Interventionen durch den Chirurgen oder ein interdisziplinäres Team. Die empirische Evaluation dieser Behandlungen zeigt, dass psychologische als auch interdisziplinäre, multimodale Interventionen von chirurgischen Patienten akzeptiert werden und in der Lage sind, postoperative Schmerzen und Beeinträchtigung zu reduzieren.


2020 ◽  
Author(s):  
K Geißler ◽  
M Schulze ◽  
J Inhestern ◽  
W Meißner ◽  
O Guntinas-Lichius

2019 ◽  
Vol 48 (01) ◽  
pp. 10-11
Author(s):  
Maximilian Linxweiler

Keefe KR et al. Treating pediatric post-tonsillectomy pain and nausea with complementary and alternative medicine. Laryngoscope 2018 doi: 10.1002/lary.27231 Die Tonsillektomie ist ein sicheres Verfahren, wird allerdings durch postoperative Schmerzen verkompliziert. Eine Schmerztherapie bei Kindern wird kontrovers diskutiert. Eine geeignete Analgesie wird durch eine oft geringe Adhärenz von Eltern und Kindern erschwert. Zur Schmerzvermeidung wählen Eltern oft komplementäre und alternative Therapien. Amerikanische Wissenschaftler untersuchten, ob diese Methoden helfen.


intensiv ◽  
2018 ◽  
Vol 26 (06) ◽  
pp. 317-322
Author(s):  
Manuel Kaider

ZusammenfassungUm Menschen vor einer Operation optimal auf den Eingriff vorzubereiten, hat sich seit vielen Jahren in den USA das präoperative Anästhesiepflegegespräch bewährt. Es kann vorhandene Ängste, perioperative Komplikationen und postoperative Schmerzen bei den Patienten mindern – und leistet gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Qualitätssteigerung der Pflege.


2018 ◽  
Vol 34 (5) ◽  
pp. 63-64
Author(s):  
Matthias Herrmann

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