psychologische aspekte
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2021 ◽  
Vol 53 (01) ◽  
pp. 19-24
Author(s):  
Jörg Handschel ◽  
Manuel Nienkemper

ZusammenfassungEs ist offenkundig, dass Menschen mit einem abweichenden Erscheinungsbild außerhalb der Norm stehen und entsprechende Reaktionen aus ihrer Umwelt erfahren oder sich zumindest als abnormal, nicht zugehörig empfinden können. Besonders Veränderungen im Kopf- und Halsbereich sind prädestiniert, die Aufmerksamkeit anderer auf sich zu ziehen. Diese Veränderungen können angeboren oder erworben sein. Letztere resultieren oft aus einem Trauma oder den Folgen von chirurgischen Eingriffen nach Tumoroperationen (Head & Neck Cancer). Die psychologischen Auswirkungen zeigen sich oft in einem verminderten Selbstwertgefühl, einer erhöhten Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen und einer erhöhten Angst vor negativen Reaktionen der Mitmenschen. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Patienten mit angeborenen und erworbenen Entstellungen gefunden.Das Gesicht ist für den Menschen von existenzieller Bedeutung. Mit seiner Form, Mimik und sprachlichen Ausdrucksfähigkeit repräsentiert es nicht nur die individuelle Persönlichkeit, sondern die Reaktionen der Mitmenschen auf das Gesicht beeinflussen auch die soziale Identität der Person. Als Spiegel der Identität ist das menschliche Gesicht ein Vermittler wesentlicher Aspekte des zwischenmenschlichen Zusammenlebens.Wer sich mit Dysgnathien, Gesichtsdeformationen/-krankheiten und -entstellungen befasst, muss auch die psychologische Bedeutung des Gesichts für den Patienten berücksichtigen und sich den mit der chirurgischen Behandlung verbundenen Konsequenzen stellen.


Author(s):  
Michael Hüppe ◽  
Carl Vahldieck

2020 ◽  
Vol 77 (6) ◽  
pp. 252-257
Author(s):  
Johannes Grolimund

Zusammenfassung. Chronische, postoperative Schmerzen sind häufig, so auch bei Patienten nach handchirurgischen Eingriffen. Bezüglich der Identifikation von Risiko- und Schutzfaktoren hinsichtlich chronischer, postoperativer Schmerzen wurden beträchtliche Fortschritte erzielt. Psychologische Aspekte – das heisst kognitive, affektive und solche auf Verhaltensebene – einschliesslich Depressivität, Angst, Schmerzkatastrophisieren und Vertrauen des Patienten in den Behandler spielen eine zentrale Rolle für die Vorhersage der Wahrscheinlichkeit, chronische, postoperative Schmerzen zu entwickeln. Diese Faktoren sind messbar und dienen als wichtige Ansatzpunkte für spezifische, psychologische Interventionen durch den Chirurgen oder ein interdisziplinäres Team. Die empirische Evaluation dieser Behandlungen zeigt, dass psychologische als auch interdisziplinäre, multimodale Interventionen von chirurgischen Patienten akzeptiert werden und in der Lage sind, postoperative Schmerzen und Beeinträchtigung zu reduzieren.


2020 ◽  
pp. 304-318
Author(s):  
Stephan Schmitz-Herscheidt ◽  
Benjamin Wagner

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