Rezidivierendes diabetisches Makulaödem: Was tun?

2018 ◽  
pp. 161-166
Author(s):  
Rita Santos Gonçalves ◽  
Carla Teixeira ◽  
Pedro Coelho
2017 ◽  
Vol 236 (07) ◽  
pp. 885-891
Author(s):  
Matthias Grüb ◽  
Ioannis Lamprakis ◽  
Christoph Reichel

Zusammenfassung Hintergrund Seit der Einführung der Anti-VEGF-Therapie vor mehr als 10 Jahren hat sich die Behandlung von neovaskulärer AMD, diabetischem Makulaödem und Makulaödem nach retinalen Venenverschlüssen grundlegend verändert. Initial stark visusbasierte Entscheidungskriterien wurden durch die technischen Verbesserungen der optischen Kohärenztomografie mehr und mehr durch morphologische Kriterien verdrängt. Vertragsrechtliche und verwaltungstechnische Probleme wurden verbessert, jedoch vielerorts nicht vollständig behoben. Patienten/Material und Methoden In einer retrospektiven Analyse wurden 207 Augen von 157 Patienten ausgewertet, die sich in der Zeit von Januar 2007 bis Oktober 2013 vorstellten und bei denen eine neovaskuläre AMD, ein diabetisches Makulaödem oder ein Ödem infolge eines retinalen Venenverschlusses mittels Anti-VEGF-Therapie behandelt wurde. Der Ausgangsvisus betrug 0,25 (Median). Ergebnisse Nach initialer Anti-VEGF-Aufsättigung zeigte sich ein signifikanter Anstieg des Ausgangsvisus auf 0,32 (p < 0,001). Je schlechter der Ausgangsvisus war, desto mehr profitierten die Patienten von der Therapie (p = 0,004). Der Visusgewinn war umso besser, je mehr intravitreale Injektionen durchgeführt wurden (p = 0,002). In der überwiegend visuskontrollierten Gruppe der frühen Jahre fiel der erreichte Visus im Laufe des 1. Jahres bei durchschnittlich 3,49 intravitrealen Applikationen auf 0,05 ab. In der OCT-kontrollierten Gruppe der späteren Jahre konnte bei durchschnittlich 5,03 intravitrealen Anti-VEGF-Applikationen der Visusgewinn bei 0,32 gehalten werden. Der Visusverlauf von visus- und OCT-kontrollierter Gruppe unterschied sich signifikant voneinander (p = 0,001). Die durchschnittliche Dauer zwischen Indikationsstellung und Therapiebeginn betrug in den frühen Jahren 25,34 Tage, in späteren Jahren 5,40 Tage. Schlussfolgerung Die überwiegend visusbasierten Entscheidungskriterien der Anti-VEGF-Therapie der ersten Jahre scheinen den morphologischen Kriterien späterer Jahre deutlich unterlegen. Vertragsrechtliche und verwaltungstechnische Probleme haben durch eine Verzögerung der Zeit zwischen Indikationsstellung und Therapiebeginn darüber hinaus zu Unterversorgung und schlechteren funktionellen Ergebnissen beigetragen.


Author(s):  
Teresa Barth ◽  
Horst Helbig

ZusammenfassungDas diabetische Makulaödem (DMÖ) ist für den Großteil der Visusminderungen bei Diabetikern verantwortlich. Eine Reduktion der Sehschärfe durch ein DMÖ kann schon im milden nicht-proliferativen Stadium der diabetischen Retinopathien (DR) auftreten 1. Der chronische Verlauf der diabetischen Makulopathie erfordert ein intensives klinisches Monitoring über einen langen Zeitraum. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über das diagnostische und therapeutische Management beim Vorliegen eines DMÖ.


2015 ◽  
Vol 1 (1) ◽  
pp. 36-37

Ziel: Untersuchung der Auswirkungen eines Systems zur intravitrealen Applikation von Dexamethason (DEX-DDS) in der Behandlung des persistierenden zystoiden Makulaödems (CME) bei unterschiedlicher Ätiologie.Methoden: 37 Augen mit persistierendem CME wurden mit dem DEX-DDS behandelt und auf Veränderungen der Sehschärfe mit bester Korrektur (best corrected visual acuity; BCVA) und in der optischen Kohärenztomographie analysiert. Die Augen wurden in drei Kategorien eingeteilt: diabetisches Makulaödem (n = 14), Venenverschluss (n = 15) und Uveitis (n = 7).Ergebnisse: Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 22 ± 6,9 Wochen. Der BCVA-Wert verbesserte sich von 0,62 ± 0,38 auf 0,35 ± 0,29 logMAR (p < 0.0001). Die zentrale Makuladicke nahm gegenüber dem Studienbeginn um 184 ± 246 µm ab (p < 0,0001). Bei denjenigen Augen, in denen das CME abklang und dann wiederkehrte, betrug die durchschnittliche CME-freie Zeit 11 Wochen. Dabei zeigte die Uveitis-Gruppe die schnellste Rückbildung des CME (2 Wochen) und eine längere CME-freie Zeit (20 Wochen). Eine ähnliche Wirksamkeit war bei erneuten DEX-DDS-Injektionen zu beobachten. Das Sicherheitsprofil war gut.Schlussfolgerung: Das DEX-DDS ist in der Therapie des persistierenden CME von Nutzen. Bei Uveitis verläuft die Rückbildung des CME im Vergleich zu anderen CME-Ätiologien besonders schnell, und die Wirkung hält am längsten an.Übersetzung aus Ophthalmologica 2014;232:83-91 (DOI: 10.1159/000360304)


2005 ◽  
Vol 19 (6) ◽  
pp. 335-340
Author(s):  
J. Grosswendt ◽  
G. F. Kieselbach ◽  
W. Göttinger ◽  
M. T. Kralinger

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