neovaskuläre amd
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2019 ◽  
Vol 236 (09) ◽  
pp. 1076-1080
Author(s):  
Oliver Zeitz ◽  
Dominik Pascal Frentzel ◽  
Anne Rübsam ◽  
Ira Seibel ◽  
Aline Isabel Riechardt ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die nicht neovaskuläre (trockene) altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist bis heute nicht behandelbar. Dieser Artikel fasst die klinischen Forschungsansätze für eine medikamentöse Therapie zusammen und analysiert, warum diese nicht zum Erfolg geführt haben. Material und Methoden Literatur und Datenbankrecherche. Ergebnisse Insgesamt ist die Zahl der verfolgten Therapieansätze begrenzt. Nur die Reduktion von Lipofuscinablagerungen und Drusen ist spezifisch für die AMD. Weitere Ansätze sind die Modulation der Entzündung und Neuroprotektion. Derzeit konnte mit keinem der Verfahren in einer konfirmatorischen Studie das Voranschreiten der AMD gestoppt oder verlangsamt werden. Diskussion Um die Chancen für Entwicklungserfolge zu erhöhen, muss der aktuell begrenzte pharmakologische Target Space durch die Anwendung molekularer Netzwerkanalysen erweitert werden. Da bei der trockenen AMD der Visus oft nicht der primär betroffene Parameter ist, muss flankierend die Perspektive Betroffener näher untersucht werden, um sinnvolle Therapieziele jenseits des Visus zu definieren.


2017 ◽  
Vol 236 (07) ◽  
pp. 885-891
Author(s):  
Matthias Grüb ◽  
Ioannis Lamprakis ◽  
Christoph Reichel

Zusammenfassung Hintergrund Seit der Einführung der Anti-VEGF-Therapie vor mehr als 10 Jahren hat sich die Behandlung von neovaskulärer AMD, diabetischem Makulaödem und Makulaödem nach retinalen Venenverschlüssen grundlegend verändert. Initial stark visusbasierte Entscheidungskriterien wurden durch die technischen Verbesserungen der optischen Kohärenztomografie mehr und mehr durch morphologische Kriterien verdrängt. Vertragsrechtliche und verwaltungstechnische Probleme wurden verbessert, jedoch vielerorts nicht vollständig behoben. Patienten/Material und Methoden In einer retrospektiven Analyse wurden 207 Augen von 157 Patienten ausgewertet, die sich in der Zeit von Januar 2007 bis Oktober 2013 vorstellten und bei denen eine neovaskuläre AMD, ein diabetisches Makulaödem oder ein Ödem infolge eines retinalen Venenverschlusses mittels Anti-VEGF-Therapie behandelt wurde. Der Ausgangsvisus betrug 0,25 (Median). Ergebnisse Nach initialer Anti-VEGF-Aufsättigung zeigte sich ein signifikanter Anstieg des Ausgangsvisus auf 0,32 (p < 0,001). Je schlechter der Ausgangsvisus war, desto mehr profitierten die Patienten von der Therapie (p = 0,004). Der Visusgewinn war umso besser, je mehr intravitreale Injektionen durchgeführt wurden (p = 0,002). In der überwiegend visuskontrollierten Gruppe der frühen Jahre fiel der erreichte Visus im Laufe des 1. Jahres bei durchschnittlich 3,49 intravitrealen Applikationen auf 0,05 ab. In der OCT-kontrollierten Gruppe der späteren Jahre konnte bei durchschnittlich 5,03 intravitrealen Anti-VEGF-Applikationen der Visusgewinn bei 0,32 gehalten werden. Der Visusverlauf von visus- und OCT-kontrollierter Gruppe unterschied sich signifikant voneinander (p = 0,001). Die durchschnittliche Dauer zwischen Indikationsstellung und Therapiebeginn betrug in den frühen Jahren 25,34 Tage, in späteren Jahren 5,40 Tage. Schlussfolgerung Die überwiegend visusbasierten Entscheidungskriterien der Anti-VEGF-Therapie der ersten Jahre scheinen den morphologischen Kriterien späterer Jahre deutlich unterlegen. Vertragsrechtliche und verwaltungstechnische Probleme haben durch eine Verzögerung der Zeit zwischen Indikationsstellung und Therapiebeginn darüber hinaus zu Unterversorgung und schlechteren funktionellen Ergebnissen beigetragen.


2015 ◽  
Vol 232 (04) ◽  
pp. 533-537 ◽  
Author(s):  
C. Amstutz ◽  
J. Fleischhauer ◽  
S. Zweifel ◽  
D. Barthelmes
Keyword(s):  

2008 ◽  
Vol 106 (4) ◽  
pp. 334-339 ◽  
Author(s):  
K.B. Schaal ◽  
A. E. Höh ◽  
A. Scheuerle ◽  
F. Schütt ◽  
S. Dithmar
Keyword(s):  

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