morphologische kriterien
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2019 ◽  
Vol 98 (02) ◽  
pp. 79-84
Author(s):  
Daniela Schmidt

ZusammenfassungDie Sonografie gehört zu den Standardverfahren bei der Evaluation von Schilddrüsenknoten. Verschiedene sonografische Veränderungen sind mit einem erhöhten Malignitätsrisiko assoziiert. Basierend hierauf wurden in den letzten Jahren Klassifizierungssysteme entwickelt, um leichter diejenigen Knoten zu selektieren, welche einer weiteren Abklärung bedürfen (TI-RADS: thyroid imaging and reporting systems). Bis jetzt werden in diesen Systemen nur morphologische Kriterien eingeschlossen. Resultate einer Farbdoppler-Sonografie als ergänzendem Verfahren werden in diesen Klassifizierungen nicht berücksichtigt, obwohl eine erhöhte intranoduläre Vaskularisation bei follikulären Neoplasien mit einem erhöhten Malignitätsrisiko assoziiert ist. Aktuell werden die neuen Systeme evaluiert und müssen gegebenenfalls für die klinische Praxis optimiert werden. Außerdem gibt es erste Ansätze, die Dokumentation der Ultraschallergebnisse weiter zu standardisieren, um die diagnostischen Möglichkeiten der Ultraschalluntersuchung im Sinne der Verbesserung der Patientenversorgung zu optimieren.


2017 ◽  
Vol 236 (07) ◽  
pp. 885-891
Author(s):  
Matthias Grüb ◽  
Ioannis Lamprakis ◽  
Christoph Reichel

Zusammenfassung Hintergrund Seit der Einführung der Anti-VEGF-Therapie vor mehr als 10 Jahren hat sich die Behandlung von neovaskulärer AMD, diabetischem Makulaödem und Makulaödem nach retinalen Venenverschlüssen grundlegend verändert. Initial stark visusbasierte Entscheidungskriterien wurden durch die technischen Verbesserungen der optischen Kohärenztomografie mehr und mehr durch morphologische Kriterien verdrängt. Vertragsrechtliche und verwaltungstechnische Probleme wurden verbessert, jedoch vielerorts nicht vollständig behoben. Patienten/Material und Methoden In einer retrospektiven Analyse wurden 207 Augen von 157 Patienten ausgewertet, die sich in der Zeit von Januar 2007 bis Oktober 2013 vorstellten und bei denen eine neovaskuläre AMD, ein diabetisches Makulaödem oder ein Ödem infolge eines retinalen Venenverschlusses mittels Anti-VEGF-Therapie behandelt wurde. Der Ausgangsvisus betrug 0,25 (Median). Ergebnisse Nach initialer Anti-VEGF-Aufsättigung zeigte sich ein signifikanter Anstieg des Ausgangsvisus auf 0,32 (p < 0,001). Je schlechter der Ausgangsvisus war, desto mehr profitierten die Patienten von der Therapie (p = 0,004). Der Visusgewinn war umso besser, je mehr intravitreale Injektionen durchgeführt wurden (p = 0,002). In der überwiegend visuskontrollierten Gruppe der frühen Jahre fiel der erreichte Visus im Laufe des 1. Jahres bei durchschnittlich 3,49 intravitrealen Applikationen auf 0,05 ab. In der OCT-kontrollierten Gruppe der späteren Jahre konnte bei durchschnittlich 5,03 intravitrealen Anti-VEGF-Applikationen der Visusgewinn bei 0,32 gehalten werden. Der Visusverlauf von visus- und OCT-kontrollierter Gruppe unterschied sich signifikant voneinander (p = 0,001). Die durchschnittliche Dauer zwischen Indikationsstellung und Therapiebeginn betrug in den frühen Jahren 25,34 Tage, in späteren Jahren 5,40 Tage. Schlussfolgerung Die überwiegend visusbasierten Entscheidungskriterien der Anti-VEGF-Therapie der ersten Jahre scheinen den morphologischen Kriterien späterer Jahre deutlich unterlegen. Vertragsrechtliche und verwaltungstechnische Probleme haben durch eine Verzögerung der Zeit zwischen Indikationsstellung und Therapiebeginn darüber hinaus zu Unterversorgung und schlechteren funktionellen Ergebnissen beigetragen.


2016 ◽  
Vol 14 (8) ◽  
pp. 797-806
Author(s):  
Kinga T. Samhaber ◽  
Timo Buhl ◽  
Birka Brauns ◽  
Lars Hofmann ◽  
Christina Mitteldorf ◽  
...  

2016 ◽  
Vol 48 (02) ◽  
pp. 73-78
Author(s):  
B. Wendl ◽  
H. Winsauer ◽  
A. Walter ◽  
A. Muchitsch ◽  
H. Droschl ◽  
...  

2011 ◽  
Vol 24 (03) ◽  
pp. 171-176
Author(s):  
L. Kriegl ◽  
T. Kirchner

Pneumologie ◽  
2010 ◽  
Vol 64 (07) ◽  
pp. 446-447 ◽  
Author(s):  
R. Koch ◽  
I. Hennig-Pauka ◽  
H. Gasse

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