abdominelles aortenaneurysma
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2020 ◽  
Author(s):  
T. Schmitz-Rixen ◽  
M. Steffen ◽  
D. Böckler ◽  
R. T. Grundmann

Zusammenfassung Zielsetzung Die Daten für das Jahr 2019 des Registers „Abdominelles Aortenaneurysma“ (AAA) des Deutschen Instituts für Gefäßmedizinische Gesundheitsforschung (DIGG) der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin werden vorgestellt. Methodik Im Jahr 2019 beteiligten sich an dem Register insgesamt 109 Kliniken. Für die offene Versorgung (OR) des intakten AAA (iAAA) gaben 78 (71,6 %) Kliniken, für die endovaskuläre Versorgung (EVAR) des iAAA 102 (93,6 %) Kliniken Daten ein. Für das rupturierte AAA (rAAA) wurden von 36 Kliniken (33,0 %) (EVAR) bzw. 50 (45,9 %) Kliniken (OR) Patienten gemeldet. Ausgewertet wurden die Daten von 1967 stationär behandelten Patienten. Von den insgesamt 1793 iAAA waren 1501 infrarenal (83,7 %) und 292 (16,3 %) juxtarenal gelegen. Ergebnisse 1429 iAAA (79,7 %) wurden endovaskulär und 364 (20,3 %) offen versorgt. Bei den endovaskulär versorgten Patienten mit iAAA verlief der Eingriff in 86,3 % der Fälle komplikationslos. Es verstarben insgesamt 15 Patienten (1,0 %) bis zur Entlassung. Bei den offen versorgten Patienten wiesen 67,0 % der Patienten keine Komplikationen auf. Verstorben sind insgesamt 20 Patienten (5,5 %). Bei EVAR war die Klinikletalität bei Versorgung juxtarenaler AAA mit 3,7 % signifikant höher als bei Versorgung infrarenaler AAA mit 0,6 % (p = 0,002), bei OR konnten hingegen keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Klinikletalität aufgezeigt werden (juxtarenal 4,8 %, infrarenal 5,8 %; p = 0,470). Von den 174 Patienten mit rAAA wurden 80 (46,0 %) endovaskulär und 94 (54,0 %) offen versorgt. Bei EVAR sind 20,0 % der Patienten während des stationären Aufenthalts verstorben, bei OR 36,2 %. Schlussfolgerung Die Ergebnisse des Jahres 2019 zu Klinikletalität und Morbidität bei endovaskulärer und offener Versorgung des iAAA bestätigen weitgehend die publizierten Ergebnisse für die Jahre 2013 bis 2018. Beim rAAA sind die Ergebnisse der einzelnen Jahresberichte hingegen widersprüchlich, die kleinen berichteten jährlichen Fallzahlen erlauben nur Aussagen über größere Zeiträume.


2020 ◽  
pp. 271-281
Author(s):  
Johannes Hoffmann ◽  
Markus Rehm ◽  
Tobias Pfaffendorf

2020 ◽  
Vol 25 (03) ◽  
pp. 125-125

Kim LG. et al. Optimizing Surveillance and Re-intervention Strategy Following Elective Endovascular Repair of Abdominal Aortic Aneurysms. Ann Surg 2019; Oct 7. [Epub ahead of print] Bei elektiven Eingriffen zur Reparatur von abdominellen Aortenaneurysmen (AAA) führt die endovaskuläre Implantation von Stentgrafts (EVAR, endovaskuläre Aortenreparatur) im Vergleich zur offenen Operation zu einer höheren kurzfristigen Überlebensrate. Höhere Komplikationsraten erhöhen jedoch die Kosten und die langfristige Sterblichkeit. Kim et al. vergleichen die postoperative Überwachungsstrategie der EVAR-1-Studie mit 5 alternativen Modellen.


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