renale clearance
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2019 ◽  
Vol 23 (S 01) ◽  
pp. S12-S16
Author(s):  
Ulf Janssen

ZUSAMMENFASSUNGDialysepatienten entwickeln sowohl einen absoluten als auch funktionellen Eisenmangel. Dabei spielen Hepcidinspiegel, die durch Inflammation und eine verminderte renale Clearance erhöht sind, eine zentrale Rolle. Diese führen zu einer Hemmung der enteralen Eisenresorption und der Eisenfreisetzung aus dem retikuloendothelialen System (RES). Bei Hämodialysepatienten treten verfahrensbedingte Eisenverluste hinzu. Im Gegensatz zu Peritonealdialysepatienten ist eine orale Eisentherapie bei Hämodialysepatienten i. d. R. nicht effektiv und eine intravenöse (i. v.) Gabe erforderlich. Dafür stehen dextranbasierte und dextranfreie Eisen(III)-Zucker-Komplexe zur Verfügung, die sich hinsichtlich der maximal applizierbaren Menge und der Häufigkeit von Nebenwirkungen unterscheiden. Vorteilen einer i. v. Eisentherapie wie einer Reduktion der Dosis Erythropoese stimulierender Agenzien (ESA) und von Bluttransfusionen stehen potenzielle Risiken wie Überempfindlichkeitsreaktionen, eine Eisenüberladung, oxidativer Stress und Infektionen gegenüber. Während die KDIGO-Leitlinien aus dem Jahre 2012 eine Eisentherapie bei einer Transferrinsättigung (TSAT) von maximal 30 % und einem Serum-Ferritin von unter 500 ng/ml empfehlen, haben sich in vielen Zentren in der klinischen Praxis die angestrebten oberen Ferritingrenzwerte nach oben verschoben. Aktuelle Daten der PIVOTAL-Studie zeigen, dass eine proaktive hochdosierte Eisentherapie á 400 mg i. v. pro Monat bei einer TSAT von unter 40 % und einem Serum-Ferritin von maximal 700 ng/ml klinische Endpunkte wie die Mortalität und kardiovaskuläre Ereignisse reduziert, ohne zu einer Zunahme von Infektionen zu führen.


1991 ◽  
Vol 11 (03) ◽  
pp. 132-136 ◽  
Author(s):  
H. Grötsch ◽  
H. G. Luus ◽  
B. H. Meyer ◽  
B. Rosenkranz ◽  
H.-J. Röthig

ZusammenfassungRekombinantes Hirudin (HBW 023) wurde in Dosierungen von 0,01 bis 0,5 mg/kg Körpergewicht intravenös bei 40 gesunden Freiwilligen auf Toleranz, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik hin untersucht. Bei klinischen, ophthalmoskopischen, klinisch-chemischen und hämatologischen sowie EKG-Untersuchungen ergaben sich keine Hinweise auf Unverträglichkeit. Antikörper gegen Hirudin oder verunreinigende Hefeproteine konnten bei mehrfachen Untersuchungen nach Gabe von Hirudin nicht nachgewiesen werden. Hirudin zeigte eine lineare Kinetik mit dosisproportionalem Anstieg von Cmax und AUC. Die Eliminationshalbwertszeit lag bei etwa einer Stunde, die totale Clearance bei etwa 200 ml/min, die renale Clearance bei 90 ml/min. 50% der gegebenen Dosis wurden als Hirudin im Urin wiedergefunden. Hirudin bewirkte eine plasmaspiegelabhängige Verlängerung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit.


1969 ◽  
Vol 47 (21) ◽  
pp. 1157-1166 ◽  
Author(s):  
P. Kramer ◽  
B. Willms ◽  
J. Horenkamp ◽  
F. Scheler
Keyword(s):  

1968 ◽  
Vol 46 (5) ◽  
pp. 264-266 ◽  
Author(s):  
H. U. Pixberg ◽  
W. Wigger ◽  
D. Emrich ◽  
F. Scheler
Keyword(s):  

1967 ◽  
Vol 22 (1) ◽  
pp. 70-84 ◽  
Author(s):  
B. Duhm ◽  
W. Maul ◽  
H. Medenwald ◽  
K. Patzschke ◽  
L. A. Wegner ◽  
...  

Es wurde die Verteilung der Aktivität in der Ratte nach oraler und intravenöser Applikation (50 mg/kg) von ᴅʟ-α-Methyl-Dopa sowie seiner optischen Isomeren untersucht. Nach intravenöser Applikation werden sowohl die ᴅ-Form als auch die ʟ-Form schnell (T½ < 1 h) und mit unterschiedlicher Geschwindigkeit eliminiert. Nach oraler Applikation des Racemats steigt daher der Aktivitätsgehalt im Tier ohne Magen-Darmtrakt 1 bis 2 h post appl. - trotz einer insgesamt resorbierten Menge von rund 25% - nur auf etwa 10% der applizierten Aktivität an. Etwa ab 10 h post appl. läuft die Elimination des Racemats wesentlich langsamer und für die einzelnen Organe mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ab; 2 d post appl. ist der Aktivitätsgehalt im Tier ohne Magen-Darmtrakt, der überwiegend auf Metaboliten des L-α-Methyl-Dopa zurückzuführen sein dürfte, für beide Applikationsarten unter 1% abgesunken.Nach intravenöser Applikation von L-α-Methyl-Dopa befinden sich in den meisten Organen höhere Aktivitätskonzentrationen als nach Gabe der D-Form, besonders ausgeprägt im Gehirn, Nebennierenmark und Muskel sowie in der Niere; 24 h nach Applikation der L-Form enthält das Nebennierenmark wesentlich höhere Aktivitätskonzentrationen als alle anderen gemessenen Organe.Ergänzend zu den radioaktiven Messungen wurde gleichzeitig in einigen Versuchen für bestimmte Organe der Gehalt an unveränderter Substanz mit Hilfe eines fluorometrischen Verfahrens bestimmt, und zwar nach intravenöser Applikation von 5 und 50 mg/kg der optischen Isomeren. Entsprechend der insgesamt geringen Metabolisierung enthalten z. B. das Serum und die Niere bis zu etwa 2 h post appl. überwiegend unverändertes α-Methyl-Dopa. Andererseits bestehen jedoch Hinweise, daß die in anderen Organen z. B. im Gehirn, im Muskel und in der Leber vorhandene Aktivität nach Gabe der ʟ-Form möglicherweise bereits zu dieser Zeit in erheblichem Maße auf Metaboliten zurückzuführen ist. Die im Plasma im Bereich 2 bis 180 min nach Applikation beobachteten Substanzkonzentrationen lassen sich durch ein Modell mit zwei Verteilungsräumen beschreiben und ergeben auf diesem Wege Hinweise, daß die renale Clearance für ʟ-AMD und D-AMD gleich ist und in der Größenordnung der Inulin-Clearance liegt.Die ganztier-autoradiographischen Untersuchungen nach Applikation des Racemats sowie der optischen Isomeren geben die Verteilung der Substanz bzw. ihrer Metaboliten im Tierkörper in situ wieder und lassen differenzierte Aktivitätsverteilungen in einzelnen Organen sichtbar werden. Diese zeigen sich besonders ausgeprägt im Gehirn, in der Nebenniere, der Haut und der Niere.


1965 ◽  
Vol 49 (4) ◽  
pp. 510-524 ◽  
Author(s):  
J. Gfeller ◽  
W. Siegenthaler

ABSTRACT Metabolism and excretion of aldosterone in six normal persons were investigated with the renal clearance method. At normal levels of urine flow (0.5–1.2 ml/min), the reabsorption of free aldosterone in the kidney is 90–95 %, ranging thus in the same order of magnitude as the reabsorption of cortisol. The average clearance of the 3-oxo-conjugate exceeds renal plasma flow by 70 %. Therefore it can be assumed that free aldosterone is converted to the 3-oxo-conjugate by the kidney. The renal clearance of the tetrahydroaldosterone glucuronide was on the average 138 % of the thiosulfate clearance or glomerular filtration rate. The concept of renal clearance properly used cannot be applied to the excretion of the metabolites of aldosterone which apparently are produced to some extent by the kidneys themselves.


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