digitale methoden
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(FIVE YEARS 1)

Praxis ◽  
2021 ◽  
Vol 110 (15) ◽  
pp. 851-854 ◽  
Author(s):  
Manuel Amann ◽  
David Blum

Zusammenfassung. Palliative Care wird immer digitaler. Der Artikel beleuchtet, wie digitale Ansätze helfen können bei der Identifikation von Patientinnen und Patienten, die für Angebote der Palliative Care qualifizieren und diese in Anspruch nehmen möchten. Digitale Ansätze können zum Monitoring von Patientinnen und Patienten durch Apps und Wearables eingesetzt werden, aber auch in der psychosozialen und spirituellen Begleitung werden digitale Methoden wichtiger. An einem Fall wird der therapeutische Einsatz von virtueller Realität dargelegt. Die Arbeitsorganisation – und seit der Coronakrise auch die Lehre – ist digital geworden. Bei allen Vorteilen müssen aber auch die möglichen Nachteile betrachtet werden, welche die Digitalisierung mit sich bringt.


2021 ◽  
Vol 69 (1) ◽  
pp. 25-45
Author(s):  
Richard Rogers

Ziel dieses Aufsatzes ist es, ein Grundverständnis von digitalen Methoden und ihrer Anwendung zu vermitteln, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von Software bei dieser Art der Forschung. Dazu wird in einem ersten Schritt argumentiert, warum es bei einer Forschung mittels digitaler Methoden nicht darum geht, Webdaten im Vergleich mit der sozialen Welt jenseits des Webs zu „überprüfen“. Vielmehr geht es darum, das Web in seiner eigenen Spezifik für die Forschung nutzbar zu machen. Entsprechend setzen digitale Methoden bei „nativ“, d. h. originär digitalen Daten an und unterscheiden sich so von anderen Methoden des Computational Turn in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Dies konkretisiert sich in der Forschungspraxis der digitalen Methoden, die anhand der Nutzung des Internet Archive, der Google Websuche, von Wikipedia, Facebook, Twitter und YouTube sowie plattformübergreifenden Studien veranschaulicht wird. Solche Beispiele machen deutlich, dass es bei digitalen Methoden um eine spezifische „Wiederverwendung“ von Online-Daten geht, ähnlich wie bei anderen non-responsiven Methoden.


2020 ◽  
Vol 6 (2020) ◽  
pp. 1-17
Author(s):  
Anselm Küsters
Keyword(s):  

Dieser Artikel verwendet das verhaltensökonomische Konzept der Heuristik, um die durch Narrative verzerrte Wahrnehmung von ökonomischen Sachverhalten zu analysieren. Vier Fallbeispiele aus der jüngeren wirtschaftsgeschichtlichen Debatte um Wirtschaftskrisen zeigen auf, dass Narrative nicht nur eine positive gemeinschaftsstiftende Funktion erfüllen, sondern auch im negativen Sinne grenzüberschreitende wirtschaftspolitische Kooperation erschweren können. Wie und an was wir uns erinnern sowie die Narrative, die wir auf Grundlage dieser Erinnerungen konstruieren, sind somit für ein Verständnis aktueller wirtschaftspolitischer Präferenzen unerlässlich. Daher wird eine um wirtschaftsgeschichtliche Fallstudien und digitale Methoden angereicherte Forschung über die Zusammenhänge zwischen Narrativen und ökonomischem Verhalten benötigt.


KWALON ◽  
2020 ◽  
Vol 25 (2) ◽  
Author(s):  
Jeanine Evers
Keyword(s):  

In deze rubriek worden zowel methodologieboeken besproken als onderzoeksrapportages, bij voorkeur van Nederlandstalige auteurs. Auteurs krijgen de gelegenheid om op een recensie te reageren. Op de website www.kwalon.nl worden regelmatig boeken ter recensie aangeboden. Wie een boek wil bespreken (al dan niet uit dat aanbod), kan zich richten tot Irene Jonkers: [email protected].


Author(s):  
Dan Verständig ◽  
Jens Holze

Ausgehend davon, dass digitale Medien konstitutiv für soziale und kulturelle Räume sind, thematisiert der Beitrag thesenartig zwei zentrale Aspekte der erziehungswissenschaftlichen Online-Forschung. Zum einen wird die Bedeutung von onlineethnografischer Forschung im Horizont digitaler Medialität diskutiert, die als eine Methodologie den Blick auf die Formstrukturen von digitalen Medien und deren kulturellen und sozialen Rahmungen ermöglicht. Zum anderen erfordert der Umgang mit digitalen Daten eine methodische und methodologische Reflexivität hinsichtlich ihrer strukturellen Einbettung und Beschaffenheit. Hierbei wird gezielt auf die Frage abgezielt, wie man mit den technologischen Infrastrukturen überhaupt umgeht und welche Rolle nicht nur Daten, sondern auch digitale Methoden für die Erziehungswissenschaft spielen. Beide Thesen stehen in einer Wechselbeziehung. Es geht im Beitrag darum, die Verschränkungen deutlich zu machen und für einen reflexiven Umgang mit digitalen Daten, Methoden und Methodologien zu plädieren.


2020 ◽  

Der vorliegende Band präsentiert die Vorträge einer Bamberger Tagung aus dem Jahr 2018 zu Fragen der Digital Humanities in der germanistischen Mediävistik. Zwar sind digitale Methoden und Objekte schon jetzt integraler Bestandteil mediävistischer Forschung und Lehre; doch stellen Probleme zum Beispiel der Optimierung von Datenbanken, der Langzeitarchivierung und Verfügbarhaltung von Projektdaten und –strukturen oder die Erstellung multifunktionaler Editionen in Verbindung mit der Dokumentation der Überlieferungsgeschichte die Forschung vor große Herausforderungen ebenso wie die unverzichtbare Intensivierung der Kooperation zwischen (mediävistischen) Geistes- und Kulturwissenschaften und (Kultur-)Informatik, wie die hier versammelten Beiträge renommierter Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dokumentieren.


Author(s):  
Mareike König

Der digitale Wandel verändert das geisteswissenschaftliche Arbeiten ganz grundlegend: Recherchieren, Organisieren, Schreiben, Präsentieren und Veröffentlichen wird mittlerweile selbstverständlich per Computer erledigt. Computergestützte Forschung greift jedoch sehr viel tiefer in die Kultur der geisteswissenschaftlichen Fächer ein. Sie umfasst die Entwicklung, Anwendung und systematische Erforschung von digitalen Techniken, Methoden und Medien zur Beantwortung geisteswissenschaftlicher Fragestellungen. Die transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Informatik und Geisteswissenschaften verläuft dabei nicht spannungsfrei. Denn digitale Methoden können zwar zur Entwicklung eines kohärenten Arguments beitragen, sie können es aber nicht alleine entwickeln. Dieser Beitrag zeigt Anwendungen und Praxisbeispiele in den Geschichtswissenschaften aus den Bereichen digitalisierte Quellensammlungen und digitale Editionen, qualitative und quantitative Textanalyse sowie Netzwerkanalysen und Visualisierungen und fragt, was digitale Methoden zur biographischen Forschung beitragen können. Er diskutiert außerdem zentrale Herausforderungen der computergestützten Forschung für die Geisteswissenschaften wie etwa die Kombination von klassischen und digitalen Methoden und die Verflechtung verschiedener Analyseformen und Interpretationen und resümiert, warum das Erarbeiten einer neuen digitalen Heuristik lohnenswert ist.


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