evidenzbasierte bildungspolitik
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2018 ◽  
Vol 19 (3) ◽  
pp. 167-184 ◽  
Author(s):  
Stephan L. Thomsen ◽  
Silke Anger

ZusammenfassungÖkonomische Argumentationsketten haben für bildungspolitische Entscheidungen in Deutschland seit den späten neunziger Jahren an Gewicht gewonnen. Insbesondere die viel diskutierten Reformen der Schulzeitverkürzung am Gymnasium von neun auf acht Jahre (Turbo-Abitur/G8-Reform) wurden ökonomisch begründet. Obwohl eine Vielzahl wissenschaftlicher Ergebnisse zu den Wirkungen des G8 verdeutlicht, dass eine Rückkehr zu G9 insgesamt nicht mit positiven Effekten verbunden sein dürfte, haben fünf Bundesländer kürzlich die neuerliche Verlängerung der Gymnasialschulzeit um ein Jahr beschlossen. Dies kann man als schwindenden Einfluss bildungsökonomischer Argumente in der politischen Entscheidungsfindung bewerten. Verantwortlich dafür sind nicht zuletzt das deutsche Wissenschaftssystem sowie seine Ökonominnen und Ökonomen. Eine Verbesserung der Anreize zur Beteiligung an wissenschaftlicher Politikberatung und Öffentlichkeitsarbeit, auch durch referierte deutschsprachige Publikationen, erscheint dringend geboten, um die ökonomischen Folgen in künftigen politischen Entscheidungen zu berücksichtigen.


2016 ◽  
Vol 19 (S1) ◽  
pp. 129-146 ◽  
Author(s):  
Rainer Bromme ◽  
Manfred Prenzel ◽  
Michael Jäger

2014 ◽  
Vol 17 (S4) ◽  
pp. 3-54 ◽  
Author(s):  
Rainer Bromme ◽  
Manfred Prenzel ◽  
Michael Jäger

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