empirische bildungsforschung
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2021 ◽  
Vol 43 (1) ◽  
pp. 41-50
Author(s):  
Katharina Maag Merki

Der Aufschwung der empirischen Bildungsforschung im deutschsprachigen Raum in den letzten zwanzig Jahren steht in einem Zusammenhang mit den Ergebnissen der international vergleichenden Leistungsstudien wie PISA und TIMSS, der Implementation neuer Steuerungsformen sowie mit umfangreichen strukturellen Massnahmen. In diesem Artikel erfolgt zunächst eine Auseinandersetzung mit der «empirischen Bildungsforschung» als Forschungsfeld. In einem zweiten Schritt werden aktuelle Forschungslücken beschrieben. Forschungsbedarf kann in theoretischer und methodischer Perspektive und bezüglich der Klärung der Fragen nach den Bedingungsfaktoren und Effekten von Bildungsprozessen identifiziert werden. Des Weiteren wird für den Aufbau einer Forschungsinfrastruktur für Bildungsforschung plädiert.


2017 ◽  
Vol 46 (1) ◽  
pp. 4-21 ◽  
Author(s):  
Enno Aljets ◽  
Thomas Hoebel

Zusammenfassung:Der Artikel zielt darauf ab, Grundzüge einer Methodologie prozessualen Erklärens (MpE) zu erörtern, die erstens gegenstandsoffen ist, sich zweitens in Bezug auf sozialtheoretische Prämissen möglichst wenig einschränkt und drittens generalisierende Aussagen erlaubt, die vom jeweils untersuchten Gegenstand abstrahieren. Der Begriff des Timings fungiert als explanatorisches Schlüsselkonzept. Die Erklärung setzt voraus, das interessierende Geschehen zunächst möglichst detailliert zu rekonstruieren. Während die basale Rekonstruktion dazu dient, die Sequenzialität der Ereignisse zu beschreiben, hat die komplexe Rekonstruktion zum Ziel, Verschachtelungen und Interferenzen der Sequenzen zu eruieren, die zusammengenommen das erklärungsbedürftige Phänomen bilden. Maßgeblich inspiriert ist die MpE durch zwei sehr unterschiedliche Untersuchungsfälle: (a) Massenerschießungen und (b) Empirische Bildungsforschung. Die Studien haben jedoch gemeinsam, dass die Verlaufsform des Wendepunkts zur prozessualen Erklärung der Ereignisse dient. Die Forschungsperspektive ist, weitere Verlaufsformen sozialen Geschehens in den hier vorgeschlagenen Ansatz einzubeziehen.


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