joachim gauck
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Author(s):  
Andriy Redkva

The research is based on the analysis of phonemic combinations – the study of initial consonant combinations in German with a single method taking into account all the basic parameters of phonosemantics. The language sounds are connected to the non-sound imagery. The consciousness of speakers reflects the objectively existing patterns in a sound system of the language. Not only the reflections but also the facts of the speakers’ consciousness are significant for the research. The paper is dedicated to the research of the German phonemic word combinations (e.g. phonesthemes [bl-], [br-], [dr-], [fl-], [fr-], [gl-], [gn-]…, the total number is 29 units), and the material of the research is speeches of German politicians (Angela Merkel and Joachim Gauck) and Austrian politicians (Alexander Van der Bellen and Heinz Fischer). For the research, a sample of 30 speeches of each politician, which embraced different topics, was conducted. The total number of the word usage was determined in every speech. The speeches bring up such subjects, which make an average citizen anxious, as “war”, “economics”, “culture” and “politics”. The detected phonemic vocabulary was initially processed in separate speeches, and then this same phonemic vocabulary was processed in accordance with the topic to which a certain speech belongs. Then, speeches according to their subject, idea, and influence on a listener were grouped in relation to their emotional and connotative perception on the scale of "evaluation". They were divided into positive, negative and neutral. In the study, it was discovered which exactly the phonetic vocabulary is considered to be either positive or negative, and how it affects the perception of speech in general. It was also determined which phonesthemes are more commonly used in publicistic texts.


Author(s):  
Nils Steffensen
Keyword(s):  

Die Studie untersucht die Rezeption des Thukydides und deren geschichtspolitische Funktion in Dror Zahavis Biopic Das Geheimnis der Freiheit (2020), das vom Scheitern der 1974 von Berthold Beitz bei Golo Mann in Auftrag gegebenen Biographie über Alfried Krupp v. Bohlen und Halbach erzählt. In dem Film werden – so die These – bundesrepublikanische Kontroversen über Modi des Umgangs mit dem Nationalsozialismus (re-)inszeniert. Dieses Thema besitzt wegen gesellschaftlicher Wandlungsprozesse auch in der Gegenwart, in der sich die Frage nach der Stellung des Nationalsozialismus im Geschichtsbewusstsein neu stellt, eine hohe gesellschaftsdidaktische Relevanz. Als zentrale Argumentationsfigur der Protagonisten im Film dient ein zum Sprichwort mutierter Satz aus dem Epitaphios des Perikles (Thuk. 2,43,4). Die Untersuchung weist nach, wie der Film bei der Nutzung des Zitats in Bezug auf Beitz’ Biographie eine Deutungstradition fortschreibt, die Berthold Beitz selbst begründet hat und die von seinem Biographen Joachim Käppner und Bundespräsident Joachim Gauck in das kulturelle Gedächtnis der Bundesrepublik eingeführt worden ist. Es zeigt sich, dass Das Geheimnis der Freiheit seine geschichtspolitischen Ziele nur durch eine fundamentale Manipulation am Wortlaut des Thukydides erreicht, damit jedoch seine erkenntnistheoretischen Prämissen und sein Plädoyer für Professionalität im Umgang mit der Geschichte konterkariert. Der Name des Thukydides, dessen Autorität der Film als historiographische Instanz in Anspruch nimmt, wird so zu einem Etikett ohne Substanz. Durch die unsachgemäße Berufung auf sein Werk werden überdies effektivere, in der deutschen Geschichtskultur angelegte Zugänge zur Debatte über die künftige Bedeutung der nationalsozialistischen Vergangenheit blockiert. Perspektiven für eine konstruktive Rezeption des Thukydides im gesellschaftlichen Diskurs über die Geschichte sieht der Aufsatz im Verzicht auf das Konzept einer historia magistra vitae, das auf der Einebnung von Alteritäten zwischen Vergangenheit und Gegenwart fußt, sowie in der Nutzung des Reflexionspotentials, das Thukydides’ Darstellung bietet und das auch in seinem „Methodenkapitel“ (1,20-3) eingefordert wird. Zumindest auf diese Weise besitzt Thukydides eine orientierungsstiftende Aktualität für die Bundesrepublik.


Author(s):  
Verena Meier
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Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen, der zweitgrößten Opfergruppe nationalsozialistischer Gewaltverbrechen, spielt in der bundesdeutschen Erinnerung nur eine marginale Rolle. Bundespräsident Joachim Gauck äußerte 2015, dass ihre Geschichte in einem „Erinnerungsschatten“ liege. Das Regionalbeispiel Gudendorf zeigt indes, dass dies nicht überall der Fall war, die Erinnerung an sowjetische Kriegsgefangene mitunter gar aktiv geschichtspolitisch genutzt wurde. In Anlehnung an das Analyseraster der „Geschichtspolitik“ werden die durch Erinnerungspraktiken vermittelten „Geschichtsbilder“ unterschiedlicher Akteure untersucht, die ab 1945 in drei Phasen Geschichtsdeutungen für politische Zwecke nutzten: In der ersten Phase bis 1949 errichteten die britische Militärregierung und die sowjetische Militärkommission ein Ehrenmal für die verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen. Die zweite Phase von 1949 bis 1983, in der Gudendorf seine zentrale Rolle erhielt, war vom erinnerungspolitischen Engagement der Bundesregierung, der schleswig-holsteinischen Landesregierung und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge geprägt. In einer dritten Phase ab 1983 nutzte die Graswurzelinitiative „Blumen für Gudendorf“ die Gedenkstätte als Plattform, um an das Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener in deutschem Gewahrsam zu erinnern und gleichzeitig vor einem erneuten Krieg zu warnen. Da die meisten Mitglieder dieser Initiative auch in der Friedensbewegung aktiv waren, verbanden sich Bemühungen um die historische Aufarbeitung und erinnerungskulturelle Praktiken im Kontext des Kalten Krieges mit politischer Agitation. Die Auseinandersetzungen um die ersten beiden Denkmäler, ihre Gestaltung und die durch sie vermittelten „Geschichtsbilder“, die vor dem Hintergrund der Berlin-Blockade und der Errichtung der Berliner Mauer ausgetragen wurden, machen dies ebenso deutlich wie die Friedensbewegung und die Initiative „Blumen für Gudendorf“, die im Kontext des NATO-Doppelbeschlusses von 1979 zu sehen sind. Gefragt wird ferner, inwieweit Geschichtsbilder über verschiedene Akteursgruppen und Phasen hinaus transferiert wurden, welche Motivationen jeweils hinter den verschiedenen Erinnerungspraktiken standen und in welchem Kontext sie zu verstehen sind. In den ersten beiden Phasen wurde vor allem über die Verwendung nationaler Symboliken, die Bezeichnung der Opfer und der Umstände ihres Todes in deutscher Kriegsgefangenschaft gestritten: Während die sowjetische Gräberkommission betonen wollte, dass Sowjetmenschen „in faschistischer Gefangenschaft“ gestorben seien, forderten mehrere Kreise in Schleswig-Holstein und Niedersachsen, es müsse „in deutscher Gefangenschaft“ heißen. Schließlich sprach die Inschrift verschleiernd von „sowjetischen Bürgern“, stand aber im Einklang mit dem nationalen Narrativ der Sowjetunion, in dem die Partisanen und Rotarmisten als Befreier Europas vom „Faschismus“ geehrt wurden, während Kriegsgefangene als potenzielle „Vaterlandsverräter“ galten. Das zweite Denkmal bot keinen Hinweis auf die Todesumstände der Gefangenen und entsprach dem Verlangen der frühen Bundesrepublik, deutsche Schuld zu beschweigen bzw. einen „Schlussstrich“ zu ziehen. Mit dem Ausbau zur zentralen Gedenkstätte für sowjetische Kriegsgefangene in Schleswig-Holstein und den Umbettungen sowjetischer Kriegsgefangener aus dem ganzen Bundesland um 1958 gelangte das Landesinnenministerium zu der Erkenntnis, dass in Gudendorf während des Krieges rund 3 000 sowjetische Kriegsgefangene verstorben seien und die Zahl der Opfer eine erheblich größere Dimension hatte als die 40 bis 350 Toten, von denen man in den frühen Nachkriegsjahren ausgegangen war. Die höhere Zahl propagierten vor allem die Akteure der dritten Phase, die sich für eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen an den sowjetischen Kriegsgefangenen einsetzten. Das dabei geprägte Bild vom „Sterbelager“ in Gudendorf ist bis heute wirksam, obwohl neue Forschungen dies inzwischen differenzieren und widerlegen konnten. Schlagwörter: Sowjetische Kriegsgefangene, Denkmäler, sowjetische Gräberkommission, Kalter Krieg, Geschichtspolitik.


2019 ◽  
Vol 27 ◽  
pp. 159-160
Author(s):  
Katarzyna Gelles
Keyword(s):  

2018 ◽  
Vol 3 (4) ◽  
pp. 29-31
Author(s):  
Uwe Genge
Keyword(s):  

Zusammenfassung. Erfasst, verfolgt und vernichtet – so heißt die Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, die in Zusammenarbeit mit der Stiftungen „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ und „Topographie des Terrors“ erstellt und 2014 im Deutschen Bundestag unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet wurde.


2017 ◽  
pp. 35-38
Author(s):  
Alex Ovsienko

The discussions on the ban on burka in Germany started on November the 15 th. 2015 as the party convention of the CSU (a Bavarian part of the ruling CDU) demanded on its party convention to pass the law which would ban the wearing on facial veils in Germany. In the next months the discussion intensified in Germany as more and more politicians got involved in the debate , like the prominent German member of the Free Democratic Party Alexander Graf Lamsdorf or Wolfgang Kubicki, the vice chairman of the FDP which were both in favor of the ban, on the other side there are German politicians like the President of Germany Joachim Gauck or the German minister of justice Heiko Maas who were opposed to ban the wearing of facial veils in Germany.


Subject Prospects for peace in Mali Significance French Prime Minister Manuel Valls visited Bamako on February 18-19, just days after German President Joachim Gauck, to reiterate international support for Mali. Western governments are concerned about the threat from jihadist groups operating in the country's Saharan north and their potential for developing links with Islamic State group (ISG) in Libya. Despite the expanded terrorism threat, there have been some positive developments: the peace process in the north has taken major strides forward and decentralisation aimed to underpin peace has advanced. Impacts International partners will reinforce security efforts. To combat the risk of terrorism in Bamako, the authorities will encourage the public to report suspicious activity at community level. Regional elections will offer non-jihadist former rebel leaders a chance to assume a share of power locally.


2014 ◽  
Vol 32 (3) ◽  
pp. 86-97 ◽  
Author(s):  
Jackson Janes

Angela Merkel remains arguably the most powerful politician in Europe, now in her third term as chancellor. While she enjoys popularity at home, seen as pragmatic and reliable, she faces numerous outward expectations and pressures that challenge Germany's foreign policy of restraint. Some argue that Germany does not pull its weight in foreign policy, particularly militarily, or at least is reluctant to do so. This view is not only an external one, but also is shared by Germany's leaders—both Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier and President Joachim Gauck, among others, have expressed their desire for an increased German role in the world. Many politicians, however, do not see an advantage to focusing on foreign issues in their export-heavy economy. Other challenges, including disillusionment among Germans regarding their tenuous relationship with Russia and damaged trust between the U.S. and Germany as a result of the NSA scandal, will force Merkel to set an agenda that balances domestic concerns with her allies' expectations.


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