volksrepublik china
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2022 ◽  
Vol 51 (1) ◽  
pp. 36-39
Author(s):  
Britta Kuhn

Die geopolitischen Spannungen um Taiwan haben 2021 zugenommen. Ihre Ursachen reichen historisch weit zurück. Jahrzehntelang schützte ein komplizierter Kompromiss zwischen Washington, Peking und Taipeh vor Krieg. Aber Taiwans Bevölkerung hat sich von der Volksrepublik China entfremdet. Kann die Insel dank ihrer überlegenen Chiptechnologie eigenständig bleiben? Ökonomisch läge der politische Status-quo-Erhalt weiterhin im Interesse aller Akteure.


2021 ◽  
Vol 28 ◽  
Author(s):  
Qingyang Zhou
Keyword(s):  

Eine enge Beziehung zur Volksrepublik China (VRC) spielte eine wichtige Rolle in der Außenpolitik der DDR am Anfang des Kalten Krieges. Der ostdeutsche Staat charakterisierte ihre Allianz mit der VRC mit ideologischen Symbolen wie „Freundschaft“, „Brüderlichkeit“ und sogar „Liebe“. Dennoch diente ein positives China-Bild weniger dem tiefgehenden Verständnis der chinesischen Lebensart als vielmehr der Legitimierung der DDR bzw. der Kennzeichnung der ostdeutschen Weltoffenheit und internationalen Anerkennung. Die kulturwissenschaftliche Theorie des Orientalismus, die Entwicklung der Gattung Reiseliteratur und die neue Konzeption von Rasse in der DDR in Betracht ziehend, analysiert die vorliegende Arbeit Gerhard Kieslings und Bernt von Kügelgens Reisebericht China (1957) als ein repräsentatives politisches Produkt, das direkt von der kurzfristigen Faszination der DDR für China inspiriert wurde. Die Abhandlung erklärt, dass die DDR einerseits eine vielversprechende neue Volksrepublik vor Augen führt, die als Folie der ostdeutschen Imagination für eine ideale sozialistische Gesellschaft in der Aufbauphase inszeniert wird. Andererseits schildern die Autoren ausführlich den Machtmissbrauch durch das Kaisertum sowie die gedankliche Rückst.ndigkeit der normalen Bürger in den dunklen Zeiten Chinas, was zur Abgrenzung und Abwertung des Anderen im Gegensatz zum Eigenen beisteuerte. In dieser Hinsicht verweist der Reisebericht auf einen Neo-Orientalismus, der China zwar oberflächlich als einen schnell heranwachsenden sozialistischen „Bruderstaat“ anerkennt, aber gleichzeitig an einigen in früheren Zeiten verbreiteten rassistischen Klischees festhält.


2021 ◽  
Vol 101 (4) ◽  
pp. 311-315
Author(s):  
Britta Kuhn
Keyword(s):  
Bay Area ◽  

ZusammenfassungDie Volksrepublik China will wichtige Städte ihrer südöstlichen Küstenprovinz Guangdong eng mit Hongkong und Macao verbinden. Geplant ist ein integrierter Wirtschaftsraum, der bis spätestens 2035 eine globale Führungsrolle einnehmen soll. Die Grundidee ist nicht neu, nimmt aber zunehmend Gestalt an. Es gibt allerdings auch große Hindernisse.


2020 ◽  
Vol 4 (3) ◽  
pp. 245-257
Author(s):  
Heribert Dieter

ZusammenfassungInnerhalb der Europäischen Union ist Deutschland der wichtigste Akteur, dessen Gewicht in der gegenwärtigen Krise noch einmal gewachsen ist. Auch für die Artikulation europäischer Positionen in der internationalen Politik hat Deutschland eine hohe Bedeutung. Allerdings bedeutet dies noch lange nicht, dass Deutschland eine akzeptierte Führungsmacht ist. Deutsche Außenpolitiker geben zwar stets vor, im Interesse aller Europäer zu handeln und betonen auch regelmäßig die Bedeutung multilateralen Foren. Indessen fällt auf, dass die deutsche Außenpolitik sich vor allem an den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands orientiert und etwa in der Frage des künftigen Umgangs mit einer zunehmend aggressiv auftretenden Volksrepublik China eine gemeinsame europäische Reaktion erschwert.


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