bariatrische operationen
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2021 ◽  
Author(s):  
Laura Flükiger ◽  
Andreas Thalheimer ◽  
Diana Vetter ◽  
Jeannette Widmer ◽  
Ralf Joukhadar ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Bariatrische Operationen werden weltweit immer häufiger und somit zunehmend an Frauen in reproduktionsfähigem Alter durchgeführt. Das rückt postbariatrische Schwangerschaften mitsamt den damit verbundenen therapeutischen und diagnostischen Besonderheiten automatisch in den Fokus der Gynäkologie. Fragestellung Es soll der aktuelle Wissensstand zum Thema bariatrische Chirurgie und Schwangerschaft mit entsprechenden Handlungsempfehlungen gegeben werden. Material und Methode Vor dem Hintergrund der verfügbaren Literatur und der klinischen Erfahrung der beteiligten Autoren wurden die wichtigsten Aspekte zusammengefasst. Resultate Schwangerschaften nach bariatrischen Operationen kommen immer häufiger vor und erfordern im Falle einer Schwangerschaft gute Kenntnisse der unterschiedlichen Operationstechniken und der sich daraus ergebenden therapeutischen und diagnostischen Konsequenzen. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf das engmaschige Monitoring verschiedener Mikronährstoffe gelegt werden, wobei der Zeitpunkt der Schwangerschaft nach bariatrischer Operation eine wichtige Rolle spielt. Die Diagnose einer inneren Hernie nach Magenbypass ist anspruchsvoll und in Verdachtsfällen sollte frühzeitig mit einem erfahrenen adipositaschirurgischen Zentrum Kontakt aufgenommen werden. Schlussfolgerung Grundsätzlich ist eine postbariatrische Schwangerschaft für Mutter und Kind unbedenklich, solange eine professionelle und fachgerechte Betreuung der Mütter gewährleistet werden kann.


Gastro-News ◽  
2019 ◽  
Vol 6 (2) ◽  
pp. 22-23
Author(s):  
Michael Fink

2018 ◽  
Vol 16 (01) ◽  
pp. 28-35
Author(s):  
Ulf Elbelt

ZUSAMMENFASSUNGBariatrische Operationen ermöglichen einen nachhaltigen Gewichtsverlust und führen zu einer reduzierten Morbidität und Mortalität. In der Regel kann ein bariatrischer Eingriff ab einem Body-Mass-Index (BMI) von mindestens 40 kg/m2 (Adipositas Grad III) erfolgen, wenn vorher eine konservative Therapie der Adipositas zu einem nur unzureichenden Ergebnis geführt hat. Eine Indikation besteht auch bei einem BMI zwischen mindestens 35 und maximal 40 kg/m2 (Adipositas Grad II), wenn zusätzlich erhebliche Komorbiditäten vorliegen und eine konservative Therapie erfolglos blieb. Bariatrische Operationen können zur Remission eines vorbestehenden Diabetes mellitus Typ 2 führen, wobei die Remissionsrate und -dauer maßgeblich vom gewählten Operationsverfahren und der präoperativen Ausprägung des Diabetes mellitus Typ 2 abhängen. Zur Vermeidung von Mangelzuständen wird eine konsequente postoperative Supplementation mit Mikronährstoffen empfohlen. Insbesondere nach Magenbypassoperationen können das Auftreten von Hypoglykämien und eine erhöhte Frakturrate den längerfristigen Verlauf verkomplizieren.


2017 ◽  
Vol 12 (05) ◽  
pp. 372-385
Author(s):  
Matthias Weck

In den letzten Jahren wurden die Ergebnisse randomisierter kontrollierter Studien publiziert, die im 5-Jahres-Verlauf die metabolischen Effekte der bariatrischen Chirurgie mit konventionellen Formen der Gewichtsreduktion vergleichen. Diese Studien zeigen unisono, dass die bariatrische Chirurgie hinsichtlich der Besserung der diabetischen Stoffwechsellage den konventionellen Behandlungsformen signifikant überlegen ist. Die Diabetesremissionsraten variieren abhängig von Ausgangsparametern, Operationsmethode und Follow-up-Dauer zwischen 95 und 23 %.Ist Diabetes heilbar durch bariatrische Chirurgie? Die klare Antwort muss lauten: Nein, aberInsofern ist die bariatrische Chirurgie in Form von Roux-en-Y Gastric Bypass (RYGB), Laparoscopic Sleeve Gastrectomy (LSG) und den neueren Verfahren wie Omega Loop Bypass („Mini-Bypass“) oder biliopankreatische Diversion (BPD) eine wirkungsvolle therapeutische Option in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 und verringert offenbar auch das Risiko des Auftretens von mikrovaskulären Diabetesfolgekomplikationen. Je früher im Krankheitsverlauf die bariatrische Chirurgie SSherangezogen wird, desto effektiver scheinen diese Verfahren zu sein.Welche der Operationen für Patienten mit Typ-2-Diabetes am besten geeignet ist, ist derzeit nicht definitiv entschieden. Der RYGB scheint etwas effektiver zu sein. Die Verfahren der bariatrischen Chirurgie gehören in das Spektrum der differenzialtherapeutischen Überlegungen insbesondere bei adipösen Patienten mit Typ-2-Diabetes mit einem BMI > 35 kg/m².Die Mechanismen der Verbesserung der diabetischen Stoffwechsellage durch bariatrische Operationen werden anhand der aktuellen Literatur detailliert beschrieben. Die Indikationen, Kontraindikationen, Komplikationen und Therapiealgorithmen der bariatrischen Chirurgie bei Typ-2-Diabetes sind in den entsprechenden Leitlinien ausführlich dargestellt und nicht Gegenstand dieser Publikation.


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