mittleres lebensalter
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Author(s):  
Severin Haug ◽  
Raquel Paz Castro

Zusammenfassung. Zielsetzung: Vorstellen des Konzepts für ein mobiltelefonbasiertes Programm zur Förderung von Lebenskompetenzen bei Jugendlichen und Untersuchung individueller und klassenspezifischer Merkmale, welche die Teilnahmebereitschaft und den Abbruch der Programmteilnahme beeinflussen. Methodik: Datengrundlage für die Mehrebenenanalysen bildeten 2008 Lernende aus 127 Klassen an 18 Berufsfachschulen in der Schweiz, die zur Programmteilnahme eingeladen wurden und von denen 1616 (80.5 %) daran teilnahmen. Während der 6-monatigen Programmlaufzeit meldeten sich 93 Personen (5.8 %) ab. Ergebnisse: Auf Klassenebene sank die Teilnahmebereitschaft mit dem Anteil Tabakrauchender. Ein niedrigeres mittleres Lebensalter der Schüler einer Klasse war mit mehr Programmabbrüchen verbunden. Auf Individualebene waren ein weibliches Geschlecht und gelegentliches Rauschtrinken positiv, ein Migrationshintergrund und Tabakrauchen dagegen negativ mit der Teilnahmebereitschaft assoziiert. Tabakrauchende und Jugendliche mit seltener Internetnutzung über das Mobiltelefon brachen das Programm häufiger ab. Schlussfolgerungen: Die Relevanz des Programms insbesondere für männliche und für tabakrauchende Jugendliche sowie für Jugendliche mit Migrationshintergrund sollte betont werden. Interessante Programmelemente, die sich speziell an Jüngere, Tabakrauchende und Jugendliche mit seltener Internetnutzung über das Mobiltelefon richten, sollten implementiert werden.


2005 ◽  
Vol 25 (04) ◽  
pp. 391-393 ◽  
Author(s):  
W. Feichtinger ◽  
C. Kindermann ◽  
B. Prendinger ◽  
M. Böhm ◽  
W. M. Halbmayer

ZusammenfassungAntikörper gegen das antikoagulatorisch wirkende Annexin V, das in der Plazenta vorkommt, wurden in aktuellen Arbeiten in Zusammenhang mit rezidivierenden Aborten oder wiederholten Fehlversuchen von In-vitro-Fertilisierungen (IVF) gebracht und zum Teil kontrovers diskutiert. Patientinnen, Material, Methoden: Wir untersuchten die Plasmen von 56 Frauen (mittleres Lebensalter 34,7 Jahre) mit wiederholten IVF-Fehlversuchen und/oder rezidivierenden Frühaborten auf APC-Resistenz, Lupusantikoagulanzien und Antikörper gegen Annexin V, Cardiolipin oder β2-Glykoprotein-1. Ergebnisse: Das Vorkommen von APC-Resistenz war mit 14% (8/56) am häufigsten, gefolgt von erhöhten Antikörperspiegel gegen Cardiolipin (IgG/ IgM) mit 12% (7/56), Antikörper gegen β2-Glykoprotein-1 (3/56, 5%) und Annexin-V (1/56, 2%). 42 (75%) dieser Patientinnen hatten einen weiteren IVF-Versuch und erhielten niedermolekulares Heparin und/oder Azetylsalizylsäure im Falle einer APC-Resistenz, eines Lupusantikoagulanz oder eines erhöhten Antikörperspiegels gegen Cardiolipin oder β2-Glykoprotein-1. Bei den neuerlichen IVF-Versuchen resultierten 19 (34%) Schwangerschaften, davon nur 4 Frühaborte (7%). Die einzige Patientin mit erhöhter Anti-Annexin-V-Konzentration, die davor 7 frustrane IVF-Versuche hatte, erhielt während des 8. IVF-Versuchs 40 mg Enoxaparin (Lovenox®) einmal täglich subkutan und wurde schwanger. Diskussion, Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse zeigen, dass bei Frauen mit häufigen IVF-Misserfolgen eine Anti-Annexin-V-Positivität weitaus seltener vorkommt als APC-Resistenz, Lupusantikoagulanzien oder erhöhte Antikörperspiegel gegen Cardiolipin oder β2-Glykoprotein. Das IVF-Ergebnis von Frauen mit APCResistenz, Lupusantikoagulanzien oder erhöhte Antikörperspiegel gegen Cardiolipin oder β2-Glykoprotein scheint durch niedermolekulares Heparin positiv beeinflusst zu werden.


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