winkelstabile plattenosteosynthese
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Der Chirurg ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Josef Stolberg-Stolberg ◽  
Jeanette Köppe ◽  
Robert Rischen ◽  
Moritz Freistühler ◽  
Andreas Faldum ◽  
...  

ZusammenfassungNach proximaler Humerusfraktur beim alten Patienten stellen die winkelstabile Plattenosteosynthese und die inverse Schulterendoprothese zwei konkurrierende Operationsverfahren dar. Auch wenn erste klinische Studien auf eine funktionelle Überlegenheit der inversen Schulterendoprothese hindeuten, fehlt ein gesundheitsökonomischer Vergleich in der Literatur. Krankenkassendaten von 55.070 Patienten ab einem Alter von 65 Jahren, welche nach proximaler Humerusfraktur mittels inverser Schulterendoprothese oder winkelstabiler Plattenosteosynthese versorgt worden sind, wurden auf Kosten und Liegedauer untersucht. Multivariable lineare Regressionsmodelle wurden zur Beurteilung von Komplikationen und Komorbiditäten gerechnet. Die Liegedauer nach inverser Schulterendoprothese war mit 20,0 (±13,5) Tagen statistisch auffällig länger als nach winkelstabiler Plattenosteosynthese mit 14,6 (±11,4) Tagen (p < 0,001). Die Kosten pro Fall unterschieden sich mit 11.165,70 (±5884,36) EUR für die inverser Prothese und 7030,11 (±5532,02) EUR für die Plattenosteosynthese deutlich (p < 0,001). Statistisch auffällige Kostensteigerungen durch Komplikationen und Komorbiditäten unterstreichen den Bedarf an spezialisierten geriatrischen Traumazentren.


2020 ◽  
Author(s):  
Kai Fehske ◽  
◽  
Markus T. Berninger ◽  
Lena Alm ◽  
Reinhard Hoffmann ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die Versorgung von Patellafrakturen ist technisch anspruchsvoll. Auch wenn die radiologischen Ergebnisse zumeist zufriedenstellend sind, deckt sich dies häufig nicht mit der subjektiven Einschätzung der Patienten. Die klassische Versorgung mittels Drahtzuggurtung weist einige Komplikationen auf. Die winkelstabile Plattenosteosynthese hat sich in den letzten Jahren biomechanisch als vorteilhaft erwiesen. Fragestellung Von wem werden Patellafrakturen in Deutschland versorgt? Wie sieht der aktuelle Versorgungsstandard aus? Haben sich „moderne“ Osteosyntheseformen durchgesetzt? Was sind die häufigsten Komplikationen? Material und Methoden Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie der Deutschen Kniegesellschaft wurden aufgefordert, an einer Onlinebefragung teilzunehmen. Ergebnisse Insgesamt wurden 511 komplett ausgefüllte Fragebogen ausgewertet. Die Befragten sind zum größten Teil auf Unfallchirurgie spezialisiert (51,5 %) und verfügen über langjährige Berufserfahrung in Traumazentren. Die Hälfte der Operateure versorgt ≤5 Patellafrakturen jährlich. In knapp 40 % der Fälle wird die präoperative Bildgebung um eine Computertomographie ergänzt. Die klassische Zuggurtung ist noch die bevorzugte Osteosyntheseform bei allen Frakturtypen (Querfraktur 52 %, Mehrfragmentfrakturen 40 %). Bei Mehrfragmentfrakturen entscheiden sich 30 % der Operateure für eine winkelstabile Plattenosteosynthese. Bei Beteiligung des kaudalen Pols dient als zusätzliche Sicherung die McLaughlin-Schlinge (60 %). Diskussion Der Versorgungsstandard von Patellafrakturen in Deutschland entspricht weitgehend der aktualisierten S2e-Leitlinie. Nach wie vor wird die klassische Zuggurtungsosteosynthese als Verfahren der Wahl genutzt. Weitere klinische (Langzeit‑)Studien werden benötigt, um die Vorteile der winkelstabilen Plattenosteosynthese zu verifizieren.


2020 ◽  
Author(s):  
C. Gassner ◽  
F. Sommer ◽  
B. Rubenbauer ◽  
A. M. Keppler ◽  
Y. Liesaus ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die Versorgung distaler periprothetischer Femurfrakturen (PFF) stellt aufgrund des geriatrischen Patientenkollektivs eine große interdisziplinäre Herausforderung dar und erfolgt (abhängig vom Frakturtyp) häufig mittels winkelstabiler Plattenosteosynthese (WPO), wobei bisher nur wenige Daten zum klinischen Outcome existieren. Ziel der Untersuchung ist die Identifikation von Risikofaktoren für ein schlechtes Outcome und erhöhte Mortalität. Methoden In dieser retrospektiven Studie wurden 36 Fälle mit distaler PFF untersucht. Eingeschlossen wurden nur Versorgungen mit WPO. Neben relevanten Vorerkrankungen (ASA-Score, Charlson Index), der Frakturmorphologie und relevante Komplikationen, wurden u.a. die 1- und 3-Jahres-Mortalität, sowie das klinische Outcome mit Hilfe des Lysholm-Scores erfasst. Ergebnisse Die 1- und 3- Jahres Mortalität betrug 9% bzw. 26%, wobei dies ausschließlich ASA 3 und 4 Patienten betraf. Der Lysholm Score zeigte eine hohe Variabilität (65 ± 27 Punkte) mit höheren Werten in der ASA 1-2 Subgruppe (82 vs. 63 Punkte) aber unabhängig vom Frakturtyp. Als Risikofaktoren für die 3-Jahres Mortalität konnten der präoperative ASA-Score, der Charlson Komorbiditätsindex und das Patientenalter identifiziert werden. Diskussion Die dargestellte Fallserie weist eine hohe absolute Mortalitätsrate auf, auch wenn diese im Vergleich zu bisher publizierten Daten, etwas geringer war. Die Rate an Sekundärdislokationen, fehlender Frakturheilung oder Folgeoperationen war ebenfalls gering. Die WPO erscheint daher als geeignete Versorgung für Frakturen mit stabiler Prothese. Jedoch besteht eine hohe Variabilität im klinischen Outcome unabhängig vom Frakturtyp, sowie signifikant erhöhte Mortalitätsraten bei vorerkrankten Patienten.


OP-Journal ◽  
2019 ◽  
Vol 35 (01) ◽  
pp. 20-26
Author(s):  
Gabriele Rußow ◽  
Michael Schütz ◽  
Arne Berner

ZusammenfassungDie winkelstabile Plattenosteosynthese ist aus der modernen Unfallchirurgie und Orthopädie nicht mehr wegzudenken. Sie hat unterschiedliche Entwicklungsschritte durchgemacht, bis sie schließlich bei dem Produkt angekommen ist, das heute so weit verbreitet ist. Dieser Artikel liefert eine Einführung in die Grundlagen der winkelstabilen Plattenosteosynthese.


OP-Journal ◽  
2017 ◽  
Vol 33 (03) ◽  
pp. 236-246
Author(s):  
Michael Plecko

ZusammenfassungFrakturen am proximalen Humerus stellen beim alten Patienten mit erheblicher Osteoporose auch heute noch, trotz der stark verbesserten Implantate und der verfeinerten Operationstechnik, eine große Herausforderung dar. In Abhängigkeit von den persönlichen Bedürfnissen eines geriatrischen Patienten, der Erwartungshaltung, dem Aktivitätsniveau, den kognitiven Fähigkeiten sowie der Frakturform, der Knochendurchblutung, dem Grad der Osteoporose, dem Zustand der Rotatorenmanschette und dem Grad der Arthrose ist heute ein individuell angepasstes Behandlungskonzept zu favorisieren. Dabei spielt auch die konservative Therapie eine zunehmende Rolle, da bei manchen Patienten weniger die weitgehende Wiederherstellung der Beweglichkeit als vielmehr die Schmerzfreiheit im Vordergrund steht. Es ist also eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung notwendig und das Behandlungsziel und die notwendige Behandlungsstrategie mit dem Patienten bzw. seinen Angehörigen zu diskutieren und festzulegen. Die winkelstabile Plattenosteosynthese sollte im Bedarfsfall mit Zusatzmaßnahmen wie einer Zementaugmentation oder einem Knochengraft kombiniert werden, um ein sekundäres Nachsinken mit sekundärer Schraubenperforation zu vermeiden. Bei nicht sinnvoll rekonstruierbaren Frakturen hat die inverse Schulterprothese im geriatrischen Patientengut die Frakturhemiprothese weitgehend abgelöst und bietet eine gute Möglichkeit, rasch Schmerzfreiheit und eine brauchbare Alltagsfunktion zu erreichen.


2016 ◽  
Vol 32 (2) ◽  
pp. 201-202
Author(s):  
F. Haasters ◽  
K. Tarkusch ◽  
G. Siebenbürger ◽  
W. Böcker ◽  
B. Ockert ◽  
...  

2015 ◽  
Vol 28 (1) ◽  
pp. 47-64 ◽  
Author(s):  
T. Pillukat ◽  
R. Fuhrmann ◽  
J. Windolf ◽  
J. van Schoonhoven

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