psychische gewalt
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Author(s):  
Dirk Baier ◽  
Lorenz Biberstein ◽  
Sören Kliem
Keyword(s):  

ZusammenfassungDer Beitrag berichtet Ergebnisse zu 2 schweizweit repräsentativen Befragungsstudien. Im Jahr 2018 und erneut im Jahr 2021 wurden Erwachsene, die zum Befragungszeitpunkt mit einem Partner bzw. einer Partnerin zusammenlebten, nach dem Erleben verschiedener partnerschaftlicher Übergriffe in den letzten 12 Monaten gefragt. Die Ergebnisse zeigen, dass es im Zeitvergleich nicht zu einem Anstieg partnerschaftlicher Gewalt gekommen ist. Der Anteil an Befragten, die psychische Gewalt erlebt haben, beträgt 13,8 (Befragung 2018) bzw. 11,7 % (Befragung 2021), der Anteil an Befragten, die physische Gewalt erlebt haben, 2,9 bzw. 3,1 %. Die Stabilität der Prävalenzraten zeigt sich allerdings nicht für alle demografischen Gruppen: Bei jüngeren Befragten findet sich ein Anstieg physischer Gewalterfahrungen.


2021 ◽  
Vol 104 (1) ◽  
pp. 64-74
Author(s):  
Cordula Jüchser ◽  
Daniel Richter

Zusammenfassung An der vorliegenden Studie, welche flächendeckend den ländlichen Raum untersuchte, nahmen 2.554 Teilnehmer aus allen Bereichen des Rettungswesens teil. Für die Ergebnisse konnten die Daten von 1.717 Teilnehmern aus Rheinland-Pfalz ausgewertet werden. Hiervon gaben 34,2 % an, in den letzten 12 Monaten im Einsatz Gewalt erlebt zu haben. Es zeigte sich, dass 73,4 % der Teilnehmer mit Gewalterfahrungen psychische Gewalt und 62,4 % körperliche Gewalt erfahren haben. Ein Großteil der Befragten sieht neben einer deutlichen Zunahme von Gewalt im Einsatz diese als ein relevantes Thema an.


2008 ◽  
Vol 17 (1) ◽  
pp. 46-56 ◽  
Author(s):  
Kurt Hahlweg ◽  
Nina Heinrichs ◽  
Heike Bertram ◽  
Annett Kuschel ◽  
Nadine Widdecke

Zusammenfassung. Körperliche Bestrafung (kB) in der Erziehung ist immer noch weit verbreitet, obwohl die negativen Folgen vor allem von harter kB für die kindliche Entwicklung unumstritten sind. Seit November 2000 ist in der Bundesrepublik Deutschland jede physische und psychische Gewalt in der Erziehung untersagt (Neufassung des § 1631 BGB). Wie hoch ist die Prävalenzrate von kB bei Kindergartenkindern, welche Auswirkungen hat kB auf die kindliche Entwicklung? N = 477 Mütter (359 Väter) wurden zu prä und nach einem Jahr mit einer multimethodalen Fragebogenbatterie untersucht, die Mütter außerdem im Rahmen von Hausbesuchen befragt. Die Prävalenzrate von kB betrug 73 % bei den Müttern (58.5 % bei den Vätern, wobei diese Angaben auf Mütterurteilen beruhten). KB korrelierte wie erwartet bedeutsam mit soziodemografischen Variablen, der Häufigkeit kindlicher Verhaltensstörungen, dysfunktionalem Erziehungsverhalten und mütterlicher psychischer Befindlichkeit. Schlussfolgerungen: Eltern sollten die im Gesetz verankerten flankierenden Maßnahmen (z. B. Elterntrainings) zur gewaltfreien Bewältigung von Konfliktsituationen niedrig-schwellig zugänglich gemacht werden, nicht nur um die Inzidenz von kB zu reduzieren, sondern auch um negative Einflüsse bereits durchgeführter kB abzufedern.


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