professionelles handeln
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2021 ◽  
Author(s):  
Veronika Knoche

ZusammenfassungDas hier vorgestellte Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Schulsozialarbeiter*innen ihr professionelles Handeln im beruflichen Alltag reflektieren. In der Vorbereitung der ethnografischen Feldphase zeigten sich forschungsethische, datenschutzrechtliche und forschungspraktische Fragestellungen. Der Kontext Schule als sensibles Forschungsfeld und die Rahmenbedingungen einer Qualifikationsarbeit bildeten die Grundlage der Fragestellungen im Hinblick auf die konkrete Umsetzung guter wissenschaftlicher Praxis. Die Beschreibung dieses Spannungsfeldes und der eingeschlagenen Lösungswege soll als Anregung dienen, um den Austausch über qualitative Sozialforschung und deren Rahmenbedingungen voranzutreiben.


PADUA ◽  
2021 ◽  
Vol 16 (4) ◽  
pp. 231-233
Author(s):  
Monika Bachmann

Zusammenfassung. Trainings mit computergestützten Modellen gelten in der Pflegeausbildung als wirksame Methode, um Wissen in professionelles Handeln umzusetzen. Je echter die Simulatoren, desto interessanter die Reaktionen der Studierenden. Diese Erfahrung macht man am Berner Bildungszentrum Pflege, wo eine von Hand angefertigte Maske eingesetzt wird, die auf dem Gesichtsabdruck einer real existierenden Person beruht.


2021 ◽  
Author(s):  
Matthias Forcher-Mayr

Die vergleichende europäische Jugendforschung verweist auf einen Trend zur Individualisierung jugendlicher Übergangsverläufe. Vor dem Hintergrund sozialen Wandels vollzieht sich der Übergang in die Arbeitswelt heute immer weniger linear. Andere Teilübergänge (z.B. Haushalt, Partnerschaft) zeigen ein ähnliches Muster und bilden in der Zusammenschau mit Arbeit den Übergang ins Erwachsenenalter. Hiervon ausgehend plädieren Forschungsarbeiten zunehmend für einen stärker individualisierten Zugang in der institutionellen Übergangsarbeit, um den individuellen und subjektiven Bedürfnissen der Jugendlichen bei der Aushandlung des Übergangs besser gerecht werden zu können. Ausgehend von dieser Perspektive auf jugendliche Übergänge wurden 21 Personen interviewt, welche im Arbeitsfeld ‚Übergang Schule - Arbeit‘ professionell in Tirol tätig sind. Der institutionelle Hintergrund der Interviewpartner/innen reicht von der Schule über die Jugendarbeit und über Arbeitsmarktinstitutionen bis hin zu privaten Unternehmen, welche Jugendliche beschäftigen und ausbilden. Die Ergebnisse verweisen auf einen subjektorientierten Zugang von Übergangsprofessionellen in ihrer täglichen Arbeit. Ein solcher nimmt die Bedürfnisse junger Frauen und Männer unter den Bedingungen gesellschaftlicher Individualisierung ernst und reflektiert die Notwendigkeit, Kompetenzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die individuelle Aushandlung des eigenen Lebens zu stärken. Ein solch professionelles Handeln korrespondiert in unterschiedlichem Maße mit dem institutionellen Hintergrund der Befragten. Hieraus ergibt sich ein Spannungsfeld zwischen jugendlichen Bedürfnissen, den professionellen Ansprüchen der Befragten und dem institutionellen Rahmen, in dem sich Übergangsarbeit vollzieht. Ein Konflikt besteht zwischen den anerkannten Bedürfnissen der Jugendlichen, eine intrinsische Motivation zu entwickeln, sowie nach Teilhabe an der eigenen Übergangsgestaltung einerseits und der Realität begrenzter Ressourcen sowie einem wahrgenommenFehlen entsprechender politische Maßnahmen andererseits.


Sozial Extra ◽  
2021 ◽  
Vol 45 (2) ◽  
pp. 134-138
Author(s):  
Maria Ohling

ZusammenfassungMit 16 Sozialarbeiter_innen wurden qualitative Interviews geführt zur Frage, was sie unter professionellem Handeln verstehen. Im Vordergrund stehen für die Befragten Methodenwissen und Qualitätsentwicklung. Theoretische und wissenschaftliche Grundlagen sowie Professionsethik kommen weniger in den Sinn. Die Ergebnisse werden in den Kontext anderer empirischer Befunde und in den Diskurs der Sozialen Arbeit gestellt.


2021 ◽  
Vol 3 (1-2020) ◽  
pp. 37-48
Author(s):  
Tim Stanik ◽  
Julia Franz

In der Replik wird das im Hauptbeitrag implizierte Verhältnis von Theorie und Praxis kritisch hinterfragt. Ausgehend von der Beschreibung struktureller Äquivalenzen beider Bereiche wird die Bedeutung ,rekonstruktiver Forschungskompetenzen‘ für professionelles Handeln in der Erwachsenenbildung reflektiert, die Potenziale der Verknüpfung rekonstruktiver Kursforschung und der Alltagspraxis des Lehrens diskutiert und die dafür relevante Einbindung didaktischer Handlungspraxen betont.


2021 ◽  

Spiritualität und religiöse Orientierung stehen als wichtige Faktoren in Psychotherapie und Beratung zunehmend im Fokus. Der steigende Anteil muslimischer PatientInnen in der psychosozialen Versorgung führt unausweichlich zu der Frage, wie ein religionssensibler und islamintegrierter Zugang in der beruflichen Praxis aussehen kann. In einer der ersten deutschsprachigen Arbeiten zum Thema entwickeln die BeiträgerInnen – theoretisch fundiert und praxisnah zugleich – eine Fülle von Perspektiven und Konzepten zur Integration religiöser Aspekte in professionelles Handeln. Die bekennenden muslimischen TherapeutInnen zeigen, wie es gelingen kann, den Anforderungen muslimischer PatientInnen sowohl aus islamischer als auch aus wissenschaftlich-psychologischer Sicht gerecht zu werden, und schaffen auf diese Weise die Grundlagen für eine verbesserte Behandlung. Mit Beiträgen von Elif Alkan-Härtwig, Abdel Qader Borno, Ahmed Bransi, Navid Chizari, Mounib Doukali, Zeynep Elibol, Sabrina Fuchs-El Bahnasawy, Hadya Hassan-Michl, Paul Kaplick, Ahmed A. Karim, Malik Keklik, Martin Kellner, Malika Laabdallaoui, Amin Loucif, Ibrahim Rüschoff, Julia S. Ruff und Imran M. Sagir


Sozial Extra ◽  
2020 ◽  
Author(s):  
Timo Ackermann

ZusammenfassungDer Beitrag untersucht, welche Handlungsstrategien Sozialarbeiter_innen der Jugendämter im Umgang mit Risikoeinschätzungsinstrumenten entwickeln. Empirische Grundlage sind Materialien aus einem ethnografischen Forschungszusammenhang. Gezeigt wird, wie Sozialarbeiter_innen von Risikoeinschätzungsinstrumenten – als Bestandteil organisationaler Entscheidungsstrukturen – zu komplexer Interpretationsarbeit herausgefordert werden. Vier Formen von Handlungsweisen werden mit Blick auf ihre Bedeutung für professionelles Handeln genauer betrachtet: „Durcharbeiten“, Häkchen setzen“, „Ignorieren“ und „Umarbeiten“. Betont wird, dass die beobachteten Strategien als Ausdruck situativer Herstellung von Professionalität verstanden werden sollten. Eine noch striktere Einbindung von Risikoeinschätzungsinstrumenten in digitale Workflows gefährde jedoch, eigenständige und situationsadäquate, professionelle Handlungsweisen im Umgang mit Risikoeinschätzungsinstrumenten.


2020 ◽  
pp. 175-192
Author(s):  
Mathias Arbogast

ZusammenfassungIn ihrem Selbstverständnis ist aufsuchende Soziale Arbeit (aSa) professionelles Handeln im öffentlichen bzw. halböffentlichen Raum – d. h. sie vertritt klare Haltungen und handelt methodisch. Doch der Weg hin zu einem eigenständigen, reflektierten Arbeitsfeld innerhalb der Sozialen Arbeit war weit.


Author(s):  
Christian M.R. Seufert ◽  
Silke Grafe

Klassenführungskompetenzen sind bedeutsam für professionelles Handeln von Lehrpersonen. Die systematische Förderung der Klassenführungskompetenzen von Lehramtsstudierenden stellt ein Desiderat dar. Im vorliegenden Beitrag wird eine praxis- und theorieorientierte Entwicklung und Evaluation eines pädagogischen Konzeptes zur Förderung der Klassenführungskompetenzen von Lehramtsstudentinnen und -studenten in der Hochschullehre unter Verwendung eines vollimmersiven virtuellen Klassenzimmers vorgestellt. Auf der Basis einer Analyse theoretischer und empirischer Grundlagen zur Klassenführung und zu pädagogischen Konzepten zu deren Förderung unter besonderer Berücksichtigung der Potenziale von virtueller Realität (VR) wird ein Konzept für die Hochschullehre entwickelt. Im Konzept sind ein handlungsorientierter Ansatz und die Verwendung eines vollimmersiven Klassenzimmers bedeutsame Vorgehensweisen. Eine quasiexperimentelle Evaluationsstudie im Prä- und Posttestdesign bestätigt die höhere Wirksamkeit der Intervention im Vergleich zu einem handlungsorientierten Vorgehen ohne Einsatz eines virtuellen Klassenzimmers sowie zu einem Vorgehen, bei dem ausschliesslich die Erarbeitung von wissenschaftlicher Literatur zur Klassenführung zum Einsatz kam.


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