prospektive untersuchung
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Author(s):  
Max V. Meyer-Marcotty ◽  
Ioannis Batsilas ◽  
Hubert Fischer ◽  
Sonja Dahmann ◽  
Caroline Happe ◽  
...  

Zusammenfassung Ziel Prospektive Untersuchung der mittelfristigen Ergebnisse nach autologer Fetttransplantation in arthrotische Sattelgelenke. Patienten und Methoden 23 von 27 Patienten (22 Frauen und 5 Männer) mit einem Durchschnittsalter von 59,8 (49–83) Jahren, bei denen bei einer Rhizarthrose eine autologe Fetttransplantation in das Sattelgelenk erfolgte, konnten durchschnittlich nach 45,3 (39,3–50,9) Monaten nachuntersucht werden. 4 Patienten wurden bei zwischenzeitlich erfolgter Trapezektomie von der Nachuntersuchung ausgeschlossen. Erfasst wurden das Schmerzniveau (VAS), die Grob- und die Pinchkraft und der DASH-Score. Ergebnisse Die durchschnittliche Pinchkraft verbesserte sich von präoperativ 3,7 kg auf 5,1 kg (p = 0,052). Die durchschnittliche Grobkraft von 22,2 kg auf 22,8 kg (p = 0,506). Der DASH-Score verbesserte sich hochsignifikant von präoperativ 50,8 Punkte auf 29,6 Punkte postoperativ (p = 0,000). Das durchschnittliche Schmerzniveau sank hochsignifikant von präoperativ 5,9 auf 1,9 (p = 0,000). Patienten mit einer fortgeschrittenen Sattelgelenksarthrose erzielten ähnlich gute Ergebnisse wie Patienten mit einer Arthrose im Anfangsstadium. Schlussfolgerung Die autologe Fetttransplantation in arthrotische Sattelgelenke zeigt auch im mittelfristigen Verlauf gute bis sehr gute Ergebnisse, Pinchkraft, Schmerzniveau und DASH-Score betreffend und ist eine sichere, minimalinvasive vielversprechende Therapiealternative zu den herkömmlichen Operationsverfahren.


Author(s):  
Christoph Alexander Stueckle ◽  
Sarah Talarczyk ◽  
Kerstin Frauke Stueckle ◽  
Christian Beisenherz ◽  
Patrick Haage

Zusammenfassung Hintergrund Unter der Vorstellung, dass ein gewisses Maß an Degeneration im Alter normal ist, sollten die Veränderungen erkannt werden, die signifikant zu Beschwerden führen. Es sollte sichergestellt werden, dass der geriatrische Patient adäquat behandelt wird und schnell wieder in sein normales, schmerzfreies Leben zurückfinden kann. Methodik Durchgeführt wurde eine prospektive Untersuchung an symptomatischen Patienten, die zu einer MR-Untersuchung der Wirbelsäule kamen. Es wurden das Vorliegen einer Spinalkanalstenose, osteochondrotische und spondylarthrotische Veränderungen sowie Nervenwurzelaffektionen beurteilt. In einem Kurzinterview wurden die Beeinträchtigungen im Alltag, Dauer der Beschwerden bis zur Kontaktaufnahme mit dem Arzt und daraus resultierende Beeinträchtigungen erhoben. Die Ergebnisse wurden mit dem Alter, der Gruppe der Patienten unter und über 65 Lebensjahre sowie mit dem Schmerzscore korreliert. Ergebnisse Das Alter ist signifikant positiv korreliert mit der Facettengelenkarthrose, spinaler Einengung, osteochondrotischen Veränderungen und der intraforaminalen Nervenwurzelaffektion. Es zeigt sich keine signifikante Korrelation zwischen Schmerzscore und Lebensalter. Der Schmerzscore zeigt eine signifikante Korrelation für die Nervenwurzelaffektion, Facettengelenkarthrose und spinale Enge. Die Schmerzdauer ist beim älteren Patienten signifikant kürzer, bis er den behandelnden Arzt aufsucht, während die Beeinträchtigungen im Alltag signifikant stärker ausgeprägt sind. Schlussfolgerung Das Alter selbst ist nicht mit Schmerzempfinden korreliert. Isolierte Merkmale wie Nervenwurzelaffektion und Facettengelenkarthrose zeigen eine positive Korrelation zum Schmerz. Der ältere Patient geht schneller zum Arzt, da er den Rückenschmerz als Einschränkung seines täglichen Lebens empfindet.


2020 ◽  
Vol 48 (05) ◽  
pp. 318-326
Author(s):  
Johannes Kretschmann ◽  
Lisa Scherf ◽  
Marie Luise Fischer ◽  
Matthias Kaiser ◽  
Hendrik Müller ◽  
...  

Zusammenfassung Gegenstand und Ziel Die thermische Enthornung von Kälbern stellt einen mit Schmerz und Stress verbundenen Eingriff dar. Verschiedene Verfahren der Schmerzausschaltung sowie die unmittelbaren Auswirkungen auf physiologische, biochemische und ethologische Prozesse wurden bereits ermittelt. Ziel der Studie war zu evaluieren, ob die Enthornung selbst, das Schmerzmanagement oder das Alter der Kälber zum Zeitpunkt des Eingriffs die Gesundheit der Tiere beeinflusst. Material und Methode Die Studie wurde als randomisierte, dreifach verblindete, prospektive Untersuchung an 337 weiblichen Deutsch-Holstein-Kälbern durchgeführt. Die Enthornung der Tiere erfolgte zwischen dem 4. und 10. Lebenstag oder zwischen dem 15. und 28. Lebenstag. Jedes Kalb wurde dabei einer von 9 Behandlungsgruppen zugelost, die sich in Art und Umfang der analgetischen Komponenten (Sedation, Leitungsanästhesie, Antiphlogese vs. Plazebo) unterschieden. Alle Kälber, bis auf die aus der Gruppe der scheinenthornten, wurden thermisch enthornt und sämtliche Tiere unterlagen einer klinischen Überwachung beginnend vor bis 4 Wochen nach dem Eingriff. Die erhobenen Befunde wurden als Boniturnoten unter Verwendung des Schwellenwertkonzepts mit dem Statistikprogramm SAS ausgewertet. Ergebnisse Die Enthornung beeinflusste die Gesundheit des Respirationsapparats der Kälber. Tiere, bei denen die Enthornung lediglich simuliert wurde, zeigten die niedrigsten Erkrankungsraten. Am häufigsten erkrankten Kälber, bei denen die Enthornung ohne Analgesie erfolgte. Die Varianten des Schmerzmanagements senkten das Risiko respiratorischer Erkrankungen in unterschiedlichem Maß. Die zu einem früheren Zeitpunkt enthornten Kälber wiesen seltener eine abweichende innere Körpertemperatur auf als ältere Kälber. Schlussfolgerung Die Enthornung stellt ein Risiko für die Gesundheit des Respirationsapparats von Kälbern dar. Sind Hornloszüchtung oder die Haltung horntragender Tiere nicht möglich, kann durch ein adäquates Schmerzmanagement das Risiko respiratorischer Erkrankungen gesenkt werden. Die Enthornung zu einem frühen Zeitpunkt ist möglich und sinnvoll. Klinische Relevanz Die Studie belegt die Bedeutung eines adäquaten Schmerzmanagements zur Enthornung für die Kälbergesundheit.


Der Hautarzt ◽  
2020 ◽  
Vol 71 (12) ◽  
pp. 960-968
Author(s):  
Lukas Kofler ◽  
Hans-Martin Häfner ◽  
Claudia Schulz ◽  
Martin Eichner ◽  
Katrin Kofler ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Basalzellkarzinome sind die häufigsten epithelialen Hauttumoren und eine häufige Indikation für dermatologische Eingriffe. Trotz der Etablierung medikamentöser Therapieoptionen stellt die Operation weiterhin die Therapie der Wahl dar. Hierbei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die von der Kürettage bis hin zu komplexen dermatochirurgischen Eingriffen reichen. Neben dem Hauptaspekt der geringen lokalen Rezidivraten sind auch ästhetische Faktoren und die Anzahl der Eingriffe für die Wahl der Therapie wichtig. Methoden In dieser Studie wurden 347 Patienten mit 398 Basalzellkarzinomen (nodulärer Typ, Durchmesser bis 10 mm) prospektiv untersucht. Die Patienten wurden randomisiert in 2 Behandlungsarme eingeteilt: In einer Gruppe wurden die Tumoren kürettiert, in der anderen Gruppe exzidiert. Als Kontrolle dienten Patienten, die im gleichen Untersuchungszeitraum 3‑D-histologisch kontrolliert operiert wurden. Ergebnisse Die höchste lokale Rezidivrate wurde nach der Kürettage (14,0 %) beobachtet, während die Gruppe mit 3‑D-Histologie die niedrigste Rezidivrate (0,9 %; p < 0,001) aufwies. In der 3‑D-Gruppe waren mehr Re-Exzisionen erforderlich, um eine vollständige Entfernung des Tumors zu erreichen, als in der Gruppe mit histologischen Serienschnitten. Die Patienten bewerteten das ästhetische Ergebnis am besten nach der Kürettage. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 3,9 Jahre. Schlussfolgerung Die Wahl der chirurgischen Therapie bei kleinen nodulären Basalzellkarzinomen hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. 3‑D-histologisch kontrollierte Exzisionen mit Wundverschluss nach vollständiger Tumorentfernung zeigten in unserer Studie die geringste Rezidivrate. Aber auch die Kürettage stellt eine mögliche chirurgische Therapieoption mit minimalem Aufwand und einer akzeptablen Rezidivrate dar, die zu guten ästhetischen Ergebnissen führen kann.


2020 ◽  
Vol 103 (2) ◽  
pp. 121-128
Author(s):  
Jan Querengässer ◽  
Boris Schiffer

ZusammenfassungEine Unterbringung in der Entziehungsanstalt gemäß § 64 Strafgesetzbuch (StGB) darf nur dann angeordnet werden, wenn eine hinreichend konkrete Aussicht auf einen Behandlungserfolg besteht. Als solcher gilt primär die Straffreiheit nach Entlassung aus dem Maßregelvollzug. Ungeachtet der Forderung nach einer dezidiert positiven Behandlungsprognose und anderer Eingangsvoraussetzungen, steigen die Einweisungszahlen in die Entziehungsanstalten gemäß § 64 StGB jedoch weiter an. Trotz eines in den letzten Jahren zunehmenden empirischen Forschungsinteresses, gelang es überdies nur bedingt, brauchbare Prädiktoren zur Prognose des Behandlungserfolges zu ermitteln. Dies liegt vor allem an den methodischen Einschränkungen, mit denen sich empirische Studien im Maßregelvollzug immer konfrontiert sehen, aber auch an den Besonderheiten der zumeist untersuchten Erfolgskriterien: Entlassart sowie Legalbewährung und Suchtmittelkonsum nach der Entlassung. Der vorliegende methodisch orientierte Beitrag setzt sich (selbst-)kritisch mit den bisherigen Forschungsansätzen und -ergebnissen auseinander und skizziert die prospektive Untersuchung der Gefährlichkeitsentwicklung von Untergebrachten gemäß § 64 StGB als einen Alternativansatz zur Ermittlung behandlungsprognostisch relevanter Prädiktoren.


2020 ◽  
Author(s):  
Christian Issing ◽  
Uwe Baumann ◽  
Johannes Pantel ◽  
Timo Stöver

Zusammenfassung Hintergrund Tinnitus ist ein häufiges Begleitsymptom einer hochgradigen Hörminderung oder Ertaubung auch bei älteren Menschen. Die Hörrehabilitation dieser Patienten ist in der Regel nur noch mit einem Cochlea-Implantat (CI) möglich. In den letzten Jahren werden immer mehr ältere und sehr alte Patienten mit einem CI versorgt. Ziel dieser Studie war die Untersuchung des Einflusses der Hörrehabilitation mit einem CI auf die Tinnitus-Belastung älterer Menschen. Material und Methoden In diese prospektive Untersuchung wurden 34 Patienten zwischen dem 65. und 86. Lebensjahr eingeschlossen, die erstmalig unilateral mit einem CI versorgt wurden. 16 Patienten (47,1 %) hatten präoperativ einen Tinnitus. Zu je 3 Zeitpunkten (präoperativ, bei Erstanpassung und 6 Monate postoperativ) erfolgte bei den Patienten mit Tinnitus neben der Erfassung des Sprachverstehens die Erhebung der Tinnitus-Belastung mit dem Mini-Tinnitus-Fragebogen (Mini-TF12). Ergebnisse Sechs Monate postoperativ fanden wir eine hochsignifikante Verbesserung des Sprachverstehens von präoperativ 11,5 ± 17,4 auf 54,4 ± 28,1 % (p = 0,001), die von einer hochsignifikanten Reduktion der mit dem Mini-TF12-Fragebogen erfassten Tinnitus-Belastung von 6,9 ± 6,5 Punkten präoperativ auf 4,3 ± 3,3 Punkte nach 6 Monaten (p = 0,001) begleitet war. Schlussfolgerungen Die Hörrehabilitation mittels CI führt beim älteren Menschen zu einer hochsignifikanten Reduktion der subjektiven Belastung durch einen bereits präoperativ bestehenden Tinnitus.


Pneumologie ◽  
2019 ◽  
Author(s):  
K. Herberger ◽  
M. Nafe ◽  
B. Wiesner ◽  
C. Grohé

Zusammenfassung Hintergrund Der demografische Wandel, der medizintechnische Fortschritt und die zunehmende Entwicklung der ambulanten Medizin in Deutschland haben dazu geführt, dass Menschen, die eine Beatmung dauerhaft oder zeitweise benötigen (invasiv/nichtinvasiv), zunehmend auch außerhalb eines Krankenhauses versorgt werden. Obwohl verlässliche Daten fehlen, wird von einem stetigen Anstieg der Fallzahlen ausgegangen. Neben der Bewältigung des damit verbundenen zunehmenden Kostendruckes im Bereich der stationären und ambulanten Beatmungsmedizin ist die Schaffung lebensqualitätsverbessernder sowie effizienter und sicherer ambulanter Versorgungsstrukturen für die betroffenen Patienten essenziell. Zielsetzung Versorgungsstudie zur Analyse einer Vernetzung zwischen stationärer und ambulanter Betreuung von Beatmungspatienten in der Häuslichkeit. Ziel der Studie ist es, durch eine strukturiert organisierte, fachkompetente Versorgung dieser Patientengruppe im außerklinischen Bereich die Krankenhausbelegungstage bei unveränderter Patientensicherheit zu reduzieren. Methode In der vorgestellten Studie wurden 2 der üblichen 4 stationären Verlaufskontrollen in den ersten 20 Monaten nach Einleitung einer nicht invasiven Heimbeatmungstherapie durch ambulante Verlaufskontrollen in der Häuslichkeit des Patienten, vorgenommen von einem spezialisierten Team für außerklinische Beatmung (TAB), ersetzt.Das Studienkollektiv bestand aus 3 Gruppen (eine Prospektivgruppe mit zusätzlicher Betreuung durch einen ambulanten Beatmungspflegedienst (PmP; n = 31), eine zweite Prospektivgruppe ohne zusätzliche Betreuung (PoP; n = 25) sowie eine Retrospektivgruppe ohne zusätzliche Betreuung (Retro; n = 34). Ausgewertet wurde die stationär verbrachte Zeit (gesamt/geplant/ungeplant) in den Studiengruppen sowie die Mortalität. Anhand von Fragebogenergebnissen wurde zudem der Einfluss des untersuchten Versorgungsmodells auf die Patientenzufriedenheit untersucht. Die 3 Studiengruppen wiesen im Hinblick auf die relevanten Patientencharakteristika (Alter, Beatmungsdiagnose, Beatmungsmodus und Vorliegen einer Langzeit-O2-Therapie) keine signifikanten Unterschiede auf. Ergebnisse Das untersuchte Modell führte zu einer statistisch signifikanten Reduktion der Krankenhauseinweisungen und Krankenhaustage (geplant + gesamt) um 50 % im Vergleich zur üblichen Versorgung. Die vermehrt außerklinische Versorgung der Prospektivgruppen führte nicht zu einem Anstieg ungeplanter Akutaufnahmen, es fanden sich auch in dieser Kategorie bessere Ergebnisse im Vergleich zur Retrospektivgruppe; eine statistische Signifikanz ergab sich jedoch nicht.Die Sterblichkeit im prospektiven Studienkollektiv wurde durch die außerklinische Betreuung nicht erhöht. Das untersuchte Versorgungsmodell war in Bezug auf die Patientensicherheit der üblichen Versorgung trotz deutlicher Reduktion der stationären Zeit mindestens ebenbürtig. Die Auswertung der studieneigenen Fragebögen zeigte eine Steigerung der Patientenzufriedenheit durch Reduktion der Krankenhausaufenthalte und durch die individuelle Betreuung in der Häuslichkeit.Nicht zuletzt ist im Rahmen des vorgestellten Versorgungsmodells von einer Kostenreduktion durch entfallene stationäre Aufenthalte und Patiententransporte auszugehen.


2019 ◽  
Vol 237 (01) ◽  
pp. 79-84
Author(s):  
Christina Nicolaeva Vidinova ◽  
Pravoslava Tz Gouguchkova ◽  
Tzvetomir Dimitrov ◽  
Kalin Nicolaev Vidinov ◽  
Hristina Nocheva

Zusammenfassung Hintergrund Die proliferative diabetische Retinopathie (PDR) ist eine der häufigsten Erblindungsursachen weltweit, in deren Verlauf sich sehr oft eine Glaskörperblutung als Komplikation entwickelt. Ziel unserer Untersuchung ist es, die ultrastrukturellen und klinischen Unterschiede bei entweder mit Ranibizumab oder mit Aflibercept behandelten PDR-Patienten zu vergleichen. Methoden In diese prospektive Untersuchung wurden 27 PDR-Patienten eingeschlossen. Bei 14 Patienten wurde Ranibizumab verwendet und mit Aflibercept wurden 13 Patienten behandelt. Bei 12 PDR-Patienten (6 von jeder Gruppe) wurde eine Vitrektomie durchgeführt und die entnommenen Membranen wurden ultrastrukturell im Transmissions- und Rasterelektronenmikroskop weiter analysiert. Ergebnisse In beiden Gruppen war die Größe von neu gebildeten Blutgefäßen nach Applikation von Anti-VEGF-Medikamenten deutlich vermindert. Bei mit Eylea behandelten Patienten war das deutlicher bis zu 7 mm2 Größe. Die Sehschärfe war 2 Zeilen verbessert und diese Ergebnisse wurden für 12 Wochen gehalten. Im Unterschied zu Lucentis hat Eylea sehr starken Einfluss bei schweren Formen von PDR. Das proliferative Gewebe bei PDR-Patienten bestand meistens aus verschiedenen Typen von neu gebildeten Blutgefäßen, die sich durch eine Schicht fenestrierter Endothelzellen auszeichneten. Diese Fenestrierung ist nach der Anwendung von Lucentis oder Eylea deutlich reduziert. Die Fenestrierung der Endothelzellen in den mit Eylea behandelten Patienten war signifikant vermindert. Elektronenmikroskopisch wurden durch thrombotisches Material verschlossene Gefäße gefunden. Schlussfolgerung Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass beide Medikamente Lucentis und Eylea eine gute Wirkung auf PDR-Patienten haben. Sie verursachen eine Verminderung der endothelialen Fenestrierung und eine starke thrombotische Mikroangiopathie, die eine positive Auswirkung auf die Makulaödeme und Neovaskularisationen sowie die ganze Pathophysiologie von diabetischer Retinopathie haben.


2018 ◽  
Vol 56 (08) ◽  
pp. e390-e391
Author(s):  
W Huber ◽  
M Leinfelder ◽  
T Lahmer ◽  
A Herner ◽  
U Mayr ◽  
...  

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