biochemische parameter
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2018 ◽  
Vol 56 (10) ◽  
pp. 1247-1256 ◽  
Author(s):  
Anna Schweinlin ◽  
Sina Ulbrich ◽  
Sina Stauß ◽  
Melanie Teutsch ◽  
Hardy Walle ◽  
...  

ZusammenfassungDie nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) wird primär mittels Kalorienrestriktion mit konsekutiver Reduktion des Körpergewichts behandelt. Ein Austausch von Stärke und Zucker gegen Protein, einfach ungesättigte und langkettige Omega-3-Fettsäuren wie auch präbiotisches β-Glucan sollen dabei unterstützend wirken.In einer randomisierten, kontrollierten Interventionsstudie wurde der Effekt zweier Diätkonzepte auf den hepatischen Lipidgehalt und biochemische Parameter an Patienten mit Body-Mass-Index (BMI) > 30 kg/m2 und Zeichen einer Fettlebererkrankung untersucht. Die Interventionsgruppe (IG, n = 17) erhielt eine kommerziell erhältliche Formula-Diät mit Haferballaststoffen, die Kontrollgruppe (KG, n = 19) wurde auf eine kalorisch vergleichbar beschränkte Kost (ca. 1000 kcal/Tag) nach der Methodik der „low glycemic and insulinemic diet“ eingestellt.Beide Diätkonzepte führten nach 12 Wochen zu einer Reduktion des BMI (IG: von 33,8 ± 2,9 nach 29,3 ± 2,5 kg/m2, KG: von 33,7 ± 2,8 nach 30,1 ± 3,2 kg/m2, beide p < 0,001) sowie zu einer Verbesserung der Leberfunktion und der metabolischen Situation. Der hepatorenale Index verringerte sich in beiden Gruppen, allerdings in der IG deutlicher als in der KG (Studienende: 1,1 ± 0,2 vs. 1,9 ± 0,3, p < 0,05). Eine Blutdruckreduktion trat nur in der IG auf (systolisch von 136 ± 15 auf 122 ± 11 mmHg, diastolisch von 89 ± 9 auf 79 ± 11 mmHg, beide p < 0,01).Zusammenfassend sind beide diätetischen Interventionen ähnlich effektiv hinsichtlich Gewichtsreduktion, aber die Intervention mit der Formula-Diät mit Haferballaststoffen war hinsichtlich der Reduktion des Leberfettgehalts und der Blutdrucksenkung effektiver als die Kontroll-Diät.


Praxis ◽  
2015 ◽  
Vol 104 (23) ◽  
pp. 1265-1270
Author(s):  
Paolo M. Suter

Zusammenfassung. Alles in der Natur und im Leben richtet sich nach einer zirkadianen Rhythmik. Der wichtigste Zeitgeber dafür ist der Wechsel von hell/dunkel im Tagesverlauf. Der zirkadiane Rhythmus bestimmt sowohl das Verhalten wie auch viele biochemische Parameter. Eine Störung dieser Rhythmik hat demnach ein hohes pathologisches Potenzial. In diesem Artikel werden Zusammenhänge zwischen zirkadianer Rhythmik, Desynchronisation und chronischen Erkrankungen respektive dem Risiko hierfür diskutiert.


Pflege ◽  
2006 ◽  
Vol 19 (6) ◽  
pp. 335-344 ◽  
Author(s):  
Marie-Madlen Jeitziner ◽  
René Schwendimann

Sedierte und maschinell beatmete Patienten sind aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung, der eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten, der endotrachealen Intubation sowie der Sedation und der Analgesie eine besonders vulnerable Patientengruppe. Sie sind gefährdet, mit ihren Schmerzen unerkannt zu bleiben. Unkontrollierte Schmerzzustände können bei diesen Patienten zu vermehrten Beatmungstagen und verlängerten Spitalaufenthalten führen sowie die Morbidität erhöhen. Die Schmerzen dieser Patienten werden durch die Fachpersonen häufig anhand individueller Kriterien subjektiv eingeschätzt und beurteilt. Ziel dieser Untersuchung war deshalb, verschiedene Schmerzeinschätzungsinstrumente für sedierte und maschinell beatmete Patienten hinsichtlich ihrer Validität, Reliabilität und praktischen Anwendung zu beschreiben. Mittels einer systematischen Suchstrategie wurden in den Datenbanken PUB-MED (National Library of Medicine) und CINAHL (Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literatur) sowie weiteren bibliographischen Quellen 61 Artikel identifiziert. Als einzuschätzende Schmerzparameter werden bei sedierten und maschinell beatmeten Patienten physiologische und verhaltensbezogene Reaktionen beschrieben, wobei biochemische Parameter nicht berücksichtigt werden. Die Validität der meisten Instrumente wurde nur ansatzweise überprüft, ebenso fehlten Angaben zur Praktikabilität im klinischen Alltag. Wesentliche Bestandteile der untersuchten Instrumente sind Algorithmen, anhand derer schrittweise entschieden werden kann, ob, wann und welche Interventionen einzuleiten sind. Die Resultate weisen darauf hin, dass mögliche Schmerzparameter bei sedierten und maschinell beatmeten Patienten weiter zu erforschen respektive entsprechende Instrumente weiter zu entwickeln und im klinischen Alltag zu validieren sind.


2004 ◽  
Vol 23 (08) ◽  
pp. 491-494
Author(s):  
A. Fritz-Fiaux ◽  
V. Maier ◽  
H. Heckeroth ◽  
W. Fröscher

ZusammenfassungWir berichten über den bisher neunjährigen Verlauf einer periodischen Hypersomnie bei einem 28-jährigen Mann. Die Symptomatik entspricht weitgehend dem Vollbild eines Kleine-Levin-Syndroms. Während der Schlafperioden wurde bei dem Patienten mehrfach eine Erhöhung des Leucin-Enkephalins im Serum beobachtet. Das Opioidpeptid Leucin-Enkephalin kann für das Verständnis der Ätiologie der periodischen Hypersomnie von Bedeutung sein. Weitere biochemische Parameter wie Melatonin und Thyreotropin lagen im Normbereich.


2003 ◽  
Vol 31 (02) ◽  
pp. 83-88
Author(s):  
U. Koller ◽  
H. Geyer ◽  
J. Schulze ◽  
J. A. Auer ◽  
Ch. J. Lischer

ZusammenfassungBei 24 Kühen mit leichtgradigen Rusterholz-Sohlengeschwüren wurde unter kontrollierten Bedingungen über einen Zeitraum von 50 Tagen der Heilungsverlauf überprüft. Während der Heilungsphase kam es bei 14 Tieren zu einer mikroskopisch sichtbaren Verbesserung der Hornstruktur (Gruppe A). Bei 10 Tieren konnte keine Verbesserung und zum Teil sogar eine Verschlechterung der Hornqualität nachgewiesen werden (Gruppe B). Die Resultate der blutchemischen Untersuchungen am Tag 0, 10, 20, 30, 40 und 50 wurden zwischen Gruppe A und B verglichen.Die durchschnittlichen Serumenzymaktivitäten der GLDH, ALT, AP, γ-GT und LDH lagen bei den Kühen der Gruppe B zu jedem Messpunkt höher als bei den Tieren der Gruppe A. Bei der AP und der GLDH war der Unterschied signifikant. Die Tiere mit einer Verschlechterung der Hornqualität (Gruppe B) zeigten durchschnittlich signifikant niedrigere Vitamin-A-Konzentrationen als diejenigen mit einer Verbesserung (Gruppe A). Die Ergebnisse bestätigen den bekannten Einfluss von Vitamin A auf die Wundheilung. Der unterschiedliche Verlauf der zur Diagnose von Parenchymschäden der Leber verwendeten Enzyme GLDH, ALT, AP, γ-GT und LDH weist darauf hin, dass eine subklinische Einschränkung der Leberfunktion bei Kühen zu einer Beeinträchtigung der Heilung von Sohlengeschwüren beitragen kann.


Pflege ◽  
2001 ◽  
Vol 14 (3) ◽  
pp. 171-181 ◽  
Author(s):  
Evas Cignacco

Während Erwachsene und Kinder Schmerzerlebnisse durch Sprache deuten und ihnen so Ausdruck verleihen, ist die Schmerzerfassung bei Neugeborenen wegen der fehlenden Verbalisierung nicht möglich. Die Schmerzerfassung beim Neugeborenen erfolgt indirekt und schließt physiologische, verhaltensbezogene und biochemische Parameter in die Einschätzung mit ein. Diese Literaturübersicht beschreibt die Schwierigkeiten, die der Objektivierung des Schmerzes von Neugeborenen, insbesondere Frühgeborenen, zugrunde liegen. Die meisten der existierenden Schmerzskalen wurden zu Forschungszwecken entwickelt und sind auf ihre Praktikabilität im klinischen Alltag nicht überprüft. Pflegende und ÄrztInnen stehen darum immer noch vor der Schwierigkeit, zwischen einigen zwar validierten, aber auf ihre Anwendbarkeit in der Praxis kaum überprüften Instrumente wählen zu müssen. Dies ist umso bedenklicher, als in der Literatur die kurz- und langfristigen Folgen von anhaltenden Schmerzen bei Neugeborenen mit intraventrikulären Blutungen, Veränderungen im Ernährungs- sowie im Schlafmuster und Beeinträchtigungen im sensiblen Bereich der Eltern-Kind-Beziehung beschrieben werden.


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