akrolentiginöses melanom
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2020 ◽  
Vol 8 (2) ◽  
pp. 79-81
Author(s):  
Phillip Cantwell ◽  
Helena Van Dam

Akrale Melanome machen etwa 2-3% aller Melanome aus. Wegen ihrer Seltenheit und weil sie anfänglich unscheinbar und tendenziell amelanotisch erscheinen, werden sie häufig verkannt. Der vorliegende Fallbericht beschreibt den Fall eines 70-jährigen Mannes mit amelanotischem Melanom, das als nicht heilendes arterielles Ulcus fehldiagnostiziert wurde. Die histopathologische Untersuchung zeigte ein akrolentiginöses Melanom mit einer Tumordicke nach Breslow von 2,3mm, Clark-Level IV, das durch eine chirurgische Intervention definitiv behandelt wurde. Dieser Fall zeigt, dass es wichtig ist, bei der Differentialdiagnose nicht heilender Ulcera auch ein Melanom in Erwägung zu ziehen.


2019 ◽  
Vol 45 (08/09) ◽  
pp. 373-376
Author(s):  
P. Elsner ◽  
J. Meyer

ZusammenfassungEin Patient wurde unter der Diagnose einer Paronychie und Onychomykose des Mittelfingers rechts ohne mykologischen Pilznachweis langfristig topisch und systemisch antimykotisch behandelt. Bei Therapieresistenz erfolgte nach Vorstellung bei einem anderen Hautarzt eine Hautbiopsie, die ein akrolentiginöses malignes Melanom ergab, das unter Teilamputation des Fingers operativ versorgt werden musste. Nach Facharztstandard war die Verzögerung der letztlich zielführenden Diagnostik als Behandlungsfehler zu bewerten. Unklare entzündliche Veränderungen oder Tumoren an den Akren sollten immer zur Differenzialdiagnose eines akrolentiginösen malignen Melanoms veranlassen, auch wenn prima vista viel häufigere Erkrankungen wie eine Onychomykose oder Verrucae vulgares wahrscheinlicher sind. Spätestens bei Nichtansprechen einer eingeleiteten Therapie sollte die Diagnose kritisch überprüft und ggf. eine dermatohistologische Befundsicherung durchgeführt werden.


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